Private Homepage der Familie Jülkenbeck
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Bad Oeynhausen -
die einzige Stadt mit Autobahnanschluss im Kurpark
Ausschnitte aus der lokalen Presse (und meine privaten und persönlichen Bemerkungen dazu)
© 2000-2009 Neue Westfälische - Bad Oeynhausener Kurier
NW 30./31. Januar 2010
Auf Umwegen zur Schule - Frau Heike Anger, Leiterin der Grundschule Eidinghausen, fordert zu Recht während der Sperrung der Eidinghausener Straße: „Wir erwarten in Punkto Schulwegsicherung ein Konzept.“Die Stadt fordert daraufhin einen Katalog mit konkreten Fragen. Wenn es nicht um die Sicherheit der Kinder ginge, könnte ich über eine solche Reaktion der Stadt lachen. Die Stadt sollte ganz schnell ihre Hausaufgaben machen und ein Konzept zur Schulwegsicherung während der Bauphase vorlegen und es unaufgefordert nach Baufortschritt fortschreiben und auch veröffentlichen. Das ist unter anderem die Aufgabe der Stadt.}
NW 27. Januar 2010
Dehmer Straße bleibt Bundesstraße - Aller Einsatz umsonst! Wie zu erwarten war, bleibt die Dehmer Straße im nördlichen Teil Bundesstraße und wird auch noch massiv als Autobahnzubringer ausgebaut. „Der Autobahnzubringer soll zur Entlastung der Wohngebiete an der Dehmer Straße betragen“, so Sven Johanning, Pressesprecher von Straßen NRW am 19. Mai 2009, sicher vorwiegend für die Bewohner die direkt an der Straße wohnen. Die Dehmer Straße wird im nördlichen Bereich für bis zu 20.000 Fahrzeuge ausgebaut um „als Zubringer die überregionalen Verkehre von und zur Autobahn in Richtung Minden (zu) transportieren.“ (siehe Planfeststellungsbeschluss zur Nordumgehung), was sich als direkte Verlängerung des Weserauentunnels ja auch anbietet.}
200 Lastwagen am Tag - Die Realisierung der Nordumgehung ist in vollem Gang, aber wohin mit dem Überflüssigen Bodenaushub? Es ist noch nicht klar wohin mit dem Boden, aber man kann sich ja schon mal über den Weg der LKW streiten. MUss man das als Bürger verstehen?}
Ehrlichkeit - KOMMENTAR - Frau Nicole Sielermann fordert Ehrlichkeit und keine Hinhaltetaktik. Recht hat sie, aber als unabhängige Pressevertreterin könnte sie ja mal ab und zu auch Antworten und "Informationen" von Straßen NRW und auch der Stadt hinterfragen.}
NW 23./24. Januar 2010
Rodungsarbeiten für die A30 beginnen - Die Rodungsarbeiten für die Nordumgehung sollen am 25. Januar 2010 beginnen und bis Ende Februar 2010 dauern.}
NW 16./17. Januar 2010
Die Nähe zum Bürger - DA WAR NOCH WAS - Herr Peter Steinert greift ein trauriges Thema der Politik auf. Sind unsere Kommunalpolitiker zu beschäftigt, um sich um die Belange der Bürger zu kümmern oder was ist der Grund für dieses Desinteresse. Das ist nicht mein Verständnis vom Bürgernähe.}
Kurskorrektur im Kleeblatt - Das Autobahnkreuz Bad Oeynhausen wird überplant, um die Verkehrsflüsse aufnehmen zu können. Herrn Manfred Kreylos ist die aktuelle Schallschutzmauer zu niedrig und er vermutet, dass auf Grund einer Änderung am Autobahnkreuz schärfere Vorgaben gelten würden, die in aktivem und passivem Lärmschutz münden. Ich hoffe für die Rehmer, dass auch von Herrn Manfred Kreylos Maßnahmen gefordert werden, die passiven Lärmschutz überflüssig machen. Bei passivem Lärmschutz können die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte innerhalb eines Hauses nur durch zwangsgeschlossene Fenster und Zwangslüftung erreicht werden, außerhalb des Hauses ist das nicht gewünscht, zu teuer oder nicht möglich, aber mit Sicherheit werden die Grenzwerte überschritten.}
NW 15. Januar 2010
Die brummen uns die Backen voll - Die Bürger in Rehme versuchen über den Petitionsausschuss des Landtages vernünftige Maßnahmen zum Lärmschutz zu erreichen. Nach Messungen und Gutachten geht es hier demnächst weiter.}
- 2009 -
NW 10. Dezember 2009
Schlenker nach Norden für die Umgehung - Hier wird die Werster Strasse unter der A30 hindurchgeführt. Um ohne Behinderung bauen zu können, wurde die Werster Straße kurzerhand ein Stück verleget. In einem Jahr soll die Unterführung fertig sein.}
NW 10. Dezember 2009
Schlenker nach Norden für die Umgehung - Hier wird die Werster Strasse unter der A30 hindurchgeführt. Um ohne Behinderung bauen zu können, wurde die Werster Straße kurzerhand ein Stück verleget. In einem Jahr soll die Unterführung fertig sein.}
NW 25. November 2009
Die Schneise der Nordumgehung wird sichtbar - Wer mit offenen Auge in Bad Oeynhausen und Löhne unterwegs ist, kann die Schneise der Zerstörung mittlerweile gut in der Landschaft erkennen. Die Zerstörung unserer Heimat wird immer offensichtlicher.}
NW 23. OKtober 2009
Baustelle im Modellformat - Was soll mir jetzt der Artikel sagen? Es ist nicht so schlimm, woanders ist es noch schlimmer. Das hier ist nur ein Modell. Ich glaube nicht, das die Betroffenen das auch als Spiel ansehen, wenn die LKW erst mal auf der Autobahn fahren. Ach ja, und was der Kasten "Was bisher geschah" an Informationen bringen soll, erschliesst sich mir leider nicht, aber ich beschäftige mich sicherlich zu wenig mit der Materie.}
NW 10./11. Oktober 2009
Umleitungen zum Schmunzeln - Der Unterschied zwischen der offiziellen Unleitung bei Sperrung der Eidinghauser Straße und den Wegen für die Ortskundigen.
Was wird aus OPA? Bisher dachte ich dies sei geklärt, die Stadt beteiligt sich an den Herstellungskosten und dafür übernimmt die Straßenverwaltung alle weiteren Kosten. Doch was soll dann die Aussage von Herrn Andreas Meyer (Straßen NRW) zur Kostenübernahme bei der Sanierung des "Flüsterasphalts" (OPA): „Wenn der OPA dann Stand der Technik ist, kommt er auch bei der Sanierung. Wenn nicht, muss über die Kosten gesprochen werden.“ Also mit der eindeutigen Aussage „Diese Lasten übernimmt der Bund“ (8.April 2009), ist es dann doch wohl nicht so weit her! Es wäre doch eine interessante Aufgabe für unsere Presse hier einmal Klarheit zu schaffen, was in dieser Vereinbarung mit Straßen NRW steht und welche Auswirkungen sie hat!}
NW 9. Oktober 2009
Phase zwei hat schon begonnen - Straßen NRW erzählte was im Ausschuss für Stadtentwicklung. Ungeklärt ist weiterhin, wo die ca. 120.000 Kubikmeter Boden aus dem ersten Bauabschnitt deponiert werden sollen. März/April 2010 wird die Sperrung der Eidinghauser Straße beginnen. Mit der Dehmer Spange, der Entlastungsstraße für Dehme, wurde auch schon begonnen. Und schlussendlich soll die Nordumgehung Mitte 2014 fertig sein.}
NW 8. Oktober 2009
Letzter Blick auf die unbehelligte Blutwiese - Nicht nur Naturschützer warnen vor den Folgen des Eingriffs für Flora und Fauna. Sehr viel schlimmer werden die Eingriffe in das Umfeld für die Menschen werden. Flora und Fauna konnten sich nicht wehren.}
NW 6. Oktober 2009
Das große Geschiebe - Die große Baustelle auf der Blutwiese. Und wieder tauchen die seltsamen 40 Millionen für den Brückenbau Euro auf. Das diese Zahl so nicht ganz stimmen kann, zeigt der Artikel vom 28. August 2009.}
NW 23. September 2009
Knick im Konsens - Wenn eine Erhöhung des Lärmschutzwalls um 2 Meter so wenig Entlastung bringt, dann bringt doch eine Verringerung um 2 Meter auch nur ganz wenig zusätzlichen Lärm (und das merkt Mann und Frau wegen OPA doch sowieso nicht). Ist das die Logik? Da tun sich ja ungeahnte Sparpotentiale auf! Wie lang sind eigentlich alle Lärmschutzwälle zusammen?}
NW 15. September 2009
Bereit zum Berge versetzten - Informationen über die schöne neue Welt. Lassen wir uns mal überraschen wo die ersten 12.000 Lastwagenladungen Aushub denn letztlich landen, hoffentlich wird das noch geklärt, bevor die Strabag damit anfängt.}
NW 5./6. September 2009
Pro Nordumgehung allseits gesprächsbereit - Nun gut, vor 3 Monaten klang es noch anders (Pro Nordumgehung auf Abschiedsbesuch, 4. Juni 2009), aber man kann auch als Verein seine Planung anpassen (Man wird schon seine Gründe haben!). Wenn es auch etwas spät kommt, so ist doch positiv anzumerken, der Verein Pro Nordumgehung ändert seine Meinung und ist allseits gesprächsbereit, auch gegenüber Gegnern der Nordumgehung. Ich hoffe, dass der Verein unter dem neuen Vorsitzenden Herrn Manfred Kreylos Ernst macht mit der Aussage „Wir von „Pro Nordumgehung“ unterstützen alle positiven Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt.“ (Es gibt keine Alternativen, 22.Okt. 2008) und dass es nicht nur bei der netten Aussage bleibt, sondern auch Verbesserungsvorschläge aus den Reihen des Verein Pro Nordumgehung kommen. Sobald ich etwas davon erfahre, werde ich hier berichten.}
30 Wochen Vollsperrung - Informationen à la Straßen NRW! 30 Wochen wird die L772 in Eidinghausen, Höhe Mönichhusen total gesperrt. Die Autofahrer werden die geplanten Umleitungen benutzten oder auch nicht, das wäre schlecht für die Anlieger in dem Bereich. „Sorge, dass die Straßen unter dem Mehr-Verkehr leiden hat er nicht“ ,sagt Herr Tobias Fischer, Straßen NRW, „Sollte es aber zu Problemen kommen, seinen sie flexibel und könnten umplanen“. Ich bin mal wieder beruhigt, wie genau doch Straßen NRW planen kann. Wenn es klappt ist es ok, wenn nicht haben die Betroffenen Pech gehabt, aber man ist ja flexibel. Machen wir also in Fatalismus!}
NW 3. September 2009
"Grund für Preissteigerung?" - {Ein Leserbrief - Herr Max Jülkenbeck (Mein Leserbrief zum Artikel Werrebrücke für 40 Millionen Euro). }
Werrebrücke für 40 Millionen Euro - Informationen à la Straßen NRW! Erst sollten die Brücken über die Werre 30 Millionen € kosten und jetzt werden es ca. 40 Millionen €. Straßen NRW will uns weis machen, dass die Ursache der gestiegene Stahlpreis sei. Das ist mal wieder ein schönes Beispiel für Desinformation durch Straßen NRW. Benötigt werden für beide Brücken ca. 8.000 Tonnen Stahl. Bei einer Preissteigerung von 10 Millionen € ergibt das eine Preissteigerung von 1.250 € pro Tonne. Da der aktuelle Baustahl-Preis ca. 500 € pro Tonne beträgt, liegt er 750 € unter der Preissteigerung. Hat man bei der Planung mit negativen Zahlen gerechnet oder ist die Aussage schlichter Blödsinn? Da könnte unsere unabhängige Presse ja mal nachfragen!}
NW 22./23. August 2009
Beschwerde an Europa - Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne hat ein Schreiben an die Europäische Kommission und an das Europäische Parlament adressiert, um über das Zustandkommen und den gesamten Planungsvorgang der Nordumgehung zu informieren. Ich glaube nicht, dass wir darauf Reaktionen aus Brüssel lesen werden.}
NW 4. Juni 2009
Pro Nordumgehung auf Abschiedsbesuch - {„Unser Vereinszweck ist erfüllt. Nach dem Leipziger Gerichtsurteil gibt es keinen Handlungsbedarf mehr für unsere Initiative“, sagt Herr Manfred Kreylos. Für diesen Verein gab es noch nie Handlungsbedarf, aber das hat Herr Kreylos bis heute nicht verstanden und ich habe keine Hoffnung, dass das noch gelingen kann. Vergessen wir diesen Verein als eine überflüssige Randbemerkung, die der Stadt viel Schaden zugefügt hat, oder überschätzte ich den Verein mal wieder völlig!}
Im Juni beginnt Bau der "Dehmer Spange" - {Straßen NRW hat den Auftrag für 3 Brückenbauwerke für die "Dehmer Spange" vergeben. „Der Autobahnzubringer soll zur Entlastung der Wohngebiete an der Dehmer Straße betragen“, so Sven Johanning, Pressesprecher von Straßen NRW. Diese Aussage von Straßen NRW ist an Zynismus wohl nicht zu überbieten. Da wird die Dehmer Straße (Bereich B61n) für bis zu 20.000 Fahrzeuge ausgebaut um „als Zubringer die überregionalen Verkehre von und zur Autobahn in Richtung Minden (zu) transportieren.“ (siehe Planfeststellungsbeschluss zur Nordumgehung) und das bezeichnet Straßen NRW dann als „Entlastung der Wohngebiete an der Dehmer Straße“.}
NW 1./2. Mai 2009
Der beste "Opa" für die Nordumgehung - {Schön, dass wir in Bad Oeynhausen "offenporigen Asphalt" (OPA) nach dem neusten Stand bekommen.}
NW 22. April 2009
Neue Chance für Dehme - {Der Vereinsring möchte eine Rückstufung der Dehmer Straße zur Landstraße, damit diese Straße für den Schwerlastverkehr gesperrt werden kann. Dass das möglich ist, wissen wir seit den 90er Jahren, da hat Straßen NRW genau das schon einmal gemacht. Heute sieht Straßen NRW darin ein Problem. Als Ausgleich für die Rückstufung Dehmer Straße bist zur "Dehmer Spange" soll laut Straßen NRW der Ausbau der restlichen B61 in Dehme „als Zubringer die überregionalen Verkehre von und zur Autobahn in Richtung Minden transportieren. Dabei bindet sie gleichzeitig die überregionalen und regionalen Nord–Südverkehre von Gütersloh über Bielefeld bis Bremen. (siehe Planfeststellungsbeschluss zur Nordumgehung). Wenn man das gelesen hat, dann weiß man, was Dehme noch bevorsteht, wenn die Verkehrsberuhigung nicht umgesetzt wird.}
Wirkung auf den gesamten Norden - {Wenn im Sommer 2010 die Eidinghausener Straße total gesperrt wird, sind großräumige Umgehungen geplant. Diese Maßnahmen sind einschließlich einer Übersichtskarte beschreiben}
NW 15. April 2009
"Leere Versprechen und Worthülsen" - {Ein Leserbrief - Herr Hartmut Nolting erinnert an Versprechungen, Hoffnungen und Wünsche, die sich so wohl nicht erfüllt haben.}
NW 8. April 2009
Drei Unterschriften für "Opa" - {Über 30 Jahre wird an der Nordumgehung geplant, der Bau soll mehr als 5 Jahre dauern und die Entscheidung der Stadt kurz 1 Millionen Euro auszugeben, muss innerhalb 1 Woche fallen. Es ist typisch für Straßen NRW, wie mit der Stadt umgegangen wird, eben genauso wie mit den Bürgern. Wen wundert das?}
Hopplahopp - { ZWISCHENRUF - Auch dem Zwischenrufer der NW ging das denn doch etwas zu schnell!}
NW 6. April 2009
"Unkontrollierbare Folgen" - {„Finger weg von den Quellen.“, so lautet die Kernbotschaft von Dr. Heinrich Heuser. Von welchen Quellen redet er eigentlich? Herr Heuser möchte lieber nicht in die Stadt kommen, um seine Argumente zu vertreten, verstehen kann ich das! Aus Gründen des Grundwasserschutzes ist laut Herrn Heuser ein Tunnel anzulehnen. Ich hoffe er hat seine Untersuchungen auch auf die Trasse der Nordumgehung ausdehnt, oder treten bei den tiefen Geländeeinschnitten dort keine Probleme mit dem Grundwasser auf. Frage: Was ist wichtiger, der Mensch oder nicht genutzte "Heilquellen"?}
NW 4./5. April 2009
Stadt soll 960.000 Euro für "Opa" zahlen - {Die Stadt soll für den Einsatz des offenporigen Asphalts (OPA) 960.000 € zahlen, das sind 2/3 der Baukosten. Dieser Asphalt kann den Lärm in bestimmten Bereichen etwas mindern. Im Haushalt sind hierfür bisher 750.000 € vorgesehen.}
Verzichtbare Realitäten - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert beschreibt seine Sicht auf die Realität der Nordzerschneidung und spricht die Folgen der Realität Mindener-/Kanalstraße, Werre-Park, die überlebenswichtigen Heilquellen, den Weserauentunnel und die blühenden Landschaften in der Stadt nach der Fertigstellung der Nordumgehung an.}
Planfeststellung für den Ausbau der Knickstraße - {Am 5. und 6. Mai 2009 ist in Löhne die Erörterung über die Planfeststellung der Südumgehung Light.}
NW 3. April 2009
Bodenberge auf Reisen - {„Tobias Fischer, Projektleiter der Nordumgehung bei Straßen NRW, versicherte indes, dass es gar nichts Neues zu berichten gebe.“ , siehe NW-Artikel vom 10. März 2009. Sicher hat Herr Fischer nicht gelogen, er hat nur eine andere Sicht der Dinge. 180.000 Tonnen Erde sollen in Bad Oeynhausen hin und Her transportiert werden und das ist nicht Neues. Mir war das bisher unbekannt und ich gehe davon aus, den meisten Bürgern geht es genauso. Mit der Vollsperrung der Eidinghausener Straße verhält es sich ja nicht anders. Es läuft so weiter wie bisher, es wird nur über das unbedingt Notwendige informiert, das nennt sich dann bürgernahe Verwaltung.}
Wahrheit in Häppchen - { KOMMENTAR - Herrn Jörg Stuke hat die Befürchtung, dass die Planer von Straßen NRW den Verdacht schüren könnten, „die Wahrheit nur häppchenweise an die Öffentlichkeit lassen zu wollen.“ So wie Straßen NRW agiert, ist das kein Verdacht mehr, sondern blanke Realität.}
NW 1. April 2009
"Demonstranten der Stärke" - {Die 100. Demonstration war beeindruckend. Cirka 300 Teilnehmer haben an der Demonstration teilgenommen, die mit viel Phantasie und Engagement das auf das kommende Chaos hinwiesen.}
Zwischen Beharrlichkeit und Realismus - { KOMMENTAR - Herrn Jörg Stuke kommentiert die 100. Demonstration der Nordumgehungsgegner. Sein Rat :„Die Gegner der Nordumgehung müssen sich hüten, nicht die Verbindung zur Realität zu verlieren.“ . Sein Rat in Ehren, aber die Realität wird uns schneller und heftiger einholen, als uns allen lieb sein wird.}
NW 10. März 2009
Demonstranten müssen draußen bleiben - {„Tobias Fischer, Projektleiter der Nordumgehung bei Straßen NRW, versicherte indes, dass es gar nichts Neues zu berichten gebe.“ Ich frage mich, warum Straßen NRW Herrn Klaus Mueller-Zahlmann und die fünf Fraktionsvorsitzenden einlädt, mit ihnen geraume Zeit spricht aber nur über bekannte Sachen, die alle schon in der Zeitung gestanden haben. Wenn dem so ist, hätte man sich die Zeit sparen können, wenn nicht, dann gehören die neuen Informationen schnellstens in die Öffentlichkeit. Mit so einem Verhalten ist keine Transparenz und kein Vertrauen zu erreichen. Klaus Mueller-Zahlmann erklärte, er werde den Landesbetrieb an dessen Verpflichtung erinnern, „die vom Rat geforderte Informationsveranstaltung tatsächlich durchzuführen.“ Und was ist aus der Verpflichtung geworden? Wenigstens das wäre eine neue Information gewesen.}
Ungeschickt und unverständlich - { KOMMENTAR - Herrn Jörg Stuke kann ich bei seiner Einschätzung zustimmen, dass durch das Verhalten von Straßen NRW weder Vertrauen, noch Transparenz erzeugt wird, von Offenheit kann keine Rede sein. „Zu den Aufgaben der Politiker gehört wiederum, diese berechtigten Forderungen der Bürger durchzusetzen. Hoffentlich werden sie das mit Nachdruck tun.“ Die Hoffnung stirbt zuletzt!}
NW 7./8. März 2009
So viele Brummis hält keine Straße aus - {Und wieder sind wir ein Stück weiter mit der "Südumgehung light" (Knickstrasse Richtung Exter). Die Südumgehung ist ja unter anderem laut Herrn Meyer auf Grund des Geländeprofils nicht baubar. Gut, dass das nicht auf die light-Variante zutrifft. Zu dieser Planung liegen ca. 30 Einwendungen vor, die bestimmt alle gut begründet sind. Aber es zeigt doch die Anzahl der Betroffenen an der 5,7 Kilometer langen und 22 Millionen € teuren Trasse. Theoretisch könnte der Bau noch durch die Bezirksregierung gestoppte werden, aber die Planung läuft ja auch schon etwas länger, siehe auch Südumgehung "light" auf der Überholspur vom 31.März 2004 und Großbrücke oder Doppelkreisel vom 09. Januar 2007. Es ist schön, dass wir dann demnächst zwei Umgehungsstrassen haben, eine durch den Ort (Nordumgehung genannt) und eine im Süden über die Knickstrasse.}
NW 27. Februar 2009
Anstoßen auf die Nordumgehung - {Sagen Bilder mehr als Worte? Wird der Mensch mit dem Alter weise? Herr Dieter Dunker und Herr Adolf Steiger freuen sich gemeinsam über die Zerstörung des Nordens der Stadt. Nachdem das erreicht ist, geht es jetzt darum, „dass die betroffenen Anwohner eine Ersatzfläche bekommen oder angemessen entschädigt werden.“ Tolle Ideen haben die beiden! Ob sie sich schon mal Gedanken gemacht haben, wie viel direkt betroffene Anwohner es an der Nordumgehung gibt, die bestimmt keine Ersatzflächen bekommen und auch sicher nicht entschädigt werden.}
NW 26. Februar 2009
Der Blick fürs Detail - {Straßen NRW hat sein Bürgerbüro in Dehme, Am Großen Weserbogen 84 aufgemacht, jeden Donnerstag ist von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr Sprechstunde für jedermann. Mittlerweile hat es auch das Modell des Moloch Nordzerschneidung nach Dehme geschafft, so dass sich dort jeder über die Wohltaten die über Bad Oeynhausen kommen informieren kann.}
NW 20. Februar 2009
Mit der Ausschreibung auf "OPA" warten - {Alle wollen offenporigen Asphalt (OPA), er soll den Lärm mindern, wie viel auch immer. Spannend ist nur, wer soll das bezahlen? Die Ausschreibung soll im März 2009 stattfinden, aber Bund, Land und Stadt Bad Oeynhausen haben sich noch nicht über die Kosten unterhalten. Ich habe da so meine Befürchtungen bzgl. des Ergebnisses.}
NW 17. Februar 2009
"Keine Handhabe gegen Nordumgehung" - {Die Grünen in Bad Oeynhausen sind:„ ... anders als die BBO (Bürger für Bad Oeynhausen) der Ansicht, dass es nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts keine Chance mehr gebe, den Bau dieser Straße zu verhindern. ... Auch juristisch gibt es keine Handhabe ... Wir haben nur noch die Chance diesen brutalen Eingriff zu mildern. Dies ist nun eine der wichtigsten Aufgaben für die Politik in unserer Stadt.“ Die Grünen sehen also keine Chance mehr, die Entscheidung zu ändern. Das sieht die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne anders, mich würde dann doch interessieren, welche konkreten Maßnahmen können erfolgversprechend unternommen werden?} c
NW 7./8. Februar 2009
Für die Nordumgehung gehen die Lichter aus - {Die Stadt Bad Oeynhausen soll Kosten übernehmen, die durch den Bau der A30 verursacht werden. Ist die A30 nicht eine Straße die der Bund baut? Ich lese und höre immer wieder, die Stadt hat da nichts zu entscheiden, aber Kosten dafür zu übernehmen ist aus Sicht Straßen NRW schon ok. Ich hoffe, die Stadt setzte sich mit ihrem Gutachten durch.}
NW 5. Februar 2009
Nur nicht durch das kleine Dehme - {Ein Leserbrief - Herr Werner Trampe hat es auch bemerkt, die Nordumgebung erzeugt Verkehr in Dehme. Nun ist Herr Trampe nicht als bekennender Gegner der Nordumgehung bekannt, wohl aber ist er Gegner der Folgen. Was er dann daraus schließt, ist wiederum sinnvoll und wird auch von den meisten Dehmer Bürgern unterstützt. Die Forderung: Sperrung der B61 in Dehme für den LKW-Verkehr!}
Gräben zuschütten ist keine Lösung - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert hat ja recht, wenn er von der schlechtesten der Lösungen spricht, abgesehen vom Status Quo. Und er hat auch recht, wenn viele den Baubeschluss rückgängig machen möchten. Doch wie soll es seiner Meinung nach jetzt weitergehen, das fehlt mir dann doch.}
NW 4. Februar 2009
Lückenschluss A30: Dass passiert in diesem Jahr - {Eine Aufstellung der Maßnahmen die nach Aussage von Straßen NRW in 2009 begonnen werden sollen. Da erwartet uns ja einiges, ca. 1/3 der Baukosten soll in 2009 vergeben werden.}
NW 28. Januar 2009
Offenporiger Belag und Eingrünung der Trasse - {Olaf Winkelmann stellt weiterhin ein nachvollziehbares Konfliktpotenzial bei den betroffenen Anliegern der Nordumgehung fest. Die Feststellung der Rechtmäßigkeit der Planung durch das Bundesverwaltungsgericht heißt nicht, dass die Planung richtig ist. Die SPD-Fraktion fordert nun, eine „höchstmögliche umwelt- und sozialverträgliche Umsetzung des Autobahnbaus im Rahmen des kommunal Machbaren und ergänzend zu den bestehenden gesetzlichen Anforderungen zu nutzen.“ Was heißt umwelt- und sozialverträglich und was ist kommunal machbar? Wer bezahlt das, wer definiert das? Wie ist das mit der professionellen Mediation gemeint? Wer wird wie daran beteiligt, was soll das Ziel der Mediation sein? Ich lasse mich überraschen!}
NW 27. Januar 2009
Notgemeinschaft verzichtet auf Verfassungsbeschwerde - {Den Weg zum Bundesverfassungsgericht werden die Nordumgehungsgegner aus Kostengründen nicht gehen, teilte die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne mit. Alternativ soll eine Beschwerde an die EU-Kommission gerichtet werden, mit dem Ziel, dass die Sache dem europäischen Gerichtshof vorgelegt wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt.}
NW 23. Januar 2009
"Informationen lassen weiter auf sich warten" - {Am 17. Dezember 2008 wurde der Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann vom Rat beauftragt schnellstmöglich zusammen mit Straßen NRW eine Informationsveranstaltung in Eidinghausen und Wöhren zur Nordumgehung durchzuführen. Straßen NRW wurde dann Anfang des neuen Jahres angeschrieben und konnte noch nicht antworten. Die NW erfuhr dann von Straßen NRW: „Wann es zu der Informationsveranstaltung kommen werde, könne er noch nicht sagen, so Meier (Leiter Straßen NRW, Bielefeld).“}
NW 10./11. Januar 2009
Juristin prüft Erfolgsaussicht - {Die Juristin der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne prüft die Chancen einer Verfassungsbeschwerde. Als zusätzliche Maßnahem wird gegebenenfalls noch eigne Beschwerde bei der EU-Kommission in Erwägung gezogen.}
NW 9. Januar 2009
Ausbau-Pläne für Dehmer Straße veraltet - {Der Pressesprecher von Sven Johanning und auch Herr Mueller-Zahlmann erklären, das es keine aktuellen Planungen gibt bzw. ihnen aktuelle Planungen für den Ausbau der B61/Dehmer Straße vorliegen. Hier noch einmal ein Zitat aus dem Planfeststellungsbeschluss Seite 117: „Der geplante Neubau der B61n soll im Rahmen des angestrebten Umstufungskonzeptes als Zubringer die überregionalen Verkehre von und zur Autobahn in Richtung Minden transportieren. Dabei bindet sie gleichzeitig die überregionalen und regionalen Nord–Südverkehre von Gütersloh über Bielefeld bis Bremen.“ und auf Seite 67 ist zu lesen: „Der Autobahnzubringer B 61n wird den Regelquerschnitt RQ 10,5 erhalten.“, was nichts anderes heißt: Die Straße wird für eine Belastung bis zu 20.000 Fahrzeugen pro Tag geplant!
Zur Sperrung der Dehmer Straße für Lkw über zwölf Tonnen fordert Sven Johanning: „Dann müssen für die Lastwagen aber Ausweichstrecken da sein.“, schade dass Straßen NRW die eignen Planungen nicht kennt, sonnst wüssten sie, dass sie die B482 nicht nur als Ausweichstrecke sondern sogar als Hauptstrecke ausgebaut haben.}
NW 7. Januar 2009
"Dehme wird zerschlagen" - {BBO und Fraktion Barg/Nicke äußern sich zu den Forderungen der IHK. Wie nahezu alle Betroffenen lehnen sie diese Forderungen ab und weisen noch einmal auf die Hintergründe hin. Warum allerdings die Forderung nach Sperrung der B61 für Lkw über 12 Tonnen „völlig absurd und heuchlerisch“ ist, erschließt sich mir trotz einmi8ger Überlegung nicht.}
- 2008 -
NW 30. Dezember 2008
Ladenhüter Bauernhaus - {Alle die wie Herr Reinhold Rürup zur Zeit ihre Immobilie im Bereich der Nordumgehung verkaufen müssen oder wollen, bekommen die Auswirkungen des Urteils zur Nordumgehung zu spüren. Nachdem die Wohnimmobilen an der Mindener-/Kanalstraße "schwer" verkäuflich sind und auch bleiben werden (30.000 Fahrzeuge pro Tag lassen grüßen), passiert dies nun auch mit den Häusern und Grundstücken im Bereich der Nordumgehung. Aber das wurde ja sehenden Auges in Kauf genommen.}
NW 27./28. Dezember 2008
"Das Leipziger Urteil hinnehmen" - {In ihrem Resümee zum Jahresende äußern sich die Grünen unter anderem zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Nordzerschneidung: „Diese Straße wird kommen. Der juristische Spielraum für eine Verfassungsbeschwerde ist nach Vorliegen der Urteilsbegründung zu klein und nicht dazu angetan, einen solchen Schritt zu gehen. Wer erzählt, die Nordumgehung lasse sich noch politisch oder juristisch verhindern, handelt nicht verantwortlich und betreibt Augenwischerei.“ Leider ist die Urteilsbegründung immer noch nicht allgemein verfügbar!}
NW 23. Dezember 2008
IHK fordert Ausbau der B61 - {Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Minden hat ein 25-Punkte-Handlungsprogramm für den Mühlenkreis erstellt. Einer dieser Punkte steht in einem direkten Zusammenhang mit der geplanten Nordumgehung. Die IHK empfiehlt einen Ausbau der Verbindung zwischen Weserauentunnel und dem Anschluss "Dehmer Spange" an die Nordumgehung. Damit könnte dann der Schwerlastverkehr auf direktem Wege aus dem Mindener Raum durch Dehme zur Autobahn gelangen. Hier noch einmal ein Zitat aus dem Planfeststellungsbeschluss Seite 117: „Der geplante Neubau der B61n soll im Rahmen des angestrebten Umstufungskonzeptes als Zubringer die überregionalen Verkehre von und zur Autobahn in Richtung Minden transportieren. Dabei bindet sie gleichzeitig die überregionalen und regionalen Nord–Südverkehre von Gütersloh über Bielefeld bis Bremen.“}
"Heilquellenschutz geht nicht in die Tiefe" - {Die Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig liegt nun auch der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne vor. Eine erste Einschätzung von Klaus Rasche :„Ich bin enttäuscht, wie wenig die Begründung des Gerichts zum Heilquellenschutz in die Tiefe geht.“ Es wird die Möglichkeit einer Verfassungsbeschwerde geprüft, die Frist dazu endet am 22. Januar 2009.}
NW 19. Dezember 2008
Leipzig liefert Urteils-Begründung - {Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die 77 Seiten der Urteilsbegründung nach langer Zeit des Nachdenkens auf den Weg gebracht. Angekommen ist die Urteilsbegründung bisher allerdings nur bei der Bezirksregierung in Detmold. Leider liegt das Urteil noch nicht auf der Seite des Bundesverwaltungsgerichtes vor, ich würde es gerne lesen und mir eine eigene Meinung bilden und nicht von Straßen NRW bilden lassen (sobald das Urteil vorliegt, werde ich hier einen Link platzieren; Hier ist der Link zum Urteil).}
NW 17. Dezember 2008
Bürgerversammlung im neunen Jahr - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne will im neuen Jahr eine große Bürgerversammlung organisieren, um den Heilquellenschutz und als Grundlage für die Ablehnung der Troglösung zu thematisieren. Basis dafür sind nach Aussage von Matthias Köhler, die Aussagen von Dr. Heuser und Dr. Winkelmann.}
Wie lange will Leipzig noch warten? - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert spekuliert über die unverhältnismäßig lange Zeit, die seit dem Urteil zur Nordzerschneidung vergangen ist und trotzdem immer noch keine Urteilsbegründung vorliegt. 5 Wochen sollte es dauern, jetzt sind schon 22 Wochen vorbei!}
NW 25. November 2008
"Ehrenwert, aber nicht realistisch" - {Klaus Rasche und Reiner Barg sehen das Projekt zusätzliche Aufforstung als „ehrenwert, aber nicht realistisch“ an. Die dafür notwendigen Freiflächen befinden sich im Gebiet intensiver Beabauung, wo Waldflächen von Nutzen sein können, allerdings nur als ausgewachsener Forst.}
NW 20. November 2008
"Finger weg vom Ackerland" - {Durch den Bau der Nordzerschneidung gehen in Bad Oeynhausen ca. 200 Hektar Ackerland verloren. Die Landwirte wehren sich gegen die Umwandlung von zusätzlichen Flächen durch Bepflanzung mit Bäumen und gegen die Stückelung der Ersatzflächen. Die Landwirte erarbeiten einen eigenen Vorschlag und hoffen diesbezüglich auf ein Entgegenkommen von Straßen NRW. „... Aber wenn möglich, werden wir den Vorschlägen folgen“, erklärte Tobias Fischer von Straßen NRW.}
NW 19. November 2008
Europäische Beschwerde - {Meinungen und Anmerkungen der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne zu einem Artikel in der NW vom 3.OKtober 2008 zur rechtlichen Bewertung der weiteren Möglichkeiten gegen die Nordumgehung und deren Folgen vorzugehen. Ich kann die rechtlichen Möglichkeiten nicht beurteilen, das müssen Juristen machen. Aber unsere Erfahrung lehrt: "Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand". (Coram iudice et in alto mare in manu dei soli sumus) Römische Juristenweisheit}
NW 8./9. November 2008
Leipzig: Urteilsbegründung noch in diesem Jahr {Das Bundesverwaltungsgericht wird schon in diesem Jahr die Urteilsbegründung nachliefern (siehe auch NW 10.Juli 2008 Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes).}
NW 5. November 2008
Gewaltbereitschaft wird forciert - {Ein Leserbrief - Herr Günter Wiegmann sollte sich daran erinnern, dass nicht der die Schuld hat, der die schlechte Nachricht überbringt, sondern der, der die schlechte Nachricht zu verantworten hat. Bei der Einschätzung des Brandstifters werden ihm wohl nahezu alle Gegner und Befürworter der Nordzerschneidung zustimmen.}
Autobahn schafft neue Probleme - {Ein Leserbrief - Herr Friedrich Backs beschreibt, wie er den "ersten Spatenstich" erlebt hat. Im weiteren sagt er völlig zu recht:„Eine seriöse Kostenaufstellung gibt es nicht.“ Wobei im Rahmen der Planung der Nordzerschneidung nicht nur eine seriöse Kostengegenüberstellung der möglichen Varianten fehlt, sondern auch ein wissenschaftlich fundierter Vergleich aller relevanten Parameter zur Entscheidungsfindung der optimalen Variante.}
NW 25./26. Oktober 2008
Brief vom Geologen zur "Heilquellenlüge" - {„Diese Tiefenbrunnen wären durch den Bau eines Troges in ihrer Existenz nicht gefährdet. Damit wäre auch der Status des Heilbades für Bad Oeynhausen auf jeden Fall gesichert, so Heinrich Heuser (NW vom 7. August 2008). „Es handelt sich bei diesen Zeitungspassagen nicht um Widersprüche zur geowissenschaftlichen Endaussage, sondern nur um hypothetische Schilderungen, wie man eine unterirdische Ortsdurchfahrt in der Trasse der B 61 umsetzen könnte“, so die neuerliche Aussage von Heinrich Heuser gegenüber Olaf Winkelmann (NW vom 25./26. Oktober 2008). Wenn ich die beiden Sätze aus der NW vom 7. Auguste 2008 lese, dann stellt sich mir die Frage, wie Herr Heinrich Heuser damit den Begriff hypothetisch in Verbindung bringt, mir gelingt es nicht! Ist die Existenzgefährdung hypothetisch, oder der Bau eines Troges? Ist die Sicherung oder das gar Heilbad hypothetisch? Für mich sind die beiden Sätze in ihrer Aussage eindeutig und ich kann absolut nichts hypothetisches daran entdecken!}
NW 23. Oktober 2008
Erster Spatenstich für Nordumgehung - {Der „Lückenschluss zwischen Amsterdam und Warschau“, der „... kein lokales Verkehrsprojekt“ ist, wurde gefeiert.}
Historischer Tag mit Pfiffen und Flüstern - {Schöne Reden wurden zum offiziellen Baubeginn der Nordumgehung gehalten. Leider bekomme ich den Eindruck, dass sich ein Teil der Redner nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt haben, wozu sie meinten etwas sagen zu müssen. Da sagt der Minister Oliver Wittke:„Aber ich habe genau so viel Verständnis für die Menschen, die nicht länger unter zunehmendem Lärm und Abgasen in der Stadt leiden wollen.“ Es wäre doch wirklich schön, wenn er auch für die Menschen Verständnis hätte, denen der Lärm und die Abgase erhalten bleiben und denen demnächst darunter leiden dürfen. „Und die Situation würde schlimmer, wenn wir nichts täten.“, so Oliver Wittke. Wer will denn dass nichts getan wird? Es liegen seit Jahren vernünftige Vorschläge auf dem Tisch, die das Verkehrsproblem, dass von allen beklagt wird, lösen könnten. Staatssekretär Matthias von Randow: „Wir rechnen bis 2025 mit einer Verdopplung des Lastwagenverkehrs auf den Autobahnen.“ „Wenn wir hier jetzt nicht handeln, dann würden in einigen Jahren dieselben Leute, die jetzt demonstrieren, vor uns stehen und fragen: Was macht ihr gegen den Lastwagen-Tsunami in unserer Stadt?“ Auch Herr von Randow hat genau wie Herr Wittke anscheinend nicht verstanden, dass auch die Mitglieder der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne gegen die unhaltbare Situation auf der Mindener- / Kanalstraße sind. Im Gegensatz zu diesen beiden Herren sehen die Mitglieder der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne das Heil nicht in einer Verlagerung des Verkehrs in den Noren und damit einer zusätzlichen Belastung von Tausenden von Menschen.}
Symbolische Bewegung - { KOMMENTAR - Herr Jörg Stuke hofft, dass die Gräben, die die Nordumgehung zwischen die Menschen in Bad Oeynhausen gerissen hat, auch wieder zugeschüttet werden.}
Gegner am Gitter - {Die Entscheider drinnen und die Gegner draußen. Was war los am Zaun? Stimmen der Gegner und der Offiziellen am Tag der "ersten" Spatenstichs.}
NW 22. Oktober 2008
Dramatische Folgen für die Stadt - { CONTRA NORDUMGEHUNG Die Zuordnung ist falsch, nicht CONTRA NORDUMGEHUNG sondern PRO MENSCHEN - UND HEIMATSCHUTZ. Herr Klaus Rasche weist in seinem Kommentar auf die Folgen der Nordzerschneidung für Bad Oeynhausen hin und nennt eine der sinnvollen Alternativen.}
Es gibt keine Alternativen - { PRO NORDUMGEHUNG Die Zuordnung ist falsch, nicht PRO NORDUMGEHUNG sondern CONTRA MENSCHEN - UND HEIMATSCHUTZ. Herrn Manfred Kreylos ist in dem ersten Absatz seines Kommentars vorbehaltlos zuzustimmen. Doch soll er einmal in sich gehen und darüber nachdenken, wieso die vielen Fahrzeuge heute mitten durch Bad Oeynhausen brausen. Auf den Punkt gebracht besteht seine Lösung darin, weitere tausende von Menschen mit den Folgen einer Autobahn zu belasten, um für die Mindener- Kanalstraße eine marginale Verbesserung zu erreichen. 40 Jahre Variantendiskussion sind viel zu lange, da hat er recht, nur sind denn die Alternativen bisher wirklich untersucht worden. Mir fehlt immer noch eine wissenschaftlich fundierte Gegenüberstellung der drei Alternativen Nordumgehung, Südumgehung und Tunnel/Trog. Die von ihm erhoffte Verbesserung der Luftqualität und der Verkehrssicherheit ließe sich durch einen geschlossen Tunnel sicher noch massiv erhöhen. Dass die Nordzerschneidung nach höheren als den gesetzlichen Mindeststandards gebaut wird (gerade unter dem aktuellen Gesichtspunkt der Finanzsituation) kann doch wohl niemand ernsthaft erwarten. Wie Herr Manfred Kreylos da von höchsten Standards reden kann, ist mir schleierhaft. Dass der Schwerlastverkehr zunimmt werden sicher alle Anwohner am neuen nördlichen Zubringer der A30 (Dehmer Strasse) früh genug zu spüren bekommen (Aber das erklärt Herr Manfred Kreylos sicher dann überzeugend den Betroffenen). Es stimmt mich aber hoffnungsfroh, wenn der Verein Pro Nordumgehung jetzt anfängt „ ... alle positiven Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt.“ zu unterstützten. Eher wäre besser gewesen.}
Ein tiefer Einschnitt - {Ein kurzer Abriss der ersten Bauphase und der Arbeiten die schon vor dem ersten Spatenstich ausgeführt wurden.}
NW 21. Oktober 2008
Gerüstet für den Spatenstich - {Herr Dieter Dunker und Co. haben es wahr gemacht. Sie haben nicht nur einen Spaten sondern gleich 10 gekauft. Mehr gab es ja leider nicht. Nun ergibt sich daraus ein Problem, für den ersten Spatenstich wird ein Spaten benötigt, was passiert mit den anderen 9? Wer hat das Recht des ersten Stiches, unser Ministerpräsident, die lokalen Verfechter und Befürworter der Nordzerschneidung, die unschuldigen Planer, ein völlig unbeteiligter Passant? Wer gibt sich die Blöße den 2. bis 10. Spatenstich auszuführen? Oder wird Herr Dieter Dunker die Choreographie übernehmen und dafür Sorge tragen, dass die Prominenz mit 10 Spaten synchron den 1. Spatenstich ausführt? Ich glaube daran, dass dieses für Bad Oeynhausen so elementare Problem in einer intensiven Nachtsitzung des Vorstandes des Vereins Pro Nordumgehung zur Lösung gebracht wird. Die unabhängige und überparteiliche Lokalpresse wird uns bestimmt berichten.}
NW 16. Oktober 2008
"Alle Rechtsmittel ausgeschöpft" - {Ein Leserbrief - Herr Lothar Bekemeier beschwert sich über die Berichterstattung zum Thema Nordumgehung in der NW. Die Wortwahl von Herr Lothar Bekemeier ist schon etwas seltsam, passt aber zu seinen inhaltlichen Äußerungen. Auch wenn Herr Lothar Bekemeier meint, dass die Rechtsmittel ausgeschöpft sind, so wird uns das Thema Nordzerschneidung noch auf Jahrzehnte begleiten, aber das hat er ja anscheinend auch so gewollt. Dass die Berichterstattung über die Nordumgehung in der NW zugunsten der Nordumgehungsgegner einseitig ist, kann ja wohl niemand ernsthaft behaupten, der des Lesens mächtig ist. Dass die meisten Leserbriefe von Nordumgehungsgegnern kommen, liegt wohl einerseits an der Menge der betroffenen Bürger und andererseits wohl auch daran, dass es nun einmal wenig Argumente gibt, die für die Nordzerschneidung sprechen. Von einer wie auch immer gearteten Unterstützung der kritischen Nachfragen zu den Problemen der Nordzerschneidung durch die NW habe ich bisher auch noch nicht viel bemerkt.}
Einladung zum ersten Spatenstich - {Ein kleiner Spatenstich für Herrn Rüttgers, ein großer Schaden für die Stadt. Am 22. Oktober 2008 trifft man sich an der Eidinghausener Straße 197 zur Abschiedsfeier mit Musik, daran anschließend ein Schmaus im Wasserschloss Ovelgönne. Straßen NRW lädt dazu ein. Wen wundert's? (siehe auch der Artikel vom 8. Oktober 2008)}
NW 11./12. Oktober 2008
So hoch wie der Dachfirst - {So hoch wie der Dachfirst; es ist doch schön, wenn man vom Dach aus nicht mehr auf die Straße schauen muss, sondern direkten Blick auf eine Lärmschutzwand hat. Welcher Zuwachs an Wohnqualität. Nur die 8m werden wohl nicht überall reichen. An einigen Stellen wird der Wall einschließlich Lärmschutzwand weitaus höher als die 8m in Eidinghausen. Wenn das zu sehen ist, ist es zu spät und keiner will's gewesen sein. Leider fehlen sehr vielen Betroffenen immer noch Informationen zu dem was sie erwartet. Teils auf Grund der schlechten! Informationspolitik, leider aber auch weil sich viele nicht informieren. Hier ist dann doch wohl die "Politik" gefragt.}
NW 8. Oktober 2008
Jürgen Rüttgers greift zum Spaten - {Ein kleiner Spatenstich für Herrn Rüttgers, ein großer Schaden für die Stadt. Am 22. Oktober 2008 trifft man sich an der Eidinghausener Straße 197 zur Abschiedsfeier mit Musik, daran anschließend ein Schmaus im Wasserschloss Ovelgönne. Straßen NRW lädt dazu ein. Wen wundert's?}
NW 3./4. Oktober 2008
"Gerichtlich ist das Ende erreicht" - {War's das? oder Das war's! Nach Aussage von Prof. Dr. Johannes Hellermann von der Uni Bielefeld ist an dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes nicht mehr zu rütteln. Da ich kein Jurist bin, kann ich diese Aussage nicht beurteilen. Das Urteil bezog sich jedoch ausschließlich auf die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses. Ob der Planfeststellungsbeschluss inhaltlich richtig und gut ist, dazu haben die Richter keine Aussage gemacht. Wenn gerichtlich das Ende erreicht ist, ist sicher nur noch politisch eine Änderung möglich und die müsste beim Rat anfangen.}
NW 1. Oktober 2008
Urteilsbegründung liegt noch nicht vor - {Die Begründung des Urteils vom 9.Juli 2008 (Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes) liegt leider nach fast 3 Monaten immer noch nicht vor. Über die Ursachen für diese Verzögerung kann man trefflich spekulieren. So unverständlich das Urteil ist, so wenig ist die Dauer bis zur Urteilsbegründung nachzuvollziehen.}
NW 29. September 2008
FDP fordert mehr Lärmschutz an der A30 - {Frank Schäffler fordert mehr Lärmschutz, „..., wie wichtig für die Anwohner vor allem der Einbau von offenporigem Asphalt (OPA) ist, damit der Lärm bereits an der Quelle reduziert wird.“ Schön dass Herr Schäffler auch schon gemerkt hat, dass durch eine Autobahn Lärm entsteht und dass er den Lärm an der Quelle reduzieren will. Hätte er frühzeitig überlegt, hätte er die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne unterstützten können die Nordumgehung zu verhindern, das wäre "Den Lärm an der Quelle" reduzieren gewesen.}
NW 24. September 2008
"Es geht keiner ohne Entschädigung" - {Ein Exkurs zu Enteignung, Besitz-Einweisung, Entschädigung, Ersatzflächen und Menschen die schon Jahrzehnte dort leben, wo zukünftig die Trasse verlaufen soll.}
NW 19. September 2008
"Das Verfahren ist abgeschlossen" - {„Die Richter sind aber zu der Entscheidung gekommen, dass der Planfeststellungsbeschluss so in Ordnung ist“, so Mueller-Zahlmann. Die Richter haben, wie es ihre Aufgabe ist, eine rechtliche Bewertung des Planfeststellungsbeschlusses durchgeführt, also ob er rechtmäßig zustande gekommen ist. Aber was recht ist, muss nicht zwangsläufig richtig sein. Hier geht es um die Richtigkeit des Beschlusses und die darf u.a. unter Berücksichtigung des Nichtrückbaus der Mindener-/Kanalstr. und der Heilquellenproblematik stark angezweifelt werden. Basta! ist keine Lösung.}
Klare Verhältnisse - { KOMMENTAR - Herr Jörg Stuke kommentiert die Mehrheitsverhältnisse im Rat. Wieso zieht sich die Grenze der Gegner und Befürworter exakt entlang der Parteizugehörigkeit? Das wäre mal ein schönes Thema für einen Kommentar, aber der ist dann bestimmt zu politisch!}
Viele Fragen, wenig Antworten - {„Die Fragestunde soll doch Brücken bauen zwischen Bürgern und Rat. ...“, die Aussage von Volker Brand. Schön wenn das das Ziel einer Fragestunde wäre. Mir kommen die Fragestunden aber eher wie Fensterreden oder Fensterschweigen vor.}
Gute Nacht für die Dehmer Strasse - {Ein Leserbrief - Herr Werner Trampe hat endlich, endlich den Zusammenhang zwischen der Belastung der Dehmer Strasse und der Nordumgehung begriffen, lange und einige Leserbriefe hat es gebraucht (siehe seine Leserbriefe weiter unten). Es hat zwar etwas gedauert, aber wir sollten die Hoffnung nie aufgeben, was im übrigen auch für einige andere Bürger der Stadt Bad Oeynhausen gilt.}
NW 18. September 2008
Zusätzliche Wälle für Wöhren und Bad Oexen - {Unser Bürgermeister macht uns Hoffnung auf geringe Verbesserungen an der Nordumgehung. Kommt sie denn, so sind alle Maßnahmen auszuschöpfen, um den Schaden, wenn auch nur geringfügig zu verbessern, aber auch dadurch wird aus der Katastrophe Nordumgehung keine sinnvolle Maßnahme. Zu den weiteren Gesprächen mit Herrn Günter Kozlowski, Staatssekretär im Verkehrsministerium NRW, zitiere ich ihn einmal aus der NW vom 22.02.2008 :„Natürlich kann eine Stadt von den Planungen abweichen, aber dann muss sie die Mittel dafür auch selbst in die Hand nehmen. ... Es gab ein jahrelanges Verfahren, in dem Zeit genug war, Wünsche vorzutragen. Jetzt ist es dafür zu spät. Jetzt gibt es einen Planfeststellungsbeschluss“. Wer erwartet da noch Entgegenkommen bei den Wünschen der Bürger?}
NW 17. September 2008
"Willkommene Gründe" - {Ein Leserbrief - Herr Fritz Endrigkeit spricht die Aussage des Fraktionsvorsitzenden der SPD Lothar Dräger (NW 4. März 1993) an. Warten wir die Antwort dazu mal ab! Und die städtebaulichen Gründe, die für eine Nordumgehung sprechen, würden mich dann auch mal interessieren, Argumente die dagegen sprechen kenne ich nämlich zu genüge.}
NW 16. September 2008
Sabotage zum Baubeginn - {Was soll das? Ich kann den Unmut und die Enttäuschung verstehen, aber Sachbeschädigung diskreditiert die Arbeit und den Einsatz der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne und der Gegner der Nordumgehung.}
Hoffnung und Hilflosigkeit - { KOMMENTAR - Herr Peter Steinert kommentiert die hirnlose Aktion vom Wochenende. „Da mögen die Gegner ihre sicherlich nicht unberechtigten Zweifel am Heilquellen-Schutz haben...", wie wäre es, wenn er jetzt, da die Situation für ihn klar ist (Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes), die „sicherlich nicht unberechtigten Zweifel" als Lokalzeitung Unabhängig-Überparteilich aufnimmt, kritisch untersucht und hinterfragt?}
NW 12. September 2008
Rot-Grün durch das Werretal - {Der Gegenentwurf zum Rat der Stadt Bad Oeynhausen. Straßen NRW stellt die Planung für das Chaos Nordumgehung auch in Löhne vor.}
NW 11. September 2008
"Jetzt muss die Politik neu abwägen" - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne stellte eine Dokumentation zur "Heilquellenlüge" vor. Der Schutz der Heilquellen war immer das KO-Argument gegen eine Troglösung. „Die Tiefenbrunnen wären durch den Bau eines Troges in ihrer Existenz nicht gefährdet.“ so die eindeutige Aussage von Heinrich Heuser vom Geologischen Dienst NRW als Gutachter vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Demnach beruht die Entscheidung des Rates gegen eine Troglösung auf einer falschen Information. Welchen Konsequenzen zieht der Rat aus dieser Aussage? Wird der Bau der Nordumgehung wider besseres Wissen weiter unterstützt?}
Kein Umschwenken in Sicht / Reaktionen aus den Fraktionen - {KOMMENTAR - Herr Jörg Stuke stellt die Kardinalfrage: „Ist es für diese Diskussion nicht zu spät?“ Kann es für die Diskussion über ein so grundlegendes Thema wie die Zerstörung eines großen Teils der Stadt überhaupt zu spät sein? Und dann gibt Herr Stuke den richtigen Hinweis: „Den Anfang dazu müsste der Bad Oeynhausener Rat machen.“ Und genau da liegt das Problem. „Ab nächste Woche wird gebaut.“
Die Reaktionen aus den Fraktionen sind sehr interessant, Herr Dr. Olaf Winkelmann (SPD) ist irritiert, Herr Kurt Nagel (CDU) natürlich nicht, er hat noch einige „.. städtebauliche und verkehrliche Gründe für die Nordumgehung." Mich würde schon interessieren, welche das sind, dass sie die Zerstörung von Dehme rechtfertigen. Und zu guter letzt Herr Wilhelm Ober-Sundermeyer (FDP), für den ist alles klar, Augen zu und durch, und ach ja: „Wir wollen die Quellen nicht gefährden." Sicher hat er die Aussage von Heinrich Heuser vom Geologischen Dienst NRW noch nicht gelesen!}
Das Datum steht - {Der 22. Oktober 2008 steht als schwärzester Tag von Bad Oeynhausen in der jüngeren Geschichte nun fest. Wir werden sehen, wer es sich als Ehre anrechnen lässt, diese Stunde auch noch zu feiern. Genügend Ehrengäste werden ja geladen. Die Kosten für diesen Moloch belaufen sich nach aktuellen Berechnungen auf 168,8 Millionen €, was hätte man damit alles sinnvolles bauen können?}
Die einzelnen Bauphasen im Überblick - {Ein kurzer Überblick 2008 - 2011.}
...
NW 10. Juli 2008
Bagger für A 30 dürfen anrollen - {Ein schwarzer Tag für alle Menschen in Bad Oeynhausen und Löhne. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden. Der Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Nordumgehung ist rechtkräftig. Die Klagen von fünf Anliegern zur Rechtmäßigkeit wurden zurückgewiesen.}
Der schnelle Weg - {KOMMENTAR - Frau Nicole Bliesener kommentiert das Urteil aus Leipzig. Es ist eine Grundsatzentscheidung gefallen. Das Gericht akzeptiert, dass zur Verkürzung des Planungsverfahrens einem obersten Bundesgericht ausnahmsweise auch Verfahren zugewiesen werden dürfen, in denen es als einzige Instanz selbst Tatsachenfeststellungen zu treffen hat. Die Zuweisung erstinstanzlicher Zuständigkeiten an ein oberstes Bundesgericht muss aber die Ausnahme bleiben.}
Klares Urteil: Nordumgehung kommt - {Die Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes enthält in knappen eine Erklärung zur Zulässigkeit des Bundesverwaltungsgerichtes als erste und letzte Instanz in diesem Verfahren und Aussagen zur Bewertung der artenschutzrechtlichen Beeinträchtigung und deren gerichtliche Überprüfung, sowie die "Berücksichtigung" der verschiedenen Trassenvarianten. Ich möchte gerne die Unterlagen zu den Trassenvarianten haben, auf Grund derer die Richter in Leipzig zu ihrer Entscheidung gekommen sind. Mir sind keine Untersuchungen bekannt, auf Grund derer die „vorgeschlagene weite Südumfahrung“ ..... „wegen mit ihr verbundener Nachteile in der straßenentwurfstechnischen Beurteilung ebenfalls aus der weiteren Betrachtung ausscheiden“ musste. Ich fordere seit Jahren eine wissenschaftlich fundierte Gegenüberstellung der Trassenvarianten. Diese Gegenüberstellung ist jedoch ganz bewusst von den Planern nie erstellt und auch vom Rat nie gefordert worden, da sie im Ergebnis aus meiner Sicht die von den Planern favorisierte Lösung nicht unterstützt hätte. „Schließlich ist auch die dem Lärmschutzkonzept des Planfeststellungsbeschlusses zugrunde liegende Lärmprognose nicht zu beanstanden.“ Zitat aus der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes. Eine Lärmprognose, nach der mehr 350 Gebäude entlang der Trasse nicht mehr bewohnbar sind, da dort die gesetzlichen Grenzwerte so weit überschritten werden, dass die Wohnungen nur noch bei geschlossenen Fenstern mit Zwangsbelüftung nutzbar sind, ist nach dem Bundesverwaltungsgericht nicht zu beanstanden. Außerhalb dieser Gebäude werden die Grenzwerte so weit überschritten, dass eine Nutzung der Außenanlagen trotz der riesigen Schallwände ohne gesundheitliche Schäden nicht möglich ist. Aber dieses alles entspricht ja dem Recht und der Mensch hat sich dem Recht unterzuordnen.}
Eindeutige Linie - { KOMMENTAR - Herr Peter Steinert kommentiert die eindeutige und klare Linie des Bundesverwaltungsgerichtes. Er schreibt „Um den Lebensraum von Rebhühnern und Schleiereulen ging’s – in Wirklichkeit war die Gesundheit des Menschen gemeint.“ Genau das ist der traurige Punkt, es ist scheinbar nicht möglich die Gesundheit der Menschen einzuklagen, weder an der Kanalstraße noch an der zukünftigen Nordumgehung. Es müssen Hilfskonstruktionen mit Schleiereulen und Rebhühnern gefunden werden. Der Mensch ist nicht das Maß der Dinge, sondern „Durch das Urteil wird der Wirtschaftsstandort OWL aufgewertet.“ (M. Thomann-Stahl, RP Detmold). Herr Steinert schreibt die „eindeutige Abfuhr ... mag erstaunen, gar bestürzen.“ Nein, erstaunt hat sie mich nicht, ja, bestürzt bin ich schon darüber und ich befürchte, diese eindeutige Linie wird noch Konsequenzen für weitere Verfahren und Urteile haben.}
Stellungnahmen zum Urteil- {Politiker und andere Menschen haben eine kurze Stellungnahme zum Urteil abgegeben. Einige sollen nicht unkommentiert beleiben.
»Es gibt keine Sieger und keine Besiegten.« (K. Mueller-Zahlmann, Bürgermeister) Da hat unserer Bürgermeister nun wirklich recht. Nach diesem Urteil gibt es ausschließlich Verlierer, zumindest in Bad Oeynhausen und Löhne.
»Hoffentlich ist das Urteil kein Persilschein für die Planer.« (W. Ober-Sundermeyer, FDP) Die FDP ist schon auf der Suche nach einem Schuldigen, wenn es mit der Nachbesserung nichts wird.
»Erhöhter Schallschutz für die Kläger ist richtig.« (Marco Rinne, Pro Nordumgehung) Den besten Schallschutz, nicht nur für Kläger sondern für alle Bürger, hätte eine Tunnellösung gebracht, aber das wird Herr Rinne in ein paar Jahren auch begreifen (Manchmal dauert es eben etwas länger.).
»Durch das Urteil wird der Wirtschaftsstandort OWL aufgewertet.« (M. Thomann-Stahl, RP Detmold) Es wäre besser, wenn der Wohnwert in Bad Oeynhausen nicht vernicht, die Dehmer Strasse nicht zum Autobahnzubringer für LKW, der Lärm und die Umweltbelastung in unserem Kurort nicht massiv zunehmen würden.
»Das ist eine Chance für die Stadt.« (Karl-Ernst Hunting, Industrie- und Handelskammer) Unsere Stadt hat die einmalige Chance zu zeigen, dass es heute noch möglich ist, gegen massive Bürgerproteste und trotz menschenfreundlicher und kostengünstiger Alternativen eine Autobahn mitten durch Wohngebiete zu bauen.}
Meilenstein in der Geschichte - {Unser Bürger meister sagt: „Das ist ein Meilenstein in der Geschichte der Stadt. Sowohl rechtlich, wie politisch ist eine einwandfreie Lösung erarbeitet worden.“ Ein Meilenstein in der Geschichte der Stadt ist diese Urteil bestimmt, etwas so wie der, der dafür gesorgt hat, dass der gesamte Verkehr der A30 heute mitten durch die Stadt über die Mindener- / Kanalstraße läuft. Auch das war einmal der Herzenswunsch eines Stadtrates. Leider ging er Erfüllung und die Bürger müssen noch heute damit leben. Nun wird noch einer draufgesetzt und eine Autobahn durch den Norden der Stadt gebaut, damit auch dort die Bürger etwas davon haben. Nach diesem Urteil ist die Lösung wohl rechtlich einwandfrei, was unser Bürgermeister aber unter politisch einwandfrei versteht, kann er mir ja mal bei Zeiten erklären. So ganz verstehe ich das nicht. Olaf Winkelmann: „Das Gericht hat entschieden – zum Nachteil der betroffenen Anwohner und zum Vorteil der Anwohner von Mindener Straße und Kanalstraße sowie der ganzen Region.“ Das Gericht hat bestimmt zum Nachteil der Anwohner der Nordumgehung entschieden, aber auch zum Nachteil der Anwohner der Mindener- /Kanalstraße. Spätestens wenn die Nordumgehung fertig ist und auf der Mindener- /Kanalstraße weiter über 30.000 Fahrzeuge unterwegs sind, werden die dort übrig gebliebenen Anwohner merken, das die 30.000 Fahrzeuge in einem Tunnel keinen Lärm und keine Abgase vor ihrer Haustür gemacht hätten. Dann ist es leider zu spät.}
NW 4. Juli 2008
Daumendrücken im Gericht - {Hoffen auf ein gerechtes Urteil, hoffen wir für Bad Oeynhausen, dass sich der verhaltene Optimismus auch in einem richtigen Urteil niederschlägt. Das Urteil soll am 09. Juli 2008 um 9.30 Uhr bekannt gegeben werden.}
NW 3. Juli 2008
Entscheidung fällt in einer Woche - {Das Bundesverwaltungsgericht legt den Schwerpunkt auf den Artenschutz, aber nicht auf den Schutz des Menschen sondern auf den Schutz der Tiere. Die Planer mussten sich vom Kläger im Laufe der Verhandlung immer wieder unzureichende Ermittlungen vorwerfen lassen. In einigen Bereichen haben gar keine bis Alibi-Ermittlungen stattgefunden, aber sicher keine ernsthaften Untersuchungen um Alternativen zum Vorteil der Stadt und der Bewohner zu erarbeiten.}
Die Gräben bleiben - { KOMMENTAR - Der Kommentar von Peter Steinert, keine Punkte für den Sieger oder keinen Punktsieger, Boxen vor Gericht! Symptomatisch für die gesamte Planung – Es geht nicht um die Menschen und deren Bedürfnisse, es geht um Geld und um Rebhühner, es geht nicht um Auseinandersetzung mit Argumnetzen, sondern um Totschlagargumente. Die argumentative Keule rausholen, zuschlagen und schnell wegducken. So stelle ich mir Rechtsprechung im Sinne der Bürger vor. Das Ergebnis wird sein: Im Namen des Volkes ...}
NW 2. Juli 2008
Bad Oeynhausen, Leipzig, Karlsruhe? - {Informationen über das allgemeine Medieninteresse an der Entscheidung zur Nordzerschneidung heute in Karlsruhe. Erwartet werden wohl Richtungsentscheidungen, wie zukünftig mit ähnlichen Verfahren umgegangen wird.}
Richter recherchiert in Bad Oeynhausen - {Richter Ulf Domgörgen war am 4. April 2008 in Werste (Besuch aus Leipzig).}
Der lange Weg zur Nordumgehung - {Für die NW fängt die Geschichte zur Nordumgehung mit der Vorplanung dieses Molochs an. Richtiger, aber natürlich kritischer, wäre es, zu dem Zeitpunkt anzufangen, als unser Stadtrat seine Unterstützung dafür beschloss, die Autobahn nicht um Bad Oeynhausen herumzuführen, sondern mitten im Kurpark enden zu lassen, damit auch viele Fahrzeuge durch unsere Kurstadt fahren und die Bürger sich daran erfreuen können. In diesen Genuss sollen nun auch die Bürger im Norden der Stadt kommen.}
Wie entscheidet das Gericht? - {Der große Bericht im Lokalteil Seite 2. Sechs Bürgerinnen und Bürger wurden befragt und es ist erschreckend, was ich lese. Eine Meinung zu haben, ohne sich um die Hintergründe zu kümmern, Halbwissen, Nichtwissen, Falschwissen - unsere unabhängige Presse hätte ja so viel zu tun, aber so bleiben diese Äußerungen unkommentiert stehen. Grund für die von allen als unhaltbar angesehene Situation auf der Mindener-/Kanalstraße ist sicher auch, das der Rat der Stadt Bad Oeynhausen durch eine folgenreiche Fehlentscheidung mit dafür gesorgt hat, das vor Jahrzehnten die Autobahn A30 in unserem Kurpark endetet, damit auch alle Autos durch unsere Stadt hindurchfahren!
Jeder sollte wissen, dass das Bundesverwaltungsgericht nicht über Unsinn oder Sinn der Nordumgehungsplanung entscheidet, es entscheidet auch nicht, ob die Nordumgehung gebaut wird oder nicht. Das Bundesverwaltungsgericht prüft einzig die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses, der Inhalt kann noch so unsinnig sein. Falls das Bundesverwaltungsgericht die Rechtmäßigkeit feststellen sollte, so folgt daraus nicht zwingend, dass die Nordumgehung auch gebaut werden muss.}
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NW 19./20. April 2008
Gefährliche Strecke - {Auf der geplanten Trasse der Nordumgehung werden Blindgänger aus dem letzen Weltkrieg vermutet. Ob und in welchem Umfang das ggf. Einfluss hat, weiß niemand so genau. Also abwarten. Die Aussage von Ulrich Windhager von Straßen NRW, niemand wisse zur Zeit, was tatsächlich unten im Erdreich stecke, betrifft auch bestimmt die alte Müll-Deponie Breitensiek in Dehme. Aber da haben wir mal Gottvertrauen!}
NW 18. April 2008
Nordumgehung: Verhandelt wird Anfang Juli - {Der Zeitraum für den Verhandlungsbeginn steht fest, das Ergebnis noch nicht. Die einzige Aufgabe des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig ist es, die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses zu prüfen. Es trifft keine Aussage über den Sinn oder Unsinn dieser Planung, und somit besteht auch bei Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses keine Pflicht diese chaotische und im Ergebnis umweltzerstörende Planung umzusetzen. Eine neue umweltverträgliche und kostengünstige Planung kann jederzeit durchgeführt werden, Voraussetzung dafür ist natürlich die verantwortlichen Politiker beauftragen diese. Dazu ist es natürlich notwendig, dass die Politiker sich die Mühe machen und sich mit den Betroffenen, aktuell und zukünftig, ehrlich auseinander zusetzten.}
NW 17. April 2008
Barg sieht die Verwaltung in der Pflicht - {Die unendliche Geschichte geht weiter und die Bürger warten auf Informationen! Ich bin gespannt, ob bis zum 4. Mai eine Informationsveranstaltung stattfindet. Es ist schon interessant wenn der CDU-Fraktionsvorsitzende Kurt Nagel sagt: „Wir haben diese Veranstaltung schon dreimal beschlossen. Wir müssen sie nun einfach durchführen, wenn der Landesbetrieb es nicht tut.“ Ich finde es ziemlich dreist, dass es überhaupt 3 Auforderungen bedarf! Die Aussage von Projektleiter Fischer Straßen NRW: „Wir sind vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig abhängig und würden gerne erst eine Entscheidung abwarten.“, ist schon sehr merkwürdig. Wenn Straßen NRW die Planung ordentlich gemacht hat, dann sollen sie auch dazu stehen!}
NW 9. April 2008
Aus den Fehlern gelernt - {Ein Leserbrief - Frau Annegret Sudwischer bringt uns die über 40 Jahre alten Fehlentscheidungen, die die eigentliche Ursache der aktuellen unhaltbaren Situation auf der Mindener-/Kanalstraße sind, in Gedächtnis. Durch eine erneute Fehlentscheidung, der Verlagerung des Verkehrs in den nördlichen Teil der Stadt, wird dieser Fehler wiederholt. Zur ersten katastrophalen Fehlentscheidung, die Autobahn im Kurpark enden zu lassen, kommt nun die zweite, den Autobahnverkehr in den Norden der Stadt zu verlagern hinzu. Und niemand soll sagen, er habe nicht gewusst, dass dort wo eine Autobahn ist auch viele Autos fahren, damals und heute.}
NW 7. April 2008
„Pro Nordumgehung" erneuert Transparent - {Herr Dieter Dunker und Herr Manfred Kreylos vom Verein Pro Nordumgehung haben es geschafft, das Transparent hängt wieder. O-Ton Herr Dieter Dunker : „Wenn der Richter hier im Stau gestanden hat, hat er am eigenen Leib gespürt, was wir seit Jahren ertragen müssen.“ Leider wird wieder einmal das gesamte Konzept des Vereins Pro Nordumgehung deutlich, es geht nicht um die Entlastung der Innenstadt, um den Schutz der Umwelt oder Gesundheit, um die erhaltenswerte Landschaft und Naherholungsgebiete, es geht ausschließlich darum, die Nordumgehung zu bauen, wie dumm das auch sein mag. Der Name ist Programm "Verein Pro Nordumgehung", ob die unerträgliche Belastung der Anwohner an der Mindener-/Kanalstraße nur etwas nach Norden verlagert wird, ist diesen Vereinsmitgliedern gleichgültig.}
NW 4./5. April 2008
Einladung zum Gespräch - {Ein Leserbrief - Herr Dirk Lenger antwortet auf den Leserbrief vom 28.März 2008. Es sind keine schmeichelnden Worte die Herr Dirk Lenger dazu findet, er lädt Herrn Klaus Wißner, als Verfasser des Leserbriefes, zu einem Gespräch in das Info-Büro der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne ein. Ein Anruf unter der Tel. (0 57 31) 2 27 79 genügt und Herr Dirk Lenger hat für ihn Zeit. Endlich mal eine Chance für Herrn Klaus Wißner einen Gegner der Nordzerschneidung von seinen Ansichten zu überzeugen. Mal schauen, ob er die Chance ergreift?}
Lebenszeichen aus der Aktenwelt - { DA WAR NOCH WAS - Herr Jörg Stuke hofft wie alle auf ein rasches Ergebnis der Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht}
Besuch aus Leipzig - {Ulf Domgörgen, Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, war am 4.April 2008 zu Gast in Werste, um mit Klägern gegen die Nordumgehung zu sprechen und sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Wollen wir hoffen, dass der Besuch Herrn Domgörgen und seine Kollegen darin unterstützt im Sinne Bad Oeynhausens und seiner Bürger zu entscheiden.}
NW 1. April 2008
„Ratssitzung ins Bürgerhaus verlegen" - {Rat und Ausschuss für Stadtentwicklung fordern seit 2007 in gebotener Dringlichkeit, zeitnah Bürgerversammlungen in den betroffenen Ortsteilen durchzuführen. Kommt unser Bürgermeister dieser unzweideutigen Aufforderung nach? Bis heute nicht! Warum findet diese Information nicht statt? Führt die Information evtl. dazu, dass noch mehr Bürger der Stadt begreifen, was über die Stadt kommt, sollte die Nordzerschneidung gebaut werden? Umfassende Information aller Bürger ist die Grundlage für eine gelebte Demokratie!}
NW 28. März 2008
Trip entlang der Kanalstraße - {Ein Leserbrief - Herr Klaus Wißner meint wahrscheinlich auch mich , wenn er über "diese Mitbürger" schreibt. Die „Anwohnern an der Kanal- und Mindener Straße“ leiden bereits seit „einigen Jahrzehnten“ an „erheblicher seelischer und körperlicher Belastung wegen fehlender Lärmschutzmaßnahmen und wegen der durch Abgase verursachten ständigen Luftverschmutzung“; leider ist das nicht neu und es ist auf die auch vom Rat der Stadt bad Oeynhausen unterstützte Entscheidung zurückzuführen, die Autobahn im Kurpark enden zu lassen. Herr Wißner möchte eine Entlastung für die Anwohner an der Mindener- / Kanalstraße, genau das will die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne auch erreichen. Im Gegensatz zu Herrn Klaus Wißner, möchte die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne eine Lösung, die nicht dazu führt, dass die Belastung einfach in den Norden der Stadt verlagert wird (Sankt Floriansprinzip). Damit auch Menschen wie Herr Klaus Wißner das begreifen, müssen diese schon lange bekannten Argumente immer und immer wiederholt werden. Vielleicht versteht auch Herr Klaus Wißner das irgendwann. Übrigens sind bei den Versammlungen der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne auch Befürworter der Nordumgehung gern gesehen, nur leider hat sich dort noch niemand als solcher gemeldet, verstehen kann ich das! Wenn Sie Herr Klaus Wißner die Fragen bzgl. des Lückenschlusses an Hand des Planfeststellungsbeschlusses beantworten können, dann sollten sie es bitte auch tun. Ich hätte da eine, wo ist die wissenschaftlich abgesicherte Gegenüberstellung der 3 Varianten des Lückenschlusses A2/A30? Vielleicht bekomme ich ja doch eine Antwort.}
NW 7. März 2008
Die Nordumgehung auch aus Sicht der Anwohner - {Es ist schön, dass "Straßen NRW" langsam merkt, dass es bei einer Autobahn nicht nur Autos auf der Strasse sondern auch Menschen neben der Strasse gibt. „Ausgewählte Standpunkte“ sollen in „fotorealistischen Situationen“ den Bürgern die Schönheit und Leichtigkeit der Trasse näher bringen. In sechs bis acht Wochen will uns der "Landesbetrieb Straßen NRW" sein Werk vorstellen.}
NW 5. März 2008
„Absurder geht's nicht“ - {Für die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne ist die Ablehnung der Verbesserungsforderungen zur A30 Nordumgehung durch den "Landesbetrieb Straßen NRW" keine Überraschung. Laut Aussage der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne gab am 18. April 2007 und am 20.Juni 2007 Schreiben an das Verkehrsministerium, weitere Korrespondenz geschweige denn Verhandlungen gab es offensichtlich nicht. Wenn nun „intensive Verhandlungen mit dem NRW-Verkehrsministerium“ aufgenommen werden sollen, dann ist die Frage mehr als berechtigt, was ist seit April 2007 passiert, nichts?!}
NW 29. Februar 2008
Bürger müssen zahlen - {Ein Leserbrief - Herr Friedrich Backs stellt Fragen, die schon Jahre einer Antwort bedürfen, doch leider findet sich niemand, der diese Antworten gibt. Fragen zum Wertverlust, zur Belastung des Haushaltes der Stadt, usw. Wo ist die seit Jahren geforderte wissenschaftlich qualifizierte und fundierte Gegenüberstellung der möglichen Varianten zum Lückenschluss?}
NW 23./24. Februar 2008
Einmischung erlaubt und erwünscht - {Herr Dr. Olaf Winkelmann äußert sich zu den Aussagen von Herrn Günter Kozlowski, Staatssekretär im Verkehrsministerium NRW (siehe hier).}
Bad Oeynhausener Bürger sollen entscheiden - {Eine Veranstaltung der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne im Schloss Ovelgönne zum Thema „Die Nordzerschneidung - und was die Behörden nicht sagen". Ca. 500 Menschen besuchten die Veranstaltung in der u.a. Herr Dirk Lenger dem Monstrum Nordzerschneidung ein Gesicht gab (Fotomappe Modell Nordzerschneidung). Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne legte einen Brief an den Landrat des Kreises zur Unterschrift vor, mit dem der Landrat in seiner Funktion als Kommunalaufsichtbehörde aufgefordert wird, Herrn Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann anzuweisen, die vom Stadtrat beschlossenen Bürgerinformationen durchzuführen.}
NW 22. Februar 2008
Absage aus dem Verkehrsministerium - {Eindeutige Aussagen von Herrn Günter Kozlowski, Staatssekretär im Verkehrsministerium NRW, zu aktuellen Wünschen zur Nachbesserungen der Nordumgehung: „Der jetzige Zustand lässt keinen Raum für Änderungen. Und schon gar nicht für eine Einmischung eines Vertreters des Landes.“ „Natürlich kann eine Stadt von den Planungen abweichen, aber dann muss sie die Mittel dafür auch selbst in die Hand nehmen.“ „... es bundesweit einheitliche Vorgaben gibt – egal ob in Bad Oeynhausen, Zwickau oder Flensburg.“ „Es gab ein jahrelanges Verfahren, in dem Zeit genug war, Wünsche vorzutragen. Jetzt ist es dafür zu spät. Jetzt gibt es einen Planfeststellungsbeschluss“. Diese Aussagen von Herrn Günter Kozlowski lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig, seine Meinung ist damit eindeutig abgesteckt. Für ihn ist der "Deckel drauf", es wird sich nichts mehr ändern (lassen). Ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss erlaubt entsprechend der Planung zu bauen, er verpflichtet jedoch nicht dazu und ein Planfeststellungsbeschluss ist im politischen Verfahren auch abänderbar!
„Wir verlieren unsere Heimat“ - {Ein Leserbrief - Herr Wolfgang Karmeyer sieht den Verlust der Heimat kommen, so wie wir sie kennen und befürwortet den Bau eines Tunnels als Alternative zur Nordzerschneidung durch den nördlichen Teil Bad Oeynhausens. Aber so ganz verlieren wir die Heimat ja nicht aus dem Blick, Dirk Lenger hat ja frühzeitig alles fotografiert (Fotomappe Modell Nordzerschneidung mit Bildern der Umgebung) so können wir unsern Kindern und Kindeskindern wenigstens später einmal sagen, wie schön es früher einmal war.}
NW 20. Februar 2008
Hoffen auf Hilfe vom Landesminister - {Rainer Müller-Held zieht ein parteiübergreifend klingendes Fazit: „Im Grunde sind wir alle auf einmal betroffen.“ Niemand im Rat ist zufrieden mit dem Schreiben des Landesbetriebs „Straßen NRW". Das die Hoffnungen groß waren kann ich nachvollziehen, doch die Erwartungen sind doch mehr oder weniger erfüllt worden! Ich glaube nicht, dass Herr Wittke unbekannte Geldquellen auftut, um die Bad Oeynhausener und die Löhner Bürger zu beglücken, aber diese Erwartung lasse ich gerne enttäuschen. Sinnvoller und preiswerter ist natürlich der Bau des Tunnels oder der Südumgehung, aber davon will Herr Wittke bestimmt nichts hören.}
NW 19. Februar 2008
Vor die Wand laufen lassen - {Nun also ist das Schreiben vom Landesbetrieb „Straßen NRW" zum 15-Punkte-Forderungskatalog des Stadtrates eingegangen. Das Ergebnis ist wie erwartet, die Planer haben sich an die gesetzlichen Minimalstandards gehalten, was nicht verwunderlich ist, und sehen keine Notwendigkeit und auch keine Möglichkeit davon abzuweichen. Warum hat diese Art der Beantwortung der Fragen ein halbes Jahr gedauert? Was wurde hier verhandelt? Letztendlich wundere ich mich, dass überhaupt Schutzmaßnahmen in dem Umfang ergriffen werden soll, da doch die Trasse der Nordzerschneidung nach Aussage von Herrn Windhager nicht innerhalb der Stadt Bad Oeynhausen und somit außerhalb eines geschlossenen Wohngebietes verläuft. Wenn Herr Windhager nicht weis wo er plant, dann gehe ich auch davon aus, dass er nicht weis was er plant.}
Die Besser-Wisser - { KOMMENTAR - Der Kommentar von Herrn Peter Steinert zum Schreiben von Herrn Windhager des Leiter „Straßen NRW" Niederlassung Bielefeld. Hat den wirklich jemand geglaubt, „Straßen NRW" würde über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus Maßnahmen zum Lärm-, Umwelt- und Menschenschutz befürworten? Wer sollte das finanzieren? Wer die Mittel genehmigen?}
NW 1. Februar 2008
Notgemeinschaft will Landrat einschalten - {Unter dem Eindruck der 50. Montagsdemonstration unter Beteiligung von Vertretern der Löhner Ratsfraktionen und des stellvertretenden Löhner Bürgermeisters erneuert die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne ihre Forderung an Herrn Mueller-Zahlmann, sich endlich dazu zu äußern, ob er die Bürger über die A 30-Planungen informieren will. Notfalls soll die Kommunalaufsicht eingeschaltet werden, um ihn dazu zu bewegen.}
Zynische Argumentation - {Ein Leserbrief - Herr Manfred Althoff empfindet es als Zynismus wie für die Schönheit der Brückenplanung argumentiert wird.}
Dem Gewissen folgen - {Ein Leserbrief - Herr Hartmut Nolting möchte, dass unsere Ratsvertreter nur ihrem Gewissen folgen und er erwartet dann, dass der Wahnsinn Nordzerschneidung beendet wird. Er sieht seine schlimmsten Befürchtungen durch die Vorstellung der Planung übertroffen, er weis, dass bei Realisierung der Planung unumkehrbare Schäden im Werretal entstehen und „Das Werretal, so wie wir es heute noch erleben, wird es dann nicht mehr geben“. „Die Welt in Bad Oeynhausen und im Werretal wird auf den Kopf gestellt, wenn die Nordzerschneidung, das ist die ehrliche Bezeichnung, verwirklicht werden sollte.“}
NW 30. Januar 2008
„Verharmlost und schön geredet“ - {Ein Leserbrief - Herr Mathias Köhler schreibt zur Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 24. Januar 2008 und gibt die Aussage von Herrn Windhager Leiter „Straßen NRW" Niederlassung Bielefeld, wie folgt wieder: „Die geplante Autobahn A30-Nordumgehung verläuft nicht durch die Stadt Bad Oeynhausen und sei auch größtenteils für die in einiger Entfernung wohnenden Menschen gar nicht zu sehen.“ Auf Grund dieser Aussage muss ich sagen, Herr Windhager weiß nicht wovon er redet und er sollte sich schleunigste eine neue Aufgabe suchen!}
Autobahnbrücke als Wahrzeichen - {Ein Leserbrief - Frau Susanne Wiete fordert in ihrem Lesebrief Rat und Verwaltung zu kreativen Denken auf, hoffen wir für alle das es nicht auf die Probe gestellt wird.}
„Oeynhausener Rat ist untätig“ - {Ein Leserbrief - Frau Kerstin Schleemann und Herr Jörg Prätorius aus Löhne fragen sich und uns alle, ob und wie der Ausschuss für Stadtentwicklung seine Aufgaben versteht und wahrnimmt. „Der Wahnsinn der unnötigen Nordzerschneidung ist eine Sache, aber der Wahnsinn schlechthin ist die Untätigkeit des Rates bei diesem Thema.“}
NW 29. Januar 2008
Montagsmarsch gegen das „Monstrum“ - {„Wir halten durch“, war gestern Abend die einhellige Meinung der rund 250 Demonstranten, die an dem 50. Protestmarsch gegen die Nordumgehung teilnahmen.}
„Die Bürger entscheiden lassen“ - {Ein Interview mit Klaus Rasche, dem Vorsitzenden der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne. „Es ist nie zu spät“.}
Wo ist Bad Oeynhausen? - {Ein Leserbrief - Herr Harald Nottmeier schreibt zum Bericht über die Die Leichtigkeit der Autobahn, er war bei der Informationsveranstaltung anwesend. Was ist auf der Präsentation der Brückenbauwerke passiert. Herr Windhager hat gesagt: „die Nordumgehung verläuft nicht in Bad Oeynhausen“. Wie kann ein Planer an verantwortlicher Stelle mit soviel Unkenntnis oder Ignoranz diese Verantwortung übertragen bekommen. Aber das Ergebnis ist doch dann auch klar, wenn die Autobahn außerhalb Bad Oeynhausens verläuft, dann muss auf die in Bad Oeynhausen lebenden Menschen auch keine Rücksicht genommen werden. Insofern plant Herr Windhager nur konsequent. Doch warum lese ich hierzu nichts in meiner Tageszeitung oder höre von den Ausschussmitgliedern? Waren sie nicht anwesend oder hatten sie ein interessanteres Thema, als Herr Windhager diese elementare Aussage machte. Wir werden auch das wohl nie erfahren.}
„Nerv der Bürger getroffen“ - {Am Mittwoch, 30. Januar, um 19.30 Uhr lädt die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne zu einer außerordentlichen Versammlung im „Wöhrener Krug“ ein. Klaus Rasche und Reiner Barg wollen damit die Reaktionen aus der Bürgerbewegung auf die Präsentation einiger Details der A 30-Planung im Stadtentwicklungsausschuss aufgreifen.}
NW 26. Januar 2008
Bauzeit: fünfeinhalb Jahre für Nordzerschneidung? - {Ein kurzer Abriss über die geplanten 4 Phasen bei der Realisierung des Moloch Nordumgehung.}
Die Leichtigkeit der Autobahn - {der zweite Teil zum Bericht von gestern. Ulrich Windhager, Leiter der Niederlassung von „Straßen NRW" in Bielefeld, nahm den Architekten in Schutz. „Er kann die Eingriffe in die Natur ja nicht ungeschehen machen.“ Damit hat Herr Windhager recht und deshalb müssen an der geplanten Stelle eben die Eingriffe in die Natur unterbleiben. Der Ausschuss für Stadtentwicklung nahm die Planungen nicht nur zur Kenntnis, sondern fordert erneut den Bürgermeister auf, eine Bürgerinformation durch Straßen NRW einzufordern. Mal abwarten, ob unser Bürgermeister diesmal reagiert!}
Besuchertag im neuen Info-Büro - {Immer mittwochs, von 14.45 bis 17.45 Uhr ist das Bürgerbüro der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne , Weidenweg 7, geöffnet.}
NW 25. Januar 2008
Brücken am Seil - {Der Planer der Brückenbauwerke stellte seine Leistung am Donnerstag dem nicht geneigten und nicht geneigten Publikum vor. Technisch und optisch ist an den 29 Brücken nicht auszusetzen, wenn man sie denn losgelöst von der Umgebung und nur die Funktion sieht, nur ist das statthaft? Die Brücken sind für die Fahrzeuge bebaut nicht für die Menschen die daneben wohnen müssen. Der Architekt Herr Kind-Barkauskas hat sich bestimmt viel Mühe mit den Autobahnbrücken gegeben, und seine Aussage: "Das werden Wahrzeichen" ist leider bestimmt richtig. Ist es für Bad Oeynhausen wünschenswert, wenn statt des Jordansprudels eine 300 Meter lange Autobahnbrücke zum Wahrzeichen wird, abgesehen von den Kosten, die das Ändern des Logos der Stadt damit verursacht. Die Brücken sind bestimmt nach dem aktuellen Stand der Technik geplant, auf einer Strecke von nicht einmal 10 Kilometern 29 Brücken, die das gesamte Umfeld bestimmen werden. Ist es normal, dass 29 Brücken in einer Stadt gebaut werden? Normalerweise verbinden Brücken, doch diese Brücken werden Bad Oeynhausen ein weiteres Mal teilen, ich hoffe das hat mittlerweile jeder begriffen.}
NW 18. Januar 2008
„Taktieren statt Bürgernähe“ - {Ein Leserbrief - Herr Friedrich Backs fordert vom Rat und vom Bürgermeister „Mehr Demokratie bitte!" Er rügt die Informationspolitik des Bürgermeisters und möchte eine Abstimmung zur Nordzerschneidung.}
NW 17. Januar 2008
„Den Schriftverkehr veröffentlichen" - {Herr Mueller-Zahlmann wurde in seiner Funktion als Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen vom Rat am 13. Juni 2007 ausdrücklich beauftragt, Verhandlungen mit dem Landesbetrieb „Straßen NRW", dem Landesverkehrsministerium und dem Kreis Minden-Lübbecke auf der Grundlage der 15 Verbesserungsvorschläge aufzunehmen und zu führen. Außer einem Gespräch am 29. August ist offensichtlich nichts passiert. Was für ein Selbstverständnis hat der Bürgermeister, welches Selbstverständnis hat der Rat, dass er sich das gefallen lässt. Warum fragt niemand nach? Sind die Punkte aus diesem Katalog schon abgeschrieben?}
NW 15. Januar 2008
Neues zur Nordumgehung im Ausschuss - {Am Donnerstag, 24. Januar, wird der Architekt Dr. Kind-Barkauskas die Brücken und Lärmschutzwände, die an Nordumgehung geplant werden, im Stadtentwicklungsausschuss vorstellen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.}
NW 12./13. Januar 2008
„Die Planer mauern" - {Der Bürgermeister soll über den Planungsstand der Nordumgehung berichten und tut es wieder einmal nicht. Herr Barg hat Einsicht in die Akten genommen und ist zu interessanten Schlüssen gelangt. „Es ist einfach viel zu wenig passiert, um die Beschlüsse des Rates zur Nordumgehung umzusetzen.“ Zum 15- Punkte -Katalog vom 13. Juni 2007 zur Verbesserung der Planung hat der Bürgermeister laut Aktenlage letztmals im August 2007 eine Stellungnahme vom Landesbetrieb „Straßen NRW" eingefordert. Der Landesbetrieb „Straßen NRW" hat es scheinbar nicht nötig, darauf zu antworten. Nichts ist passiert, wer ist unser Bürgermeister, dass er sich ein solches Verhalten von „Straßen NRW" bieten lässt oder bieten lassen muss oder will?}
NW 8. Januar 2008
„Bad Oeynhausen geht uns alle an“ - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert nimmt das Neujahrs-Grußwort von Herrn Mueller-Zahlmann und mach sich Gedanken über den lokalen Beitrag zum Klimaschutz. Sein Hinweis, dass durch eine Tunnellösung ein Großteil der entstehenden Schadstoffe ausgefiltert werden könnten ist nicht neu , aber scheint bei einigen immer noch nicht angekommen zu sein.}
NW 4. Januar 2008
Vorsicht heißt die Mutter des Verfahrens - {Wie ist der aktuelle Stand des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zur Nordumgehung? „Es wird angestrebt, im ersten Halbjahr 2008 zu einer Entscheidung zu kommen.“, sagt die Gerichtssprecherin. Das wäre nicht der erste verschobene Termin. Interessant ist auch, dass sich mit der geplanten Nordumgehung womöglich noch das Bundesverfassungsgericht befassen muss. Damit könnte sich ein Baubeginn weiter verzögern. Grund für diese Entwicklung sind die Klagen gegen die Nordumgehung. Denn sie wenden sich nicht allein gegen die Trasse. Sie bezweifeln auch, dass das Überspringen sämtlicher Instanzen und damit der direkte Weg zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verfassungsgemäß ist.}
NW 3. Januar 2008
Unbekannte beschmieren Banner - {Demokratie lebt von Meinungsäußerung, doch wenn man seine Meinung nicht artikulieren kann, greift man zu unfairen Mitteln. Das wiederholte Zerstören von Hinweistafeln und Plakaten der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne zeugt nicht gerade von überragender Intelligenz, aber was soll man auch erwarten. Dass diese Zerstörer denn auch Befürworter der Strasse sind die vieles andere zerstört ist naheliegend, da die Plakate der Verein Pro Nordumgehung nicht beschädigt wurden.}
- 2007 -
NW 20. Dezember 2007
"Von Bürgernähe keine Spur" - {Das immer gleiche Thema, der Bürgermeister möchte die Bürger nicht über die Ergebnisse der Verhandlungen mit dem Landesbetrieb „Straßen NRW" informieren. Vielleicht gibt es keine Ergebnisse und dann gibt es auch nicht zu berichten, es kann manchmal so einfach sein. Allerdings denke ich auch, dass unsere Ratsvertreter den Bürgermeister freundlich auffordern sollten, seiner Pflicht nachzukommen und uns Bürger der Stadt Bad Oeynhausen umfassend zu informieren. }
NW 1./2. Dezember 2007
Notgemeinschaft will Bürgerbefragung - {Die Notgemeinschaft möchte, dass eine Bürgerbefragung durchgeführt wird. Grundsätzlich stehe ich einer solchen Befragung ja positiv gegenüber, da sie ein Stimmungsbild aufzeigen kann. Doch wie so häufig steckt der Teufel im Detail, wer darf an der Umfrage teilnehmen? Alle Bürger, gibt es Altersbeschränkungen, die, die durch die Nordzerschneidung direkt betroffen sind (in welchem Bereich der Trasse?), alle Bürger aus Bad Oeynhausen, auch oder nur Bürger aus Löhne, alle die die A2 in Bad Oeynhausen/Löhne benutzten, alle die von einer Südumgehung betroffen sind, haben Speditionsunternehmer doppeltes Stimmrecht?}
NW 23. November 2007
Unmenschlicher Zustand - {Ein Leserbrief - Herr Harald Nottmeier antwortet auf den Leserbrief von Herrn Manfred Kreylos. Er hinterfragt unter anderem die etwas seltsame Arithmetik, „... wie kommen Sie auf die Zahl 40.000 als Befürworter der Nordumgehung?", er fragt nach dessen Demokratieverständnis, „... ausgerechnet Sie als langjähriger Politiker zum Schweigen aufrufen. Ist eine Aussprache und eine Diskussion nicht immer fruchtbar." Aber Demokratieverständnis und Diskussionsbereitschaft hören vielleicht da auf, wo man keine Argumente mehr hat.}
Stück Lebensqualität geopfert - {Ein Leserbrief - Frau Annegret Sudwischer schreibt zur grundsätzliche Gedanken zur Verantwortung der Stadträte. „Die jetzigen „Stadtväter“ und „Stadtmütter“ werden immer diejenigen sein, egal ob sie beim Bau der Nordumgehung noch im Amt sind oder nicht, die für diese Zerstörung die Verantwortung tragen." Die Mehrheit dieses Stadtrats hat nichts unternommen, um die Nordzerschneidung zu verhindern, sondern sich hinter Vorschriften und Zuständigkeiten versteckt oder einfach geschwiegen.}
Für den Tunnel, gegen den Bogen - {Die SPD in Mennighüffen lehnt den Bau der Nordumgehung ab. Auch die SPD-Ratsfraktion lehnt nach wie vor den Autobahnbau durch Wohngebiete und Naturschutzgebiete strikt ab und fordert den Bau eines Tunnels. Es geht also auch anders als in Bad Oeynhausen. Walter Nesenhöner merkte an, „Vielen Menschen in Rehme, in Dehme, in Wöhren, in Eidinghausen, in Volmerdingsen, in Wulferdingsen und in Löhne sei nicht klar, welche Belastung die lange Bauzeit mit sich bringe. Krach, Dreck und Abgase würde das ganze Gebiet überziehen." Und er meinet damit die Bauphase der Nordumgehung, selbstverständlich ist auch bei der Realisierung der Tunnel-/Trog-Lösung mit Behinderungen zu rechnen. Aber da ja die Knickstrasse Richtung Exter ("Südumgehung light") ausgebaut werden soll, siehe auch Südumgehung "light" auf der Überholspur vom 31.März 2004 und Großbrücke oder Doppelkreisel vom 09. Januar 2007, kann diese Strasse während der Bauphase den überörtlichen Verkehr aufnehmen, oder durch den Landesbetrieb „Straßen NRW" gleich vernünftig und Kostengünstig als Lückenschluss A2/A30 geplant werden.}
NW 20. November 2007
Standortsicherung - {Ein Leserbrief - Herr Henrik Kemana hegt den Verdacht, dass die Planung der Nordzerschneidung zur Existenzsicherung der Außenstelle Minden des Landesbetrieb „Straßen NRW" dienen soll. Grund seiner Vermutung ist die Vergabe der Planungsleistungen im Rahmen der Nordumgehung für den Tunnel durch den Hahnenkamp. Die restlichen Planungsleistungen der Nordumgehung („Ein Großteil der Planung besteht aus „normalem“ Straßenbau.“) könnten vom Landesbetrieb „Straßen NRW" erbracht werden. Beim Bau einer Tunnel-/Trog-Lösung wäre das Verhältnis natürlich umgekehrt und es „wären anscheinend fast alle Planungsleistungen von externen Dienstleistern und mangels Fachwissens nicht von Straßen NRW in Minden oder gar Bielefeld erbringbar.“}
NW 17./18. November 2007
Typisch und bezeichnend? - {Ein Leserbrief - Herr Dirk Lenger beschreibt das Engagement und den Einsatz der Befürworter einer Entlastung der Stadt vom Verkehrschaos durch eine sinnvolle Lösung. Leider ist dieser Leserbrief durch die Redaktion der NW an 10 (zehn!) Stellen gekürzt worden. Dazu passt dann auch der folgende Leserbrief von Herrn Manfred Kreylos. Herr Dirk Lenger bringt die wichtigsten Grunde für eine schnelle Lösung, die nicht die Nordumgehung sein kann. Dass sein Wunsch, seine FotoShow offiziell den Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern zu präsentieren abgelehnt wurde, kann doch nicht verwundern. Mein Vorschlag: Er lädt alle Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürger zu einer selbst organisierten geschlossenen Veranstaltung ein (da müssen die Ratsmitglieder auch nicht diskutieren), dann kann er uns ja berichten wer gekommen ist und wer nicht.}
Unmenschlicher Zustand - {Ein Leserbrief - Herr Manfred Kreylos hat geschrieben. Anzuerkennen ist, dass er einer der wenigen ist, die sich "öffentlich" vehement zur Nordzerschneidung bekennen, nur leider setzt er sich nicht mit den Argumenten der Befürworter und Gegner auseinander. Doch der Reihe nach - den ersten Absätzen seins Leserbriefes kann ich ja ohne Probleme zustimmen, wobei ich die Zahl der Bürger, die den Netzschluss (die Verbindung zwischen A2 und A30) schnell haben wollen, auf weit mehr als 40.000 Menschen schätzte, u. a. die Gegner der Nordzerschneidung, wie die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne, die Befürworter der Nordzerschneidung, wie der Verein Pro Nordumgehung, unser Stadtrat, und alle, die dem täglichen Chaos in Bad Oeynhausen ausgesetzt sind; dieser Zustand ist unmenschlich. Ursache ist der Wahnsinn die A30 mitten im Kurpark von Bad Oeynhausen enden zu lassen, dies wurde sehenden Auges bei der Planung und Realisierung vor Jahrzehnten in Kauf genommen. In seinem Leserbrief setzt sich Herr Manfred Kreylos nicht mit Argumenten auseinander, sondern er stellt primär auf den rechtlichen Rahmen des Verfahrens ab. Leider hat Herr Manfred Kreylos immer noch nicht die Tragweite des Baus einer Nordzerschneidung begriffen; solange er sich nicht dem Für und Wider stellt, wird es ihm auch nicht gelingen. "Es ist einfach unredlich, die Bürgerinitiative „Pro Nordumgehung“ zu Stellungnahmen und Diskussionen aufzufordern, die es einfach nicht mehr geben kann." schreibt Manfred Kreylos. Ich kann nichts Unredliches daran finden, einen Verein der die Realisierung der Nordumgehung als Vereinsziel hat, zu genau dieser Diskussion aufzufordern. Aber auch in der Vergangenheit hat der Verein Pro Nordumgehung damit geglänzt, bei Bürgerveranstaltungen nicht anwesend zu sein und bei Diskussionen keine substantiellen Beiträge zu bringen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die oberste Priorität des Vereins Pro Nordumgehung nicht die Entlastung der Bürger der Stadt von den Folgen des täglichen Verkehrschaos ist, sondern einzig und allein der Bau der Nordzerschneidung, auf dieser Basis fällt natürlich jede Argumentation sehr schwer, leider!}
NW 13. November 2007
Lichter für den Tunnel - {Ein Bericht über die 41. Montagsdemonstration der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne. Stimmen von Alten und Jungen von direkt Betroffenen und von Menschen die sich der Anstrengung einer Auseinadersetzung mit Argumenten gestellt und dann eine Entscheidung für sich persönlich getroffen haben. Diese Menschen setzten sich für ihre Meinung ein, davon lebt unsere Demokratie.}
NW 10./11. November 2007
Montagsdemo hat Geburtstag - {Seit einem Jahr gehen die Menschen bei Wind und Wetter auf die Strasse um für ihr Anliegen, den Schutz aller Menschen und der Stadt Bad Oeynhausen, den Bau einer Alternative zur Nordzerschneidung, zu demonstrieren. Sie zeigen, dass sie für ihre Meinung stehen und versuchen mit Gegnern und Befürwortern über die zu erwartenden Probleme zu reden. Was machen die Gegner vom Verein Pro Nordumgehung, sie planen eine Großdemonstration und die fällt dann aus, sie diskutieren nicht, sie argumentieren nicht und reden von der schweigenden Mehrheit. Auch wenn es so ist, hat die Mehrheit immer recht?}
NW 29. Oktober 2007
Der Hoffnungsfunke glimmt weiter - {Die Gegner der Nordumgehung marschieren mit Fackeln entlang der geplanten Autobahntrasse von der Dehmer Straße Ackerstraße. In den kommenden 4 Wochen soll dieser Zug bei entsprechendem Wetter jeden Samstag um 18.30 Uhr stattfinden. „Wir leisten hier massiven Widerstand gegen die größte Bedrohung des unteren Werretals. Man kann unseren Zug in der Dunkelheit sehr gut sehen. Vielleicht schaffen wir es ja auf diese Weise, die Bevölkerung aufzurütteln.“, so die Aussage von Rainer Barg. Ich hoffe, dass sich dem Schlusssatz von Frau Eva Habbe noch viele anschließen: „Darum kämpfe ich weiter. Denn wenn ich kämpfe kann ich vielleicht verlieren, wenn ich nicht kämpfe habe ich aber schon verloren.“}
NW 27./28. Oktober 2007
„Fabeln und Phantasien" - {Ein Leserbrief - Herr Marco Rinne fabuliert und fantasiert hier heftig. Ich zitiere sein Zitat: "Bei den Bauarbeiten an diesem Großprojekt mitten in der Stadt lassen sich Belästigungen und Erschwernisse für die Anwohner, Gewerbetreibenden und Besucher nicht vermeiden. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wird versucht, diese Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu reduzieren. Unumgänglich sind zeitweilige Verkehrseinschränkungen und -umleitungen, Beeinträchtigungen durch Baustellenabsperrungen." Was erwartet er bei Großbaumaßnahmen?!
Nach Herrn Marco Rinnes Wunsch muss das dann in Bad Oeynhausen etwas so lauten: " ... Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wird versucht, diese Beeinträchtigungen als Dauermaßnahme auf die Bewohner des nördlichen Teils der Stadt abzuwälzen, in der Hoffnung dass die Bürger es erst nach Abschluss der rechtlichen Voraussetzungen mitbekommen. Unumgänglich sind zeitweilige Verkehrseinschränkungen und -umleitungen, Beeinträchtigungen durch Baustellenabsperrungen, jedoch vorwiegend im nördlichen Teil, in dem die Landschaft und Lebensqualität sowieso abgeschrieben wird."
„Wo sind die vielen Befürworter" - {Ein Leserbrief - Herr Andreas Nicolaus stellt sich und uns diese und viele andere Fragen zur Beteiligung von Befürwortern der Nordumgehung an Diskussionen und Aktionen. Die Antwort lautet bestimmt, sie verstecken sich bei Herrn Dieter Dunker im Verein Pro Nordumgehung.}
NW 25. Oktober 2007
Zu Lückenschluss-Plänen früher informieren - {Ein überraschendes Ergebnis der Ratssitzung vom 24. Oktober 2007 ist, dass der Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann beauftragt wurde, den Landesbetrieb zu bitten, die örtliche Verwaltung über den aktuellen Sachstand zur Ausführungsplanung zu unterrichten. Über diesen Weg sollen die Informationen an die Bürger weitergegeben werden. Ein weiterer Punkt zur Nordumgehung behandelte den Fortgang der Verbesserungsmaßnahmen (15-Punkte-Katalog vom 13. Juni 2007). Hier blieb es bei der Stellungnahme des Bürgermeisters, der lediglich bestätigte, dass diese Gespräche stattfinden. Die müssen sich ja viel zu sagen haben, wenn sie schon seit über 4 Monaten miteinander sprechen.}
NW 24. Oktober 2007
Notgemeinsaft will Klarheit - {Die Notgemeinschaft erwartet in der Ratssitzung einen ausführliche Sachstandsberichte von Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann zur Nordumgehung. Seit Ende März ist der Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann vom Rat beauftragt, den Landesbetrieb „Straßen NRW" aufzufordern, zeitnah weitere Bürgerinformationen zu den Ausführungsplanungen der Nordumgehung durchzuführen. Ich habe bis jetzt noch nichts davon gehört, ist das aber verwunderlich?
Der Bad Oeynhausener Stadtrat hatte am 13. Juni 2007 einen 15-Punkte-Katalog verabschiedet, mit dem bei der Nordumgehungs-Planung nachgebessert werden sollte. Die Liste reicht vom durchgehenden Lärmschutz für die gesamte Trasse über eine Geschwindigkeitsbegrenzung bis hin zur Sperrung der dann alten Dehmer Straße für schwere Lastwagen über 7,5 Tonnen. Kurt Nagel (CDU) betonte damals, die städtischen Forderungen gingen deutlich über den Planfeststellungsbeschluss vom Januar hinaus. „Wir fordern diese Punkte ein. Und wir fordern auch die Mittel dafür ein“. Was ist daraus geworden, was hat unser Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann dafür unternommen? Ich habe leider wenig Hoffnung!}
NW 19. Oktober 2007
Angebot zum Haus-Tausch - {Ein Leserbrief - Frau Silke Müller "platzt der Kragen". Sie fordert die Befürworter der Chaoslösung Nordumgehung auf sich doch einmal zu informieren und mit dem Argumenten der Nordumgehungsgegner auseinander zu setzten. }
„Wo sind all die Gegner hin?“ - {Ein Leserbrief - Herr Rainer Böcke kann mir bestimmt sagen wo die Gegner der Tunnellösung oder der Südumgehung alle sind. Ich kann mich als Höhepunkt nur an die für Sonntag, 1. Juli, angekündigte Großdemonstration des Vereins Pro Nordumgehung erinnern, die mangels Masse abgesagt werden musste Demo der Befürworter fällt am Sonntag aus (Artikel NW vom 29.Juni2007). Wenn er seine weiteren Aussagen denn einmal diskutieren möchten, kann er sicher jemanden bei einer der Monatgsdemonstrationen ansprechen. Die meisten werden ihm dort in aller Ruhe die Vorteile eines Tunnels näherbringen, so er denn gewillt ist auch einmal andere Argumente anzuhören.}
NW 18. Oktober 2007
„Jonglieren mit alten Zahlen“ - {Ein Leserbrief - Herr Hardy Klenke schreibt einen Leserbrief? Hier nun der Leserbrief von Herrn Hardy Klenke zum zweiten nur mit neuer Überschrift, aber dadurch wird er auch nicht besser. Zum ersten mal stand er am 27. September 2007 unter diesem Titel Vorwurf der Polemik in der NW. Daher hier auch der gleiche Kommentar von mir:
{Ein Leserbrief - Herr Hardy Klenke schreibt in seinem Leserbrief im letzten Satz: "Es geht doch nur um eine Straße mit 27 Brücken und einem Tunnel". Dieser Satz ist entlarvend, ich habe den Eindruck Herr Hardy Klenke weiß nicht wovon er schreibt und welche Auswirkungen die geplante Nordzerschneidung auf die Menschen haben wird. Wenn er einen Vorgeschmack davon braucht, so soll er sich das Verkehrschaos auf der Mindener- / Kanalstraße anschauen.}}
Der Sinn dieser Überschrift wird wohl für immer ein Geheimnis von Herrn Peter Steinert bleiben. Zur Bildunterschrift fällt mir nur ein, dass nicht nur viele Autofahrer nicht wissen, dass ein solcher Tunnel nicht in der Varianten-Diskussion beim Landesbetrieb Straßenbau steht, sondern auch, dass es die umwelt- und menschenfeindlichste Lösung ist, dass es sinnvolle Alternativen gibt, dass es kürzere Alternativen gibt, usw... }
NW 13./14. Oktober 2007
„Sie haben es noch nicht kapiert“ - {Ein Leserbrief - Herr Siegfried Köster schreibt heftig und deutlich für die Lösung durch den Tunnel, seine Argument sind nicht von der Hand zu weisen und lohnen es, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, wie er es auch unserm Bürgermeister und dem Verein Pro Nordumgehung empfiehlt.}
„Der Tunnel ist seinen Preis wert“ - {Ein Leserbrief - Herr Dirk Witte sieht den Tunnelbau als mögliche und sinnvolle Alternative. Er beschreibt einige Vorteile des Tunnels: "Die Autobahn ist dann unter der Erde. Wir würden dann keinen Verkehr mehr sehen, den Lärm der Fahrzeuge würden wir nicht mehr hören. Technisch ist es möglich, die Abgase im Tunnel zu reinigen." Sind das nicht alles Gründe die einer Kurstadt gut anstehen würden?}
NW 11. Oktober 2007
Politik kann Planung nicht einfach ändern - {Wolfgang Spanier, Bundestagsabgeordneter der SPD, sieht seine Aussagen über das Gespräch mit dem Nordumgehungsgegnern im Bundestag als „bösartig entstellend wieder gegeben“. Er stellt seine Aussagen richtig. Er erklärt die allseits bekannt Rechtslage zum Planfeststellungsbeschluss und zur Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht. Interessant die Aussage von Herrn Wolfgang Spanier: „Wenn es (das Bundesverwaltungsgericht) die Klage abweist, hat die Planung Bestandskraft und bindet Land und Bund.“ Rechtlich möglich sei dann nur ein Planänderungsverfahren. „Das ist nur dann möglich, wenn neue Gesichtspunkte vorliegen, die nicht bereits im vorherigen Planfeststellungsverfahren behandelt wurden“. Das Problem ist nun, das viele wichtige Gesichtspunkte im Planfeststellungsbeschluss weder behandelt noch berücksichtigt wurden, jedoch sind diese Gesichtspunkte nicht neu sondern werden schon seit Jahren von den Betroffenen eingebracht. Wie geht man mit dieser Situation um? Ist dann ein Planänderungsverfahren möglich?}
NW 10. Oktober 2007
„Uralt-Planung ist nicht gottgegeben“ - {Die 130 Demonstranten der Notgemeinschaft sind mit ihrer Reise nach Berlin mehr als zufrieden. Positiv verlief aus ihrer Sicht am Montagnachmittag das Gespräch im Deutschen Bundestag mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Spanier (SPD) sowie den Bundestagsmitglieder der Grünen, Ute Koczy und Dr. Anton Hofreiter. Herr Hofreiter war gut über das Thema informiert und sprach von einer "Uraltplanung", die in Bad Oeynhausen durchgesetzt werden solle. Der heimischen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Spanier verwies auf das laufende Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig und sagte, er könne sich deshalb nicht äußern. Schade, dass wir ab jetzt zu Themen die vor dem Bundesverwaltungsgericht anhängig, sind keine Aussagen von Politikern mehr bekommen; oder gilt diese Reglung nur für Herrn Wolfgang Spanier persönlich? }
Warum der Tunnel nicht baubar ist - {Ein Leserbrief - Herr Dieter Faatz hat seine eigene Meinung und die lässt sich auf den Punkt bringen: Damit die armen Autofahrer (zu denen ich auch gehöre) nicht für einige Monate Unannehmlichkeiten beim Bau eines Tunnels hinnehmen müssen, bauen wir die Autobahn durch den Norden der Stadt, dort stört der Bau ja nicht. Die Bürger dort müssen ja nur Generationen mit der Autobahn leben.}
NW 9. Oktober 2007
Demonstranten laufen am Verkehrsministerium ins Leere - {Gemeinsam machten ca. 130 Demonstranten vor dem Verkehrsministerium in Berlin ihrem Unmut über die geplante Nordumgehung Luft . Mit drei Bussen und auch per Fahrrad trafen Bürger, die sich um die Zukunft von Bad Oeynhausen und Löhne Sorgen machen in Berlin ein. Leider wollte niemand aus dem Ministerium die mitgebrachte Resolution in Empfang nehmen.}
Der Tunnel kommt zum Schluss - {Die Baugrunduntersuchungen auf der Trasse der Nordumgehung laufen weiter. Es werden Kosten produziert, von denen noch nicht feststeht, ob sie sinnvoll sind. Das wird erst nach einer endgültigen Gerichtsentscheidung zur Nordumgehung feststehen. Aber das sind wir ja durch den massenhaften Abriss von Wohnhäusern auf der Trasse in den vergangen Jahrzehnten gewohnt!
Die Beschaffenheit des Bodens wird durch Mitarbeiter des Landesbetrieb „Straßen NRW" erkundet, um den Aufwand für die Trassengründug abschätzten zu können.}
NW 5. Oktober 2007
Notgemeinschaft auf dem Weg nach Berlin - {Gestern sind sechs Radlern am Schloss Ovelgönne zur „Tour de Tunnel“ nach Berlin gestartet. Fünf Etappen haben sich die Mitglieder der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne vorgenommen. Sie treffen unterwegs mit anderen Radfahrern und in Berlin mit über 100 weiteren Gegnern der Nordumgehung zusammen. „Mit dieser Aktion wollen wir noch einmal darauf hinweisen, dass die Nordumgehung verkehrspolitisch überholt ist.“, so die Aussage von Klaus Rasche.}
NW 2./3. Oktober 2007
Notgemeinschaft auf dem Weg nach Berlin - {Die Vorbereitungen für die „Tour de Tunnel“ nach Berlin sind im vollen Gange. Zwei Busse sind bereits ausgebucht.}
NW 1. Oktober 2007
Tunnel Hahnenkamp ausgeschrieben - {Der Landesbetrieb „Straßen NRW" treibt seine Vorbereitungen für den Bau der Nordumgehung voran. In einer europaweiten Ausschreibung sucht er Unternehmen für den Bau des 450 Meter langen Tunnels durch den Hahnenkamp. Bis zum 23. Oktober 2007 können die Angebote abgegeben werden.}
Plakate für Berlin - {Mit Spraydosen machten sich sieben fleißige Helfer der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne am Samstag an die Arbeit. Sie erstellten Transparente für die Demonstration in Berlin.}
NW 27. September 2007
Vorwurf der Polemik - {Ein Leserbrief - Herr Hardy Klenke schreibt in seinem Leserbrief im letzten Satz: "Es geht doch nur um eine Straße mit 27 Brücken und einem Tunnel". Dieser Satz ist entlarvend, ich habe den Eindruck Herr Hardy Klenke weiß nicht wovon er schreibt und welche Auswirkungen die geplante Nordzerschneidung auf die Menschen haben wird. Wenn er einen Vorgeschmack davon braucht, so soll er sich das Verkehrschaos auf der Mindener- / Kanalstraße anschauen.}
Absage aus Berlin - {Ein Gespräch im Verkehrsministerium wird es für die Teilnehmer der „Tour de Tunnel“ nicht geben. Das Ministerium zog eine bereits erteilte Zusage nun wieder zurück, da es kurzfristig erfahren hatte, die Bezirksregierung in Detmold habe sich mit allen Einwendungen und Varianten auseinandergesetzt. 1.) wusste das Ministerium nicht vorher, dass genau dieses die Aufgabe einer Bezirksregierung in einem Planfeststellungsverfahren ist; 2) ist diese Aussage falsch, meines Wissens liegt keine wissenschaftlich qualifizierte Betrachtung der Südumgehung vor, ebenso liegt auch keine wissenschaftlich fundierte Gegenüberstellung der möglichen Varianten vor.}
NW 24. September 2007
„Tour de Tunnel“ führt nach Berlin - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne kämpft für die beste Lösung für Bad Oeynhausen und Löhne und geht dafür auf Werbetour zum Bundesverkehrsministerium. Am 8. Oktober will eine Abordnung per Bus und Rad mit der „Tour de Tunnel“ in Berlin eintreffen.}
NW 20. September 2007
Befürworter im Schatten stehen gelassen - {Der Sinn dieser Überschrift wird wohl für immer ein Geheimnis von Herrn Peter Steinert bleiben. Zur Bildunterschrift fällt mir nur ein, dass nicht nur viele Autofahrer nicht wissen, dass ein solcher Tunnel nicht in der Varianten-Diskussion beim Landesbetrieb Straßenbau steht, sondern auch, dass es die umwelt- und menschenfeindlichste Lösung ist, dass es sinnvolle Alternativen gibt, dass es kürzere Alternativen gibt, usw... }
NW 19. September 2007
„Die Zeit der Diskussionen ist vorbei“ - {Die Überschrift soll wohl den Eindruck erwecken, als hätte der Verein Pro Nordumgehung sich schon einmal an öffentlichen Diskussionen über Alternativen zur Nordumgehung aktiv beteiligt. Die einzelnen Aussagen dieses Artikels zu widerlegen ist leicht möglich, doch ob das bei diesen Herren Sinn macht! Nur Lesen sollten sie schon (können). Wenn sie sich ernsthaft mit dem Thema Nordumgehung beschäftigt hätten, dann wären ihnen beide sinnvollen Alternativen, Südumgehung und Tunnel bekannt und dass die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne beide vertritt. Dass der Herr Architekt Marco Rinne den Tunnelbau in Bad Oeynhausen für unmöglich hält, zeigt nur dass er kein Straßenbauer ist, aber auch da gilt, lesen hilft. Die Aussage von Herrn Dieter Kraul: „Alle Alternativen wurden in dem Verfahren doch eingehend untersucht – und verworfen." und von Herr Werner Vogt: „Wir stehen hinter dem Planfeststellungsbeschluss. Da stehen unsere Argumente auf 385 Seiten" sind leider falsch. Auch hier kann ich Herrn Dieter Kraul und Herrn Werner Vogt nur empfehlen die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren und den Beschluss selber auch zu lesen und nicht nur drüber zu reden. Bisher habe ich im gesamten Verfahren noch keine wissenschaftlich fundierte Gegenüberstellung der möglichen Alternativen für einen notwendigen Lückenschluss A2-A30 gesehen, also wurden sie auch nicht eingehend untersucht. Der Planfeststellungsbeschluss hat übrigens laut Inhaltsverzeichnis 435 Seiten und nicht wie Herr Werner Vogt sagt 385 Seiten, (hier nachzulesen Achtung 3.395 KB groß) das ist nicht wichtig, zeigt aber, dass Herr Werner Vogt ihn nicht gelesen hat.}
NW 14. September 2007
„Dehme wird zerstückelt“ - {Ein Leserbrief - Frau Marion Schröder reagiert auf einen Leserbrief von Herrn Werner Trampe vom 5. September. Sie beschreibt den Besuch bei Herrn Trampe aus ihrer Sicht, dass Herr Werner Trampe trotz seiner Gegnerschaft zur Nordumgehung nicht den Trassenverlauf in seinem direkten Wohnumfeld kennt gibt ihr sehr zu denken. Leider erlebe auch ich es immer wieder, dass Menschen sich keine Gedanken über die Konsequenzen der Nordumgehung machen, da sie sich einfach nicht mit Thema auseinandersetzten, haben sie keine fundierte Meinung, sondern eher eine gefühlte Meinung und das führt natürlich auch nicht zu fundierten Aussagen. Dass eine Nordumgehung zusätzlichen Verkehr nach Dehme zieht ist logisch, da die Dehmer Straße/Dehmer Spange Zubringer zur Autobahn wird. Ob Herr Werner Trampe eine Gaststätte betreiben will und für welche Klientel, dass sollten wir ihm überlassen, er wird sich schon überlegen, ob sich das Geschäft für ihn lohnt oder nicht!}
Steuergelder werden verschwendet - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert über Sinn oder doch eher Unsinn der aktuellen Baumaßnahmen auf der Mindener- / Kanalstraße und die Angstmache gegen den Bau der Tunnellösung. Auch ich halte die aktuelle Baumaßnahme mit meinem jetzigen Kenntnisstand für Unsinn, punktuelle Ausbesserungen der Straße hätten vollkommen gereicht und die Kosten der Baumaßnahme und auch die Verluste durch den Dauerstau wären relativ gering geblieben. Die Beweggründe des Landesbetriebs „Straßen NRW" sind mir leider unbekannt, doch hätte es unserem Rat und der Verwaltung, die bestimmt im Vorfeld über diese Maßnahme informiert waren, gut gestanden, wenn sie etwas dagegen im Sinne der Bürger Bad Oeynhausens unternommen hätten. Dass und auch wie sich Herr Mueller-Zahlmann jetzt schon über die großen Verkehrsprobleme beim Bau einer Tunnellösung auslässt, ist doch geringfügig daneben. Oder sollte Herr Mueller-Zahlmann auch hier wieder mehr oder weniger wissen, als er uns Bürgern sagt. Hat er schon die komplette Tunnellösung bis zum Ende durchgeplant in der Tasche?}
NW 8./9. September 2007
„Tunnelbau wäre möglich“
- {Die
Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne äußert sich
zu Behauptungen unseres Bürgermeisters Klaus Mueller-Zahlmann, dass die
Mindener Straße voll
gesperrt werden müsse. Schon bei der Empfehlung des Tunnels als beste
Autobahnlösung für die Stadt Bad Oeynhausen Ende der 80er Jahre hatten Gutachter
und Straßenbauverwaltung (heute Landesbetriebs „Straßen NRW") eine
vierspurige Verkehrsführung während der Bauzeit angekündigt. Teilweise liegt die
Trasse des geplanten Tunnels neben der jetzigen B 61, so dass deren Fahrbahn
überhaupt nicht in Anspruch genommen. Aber unser Bürgermeister weiß es besser!
Und so fragen die beiden Vorsitzenden der
Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne: „Wieso funktioniert das alles
woanders unter noch schwierigeren Bedingungen und in Bad Oeynhausen ist wieder
einmal alles unmöglich?" Aber auch da wird unser Bürgermeister eine Antwort
haben, nur er sagt sie uns nicht!}
NW 5. September 2007
„Verkehr hat sich verdoppelt“ - {Ein Leserbrief - Herr Gerd Bekemeier hat recht, die LKW-Fahrer werden den Weg über Dehme zur Autobahn nehmen, solange sie sich einen Zeitvorteil versprechen und ihnen dieser Weg nicht verwehrt wird. Dass diese Strasse als Ausweichstrecke genutzt wird, kann jeder sehen, der die Strasse nutzt oder an ihr wohnt. Dass gerade nachts auf diese Strecke auch mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren wird kann ich nur bestätigen, doch diese Situation wird mit dem Bau der Nordumgehung ja nicht besser sondern eher noch verschlimmern, da der Weg zu Autobahn dann ja noch kürzer ist.}
Wann kommt die Begrenzung? - {Ein Leserbrief - Herr Werner Trampe hat es immer noch nicht verstanden, schade ich hatte doch schon gehofft. Falls die Nordumgehung gebaut wird, so ist doch der Weg durch Dehme ein schöner Zubringer zur Autobahn, und glaubt Herr Trampe wirklich, dass die LKW diesen Weg nicht nutzen werden, wenn sie können? Ich zitiere Herrn Trampe einmal: „Die Dehmer Straße war und ist kein Problem der Notgemeinschaft." Das stimmt, da die Dehmer mit dem Verkehr auf der Strasse leben müssen, aber jeder der hilft, dieses Problem mit zu lösen, ist willkommen. „Ich glaube kaum, dass es den Dehmer Bürgern um das wie, sondern mehr um das wann der Begrenzung geht." Auch hier hat Herr Werner Trampe recht, je eher, je besser. „ Hier werden keine Häuser abgerissen, keine Brücken gebaut, sondern nur Schilder aufgestellt und das dauert keine 30 Jahre." Wenn es nur um die Beschränkung der LKW gehet dann stimmt das, aber hier sollte auch Herr Werner Trampe ein ganz klein wenig weiter denken. In Dehme wurden schon für die Nordumgehung viele Häuser abgerissen, es sollen Brücken gebaut werden und Schilder werden uns nicht vor dem schützen, was mit einer Nordzerschneidung auf Dehme zukommt.}
NW 4. September 2007
Dehmer Straße Thema im Ausschuss - {Dann wollen wir mal hoffen, dass sich im Ausschuss die Fraktionsvorsitzenden Kurt Nagel (CDU) und Olaf Winkelmann (SPD) an ihre Zusage zur vollsten Unterstützung „Wir haben im Ausschuss eine Mehrheit, jetzt kommt es auf die Bezirksregierung an" erinnern und nicht alle Verantwortung an die Bezirksregierung abschieben. Frage: Ist die Bezirksregierung denn zuständig für diese Entscheidung?}
NW 1./2. September 2007
„100-prozentige Unterstützung“ - {Wenn alle Parteien (nur die FDP hat sich noch nicht geäußert) für eine Beruhigung der B61 in Dehme sind, dann muss es ja etwas werden! Mich würde allerdings interessieren, wer denn letztendlich die Entscheidung über die Maßnahme fällt: Stadt, Kreis, Bezirk, Land, Bund, EU, UNO. Vielleicht sollte die Stadt einfach mal anfangen.
Das steht auf der Webseite des Kreises Minden-Lübbecke:
Die Straßenverkehrsbehörde bestimmt, wo und welche Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen (z. B. Schranken, Sperrpfosten, Parkuhren, Blinklicht- und Lichtzeichenanlagen) anzubringen und zu entfernen sind.
Wenn Sie in Minden, Petershagen, Porta Westfalica, Bad Oeynhausen, Lübbecke und Espelkamp wohnen, sind die dortigen Ordnungsämter bzw. Verkehrsbehörden für Sie zuständig. Über Widersprüche gegen Entscheidungen der örtlichen Straßenverkehrsbehörden entscheidet das Straßenverkehrsamt des Kreises Minden-Lübbecke als Untere Staatliche Verwaltungsbehörde.}
Mit Fotos gegen Nordumgehung
- {Herr Dirk Lenger hat 1.500 Fotos hat er von der Landschaft auf und in
unmittelbarer
Umgebung der geplanten Trasse der Nordumgehung gemacht. Er versucht den Bad
Oeynhausenern nahe zu bringen, welche Naturräume durch den Moloch Nordumgehung
unwiederbringlich zerstört würden.
„Wir dürfen unsere schöne
Stadt nicht gefährden und müssen im Wohle der Stadt handeln."
Das wäre doch eine schöne Maxime, die sich auch unser Stadtrat zu eigen machen
könnte, wobei ich noch hinzufügen will, auch der Norden von Bad Oeynhausen
gehört zur Stadt.}
Heulen und Zähneknirschen - {DA WAR NOCH WAS - Herr Jörg Stuke ist kennt schon die Planungen für eine Tunnellösung, genial. Er weiß, wie der Verkehr während der Bauphase gelenkt werden würde und wo dann das Chaos ausbricht. Bitte Herr Stuke veröffentlichen Sie die Pläne in der Zeitung, nicht nur ich bin sehr gespannt.}
Zwei Wochen Südumgehung - {Da empfiehlt die Bezirksregierung eine Strecke, die nach Aussage des Landesbetriebs „Straßen NRW" auf Grund der Geländestruktur nicht für eine Autobahn geeignet ist als Umgehungsstraße, wenn das mal gut geht. Aber eigentlich frage ich mich, welchen Sinn diese Baumaßnahme auf der Mindener- / Kanalstraße haben soll. Ich kann nicht sehen, dass eine Sanierung dieser Strecke notwendig ist, ich kenne viele Straßen die es aus meiner Sicht nötiger hätten. Aber nach welchen Kriterien da entschieden wird, bleibt sicher ebenso geheimnisvoll wie bei die Art der Entscheidungsfindung zur Nordumgehung.}
NW 31. August 2007
Bürgermeister sucht Lösung für Dehme - {Seit fast 2 Jahren beschäftigt sich unser Bürgermeister mit dem Schwerlastverkehr durch Dehme. Erreicht hat er bis jetzt absolut nichts, die Belastung ist nicht weniger geworden. Im Gegenteil stimmt er der geplanten Mehrbelastung als Zubringer zur Nordumgehung sogar ausdrücklich zu. Aber „... Gemeinsames Ziel muss es sein, den Dehmern zu helfen,“ so der Bürgermeister. Hoffentlich hilft er uns gegen die LKW.}
NW 29. August 2007
Notgemeinschaft wartet auf Stellungnahme - {Zur Aufforderung der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne an unseren Bürgermeister Herr Klaus Mueller-Zahlmann sich zur Verkehrsproblematik in Dehme zu äußern, sagte Herr Klaus Rasche:„Leider war Klaus Mueller-Zahlmann nicht bereit, seine Sicht der Dinge zu den Verkehrsproblemen der Bürgerschaft zu schildern. Das ist bedauerlich.“ Aber vielleicht hat Herr Klaus Mueller-Zahlmann einfach noch keine Sicht der Dinge?}
NW 28. August 2007
„Wenn wir das gewusst hätten . . . “ - {Herr Dirk Lenger hat 1.500 Fotos von den schönen Stellen gemacht, die durch die Nordumgehung unwiederbringlich zerstört werden würden. Er bezieht eindeutig Stellung zu dem geplanten Wahnsinn: „Ich zeige die Stellen im Bild, die unwiderruflich kaputt gemacht werden.“ und davon hat er leider sehr viele gefunden. Herr Lenger hat diese Fotos gemacht, da sich viele einfach nicht vorstellen könnten, wie es später mit der Umgehung aussehe. „Die Mehrheit wird dann sagen, hätten wir das gewusst, wären wir auch dagegen gewesen“. Doch dann ist es leider zu spät.}
NW 24. August 2007
Rote Karte für Behörden und Politik - {Endlich eine Aktion , bei der alle an einem Strang ziehen wollen, wie sie sagen. Der Vereinsring Dehme, Herr Winkelmann und Herr Brandt, die SPD, die CDU, die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne, Herr Klaus Mueller-Zahlmann will unterstützen. Nur die FDP und Herr Dieter Dunker vom Verein Pro Nordumgehung haben sich noch nicht geäußert, an den beiden wird es am Ende doch wohl nicht scheitern?}
Noch kein Gerichtstermin für Klagen der A30-Gegner - {Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat immer noch keinen Termin für eine Verhandlung festgesetzt, nach Aussage des Gerichts ist im September auf keinen Fall mit einer Entscheidung zu rechnen.}
Nur der Bürgermeister sollte gefilmt werden - {Wenn der Bürgermeister nicht gefilmt werden möchte, kann ich das verstehen und man muss es akzeptieren. Das Filmen oder Nichtfilmen während einer Ratssitzung ist jedoch eine Entscheidung aller Ratsmitglieder, zu dieser Entscheidung muss der gesamte Rat gefragt werden. Und der Rat besteht eben nicht nur aus dem Bürgermeister, sondern auch noch aus einigen Ratsfrauen und Ratsherren. Gelebte Demokratie!}
NW 17. August 2007
„Die Brummis müssen weg" - {Eine sehr gute Idee die schweren LKW aus Dehme auszusperren. Solche Ideen hatten Herr Winkelmann und Herr Brandt auch schon mal (Artikel NW vom 1. November 2005), doch nach diesem Zeitungsartikel passierte dann nichts mehr. Die Unterstützung dieser aktuellen Aktion ist ja schon einmal breiter und nicht ausschließlich auf eine Partei bezogen. Auch Herr Klaus Mueller-Zahlmann sichert den Dehmern Unterstützung zu, im gleichen Atemzug spricht er sich aber für die Nordumgehung aus, die noch viel mehr LKW-Verkehr und Lärm nach Dehme bringen wird. Herr Werner Trampe berichtet: „Als ich letzte Woche mit Freunden auf meiner Terrasse saß, konnte ich beinahe mein eigenes Wort nicht mehr verstehen". Dann weiß er ja auch schon, wie es vielen Dehmer Bürgern nach dem Bau der Nordumgehung ergehen wird, bei denen auf Grund der Nordumgehung „passive Lärmschutzmaßnahmen (zwangsgeschlossene Fenster, Zwangslüftung und auch dann nicht unbedingt Einhaltung der Grenzwerte)" notwendig sein werden. Diese Menschen können dann auf Grund des Lärms ihr Grundstück nicht mehr nutzen, mit Freunden auf der Terrasse zu sitzen, wird diesen Betroffenen dann wohl nicht mehr möglich sein. So haben wir in Herrn Trampe daher bestimmt einen neuen oder alten Gegner der Nordumgehung?! Unterstützten Sie diese Aktion, die LKW aus den Wohngebieten zu verbannen kann nur die Lebensqualität der Bewohner erhöhen.}
Fünf Kläger noch an Bord - {Wie schon bekannt haben vier Privatpersonen haben ihre Klagen gegen die Nordumgehung beim Bundesverwaltungsgericht zurückgezogen. Zur Klarstellung weißt die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne noch einmal darauf hin, dass eine Gemeinschaft von fünf Klägern eine Klage gegen die Nordumgehungsplanung beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht hat, von diesen Klägern hat keiner seine Klage zurückgezogen.}
NW 14. August 2007
Alle Ratsmitglieder müssen „ja" sagen - {Herr Müller Zahlmann hat am 28. März 2007 im Ratssitzung Filmaufnahmen verboten. Die NW schreibt nun, „fünf Monate später liefert er nun die juristische Begründung." Es ist nicht verwunderlich, dass unser Bürgermeister das in dieser ungeahnten Geschwindigkeit geschafft hat, er hat sich bestimmt sehr bemüht! „Tonbandaufnahmen in Rats- und Ausschusssitzungen sind ohne Zustimmung der Mandatsträger unzulässig und müssen vom Vorsitzenden unterbunden werden. Nicht genehmigte Aufzeichnungen von Wortbeiträgen verletzen das allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art2 I i. V. mit Art 1 I des Grundgesetzes", so begründet unser Bürgermeister das Verbot der Filmaufnahmen. Mit Sicherheit steht dem Rat das Recht zu, Filmaufnahmen im Rahmen einer Ratssitzung zu erlauben oder zu verbieten. Allein, der Rat besteht aus mehr Bürgern als ausschließlich dem Bürgermeister und mir ist nicht bekannt, dass der Bürgermeister die Ratsmitglieder zu diesem Thema befragt hat. Aber für diese Art des Selbstverständnisses ist unser Bürgermeister ja so beliebt.}
NW 11./12. August 2007
Nordumgehung: Vier Kläger ziehen zurück - {Vier Privatpersonen haben ihre Klagen gegen die Nordumgehung beim Bundesverwaltungsgericht zurückgezogen. Die Klage von vier Privatleuten und dem BUND liegt dem Gericht aber noch vor. Interessant wäre zu wissen, warum die vier Personen ihre Klagen zurückgezogen haben.}
NW 8. August 2007
„Das Gewissen entscheiden lassen“ - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert hofft auf eine neue Abstimmung zur Nordumgehung im Stadtrat. Er möchte, dass sich die Stadträte mit der Problematik persönlich auseinandersetzten und die Entscheidung zu diesem Thema ohne Fraktionszwang allein nach ihrem Gewissen und der Verantwortung als Politiker und gewählter Vertreter der Bürger erfolgen soll. Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein, da das Thema Nordumgehung kein Thema ist, das an grundsätzlichen politischen Ausrichtungen der Parteien festzumachen ist. Daher ist die Blockbildung schon mehr als verwunderlich.}
NW 7. August 2007
Andacht an der Wanderkapelle - {Ein Leserbrief - Frau Leni Bringewatt schreibt von ihren ganz persönlichen Erfahrungen an der Wanderkapelle aus Lacoma, die sich zur Zeit im Gemeindehaus Siemshof befindet. Sie hofft, dass sich an diesem Ort der Möglichkeit bietet, miteinander ins Gespräch zu kommen und daraus ein für Mensch und Natur verträglichen Weg für den Lückenschluss der A30 gefunden werden kann.}
NW 4./5. August 2007
Andacht lockt 100 Gegner - {Mit einer Andacht an der Wanderkapelle in Siemshof protestiert die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne gegen den Bau der A30-Nordumgehung. Rund 100 Menschen aus Löhne und Bad Oeynhausen nahmen an der Andacht teil. Die Wanderkapelle steht von donnerstags bis sonntags in der Zeit von 17 bis 19 Uhr Besuchern offen.}
NW 2. August 2007
"Zwischen Pest und Cholera" - {Ein Leserbrief - Frau Farina Birtsch und Herr Werner Birtsch haben einen Gesamtbogen über die Möglichkeiten und Chancen der Entlastung Bad Oeynhausens vom aktuellen Verkehrschaos gezeichnet. Voraussetzung dazu ist „jedoch Mut und Entschlossenheit und eine eigene Meinung" bei unseren Ratsvertretern und daran mangelt es in Bad Oeynhausen scheinbar doch einigen. Frau und Herr Birtsch vermissen hier „bei den politisch Verantwortlichen in Bad Oeynhausen den Willen zur ganzheitlichen und nachhaltigen Entscheidungen die zu Gunsten der Oeynhausener, der Löhner und vor allem unserer Kinder zu treffen sind". Diese ganzheitlichen Entscheidungen setzten jedoch den Willen und die Fähigkeit voraus, über den Tellerrand zu schauen sich mit anderen als den eigenen Ansichten und Denkweisen auseinander zu setzten, die seit Jahrzehnten ausgetretenen Pfade des Denkens einmal zu verlassen und auch das sicher Geglaubte zu hinterfragen. Es ist ja viel einfacher seine Scheuklappen hochzuhalten und nicht rechts und links zu schauen, vor allem wenn man sich in der Masse sicher fühlt. Nur hat dieses Schmalspurdenken noch keine Stadt, keine Land und auch nicht Bad Oeynhausen weitergebracht.}
NW 25. Juli 2007
Vier Wochen die Wohnung tauschen - {Ein Leserbrief - Herr Werner Trampe hat wohl noch keine Antwort von Herrn Barg bekommen. Also noch einmal: Durch den Einzug von Herrn Barg in seinem Haus wird die Lärm- und Luftbelastung auf der Dehmer Strasse bestimmt nicht geringer werden. Ich denke schon, dass Herr Barg um die Lärmbelastung an der Dehmer Strasse weiß, nur wird diese durch die von Herrn Trampe herbei gewünschte Nordzerschneidung nicht wirklich geringer. Mich interessiert bei einer erneuten Abstimmung des Rates zur Nordzerschneidung eigentlich nur, dass alle Stadträte eine eindeutige persönliche Position unabhängig von Parteidisziplin und Fraktionszwang zu diesem Thema beziehen müssen und sich bei der nächsten Wahl (hier stimme ich Herrn Trampe zu) daran messen lassen. Seien Sie froh, dass es in unserem Gemeinwesen auch Menschen gibt, die sich für diejenigen einsetzten, die die Konsequenzen ihrer Überlegungen noch nicht bis zu Ende gedacht haben.}
NW 14./15. Juli 2007
Nordumgehung: Gegner erwägen neue Ratsabstimmung - {Ich persönlich fände es sehr hilfreich, wenn es zu einer erneuten Abstimmung des Rates zum Lückenschluss käme. Von jedem einzelnen Ratsvertreter möchte ich durch die Abstimmung eine eindeutige öffentliche Aussage haben, wie sie zur Nordumgehung stehen. Die Bad Oeynhauser Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf eine eindeutige Aussage ihres Ratsvertreters zu diesem wichtigen Thema. Bisher verstecken sich die Ratsmitglieder mehrheitlich hinter dem alten Ratsbeschluss.}
NW 13. Juli 2007
In Vogel-Strauß-Manier - {Ein Leserbrief - Herr Udo Rahnenführer möchte ich aus seinem Leserbrief nur zitieren und ich hoffe wenigstens einige der Bürgervertreter nehmen es sich zu Herzen. „Auf jeden Fall darf ich als Bürger parteiübergreifend von allen Ratsvertretern und ganz besonders vom Bürgermeister unserer Stadt erwarten, dass sie sich nicht total einseitig in „Vogel-Strauß-Manier“ von uns Bürgern verstecken und sich mit „. . . so beschlossen und damit basta“ offenbar einer erforderlichen weiteren Kommunikation quasi entziehen! Es ist einfach undemokratisch..." }
NW 10. Juli 2007
Das Gegenteil von Gesundheit - {Ein Leserbrief - Ob Herr Werner Trampe eine Antwort von Herrn Barg bekommt weiß ich nicht. Durch den Einzug von Herrn Barg in seinem Haus wird die Lärm- und Luftbelastung auf der Dehmer Strasse bestimmt nicht geringer werden; das in Folge einer Autobahn durch den Norden der Stadt u.a. die Lärm- und Luftbelastung für viele Bürger zunehmen wird, das hingegen weiß ich gewiss. Der Autobahnanschluss im Kurpark ist eines Bades unwürdig, das steht wohl außerhalb der Diskussion, doch ist dies die Folge einer völlig verfehlten Politik des Stadtrates von Bad Oeynhausen. Unter den Folgen leiden wir alle. Nun wird diese Art der Politik konsequent fortgesetzt.
Zum Thema Abgase sollten Sie sich einmal mit Konzepten zur Filterung der Abluft aus Tunnelsystemen beschäftigen (gibt es im Internet interessante Seiten), die möglichen Filtergrade sind mittlerweile schon sehr hoch, so dass aus einem Tunnelsystem nahezu unbelaststete Luft nach außen abgegeben wird.}
Niederländer hören auch die andere Seite - {Die Fa. nova tv (Artikel vom 6.Juli 2007) gab den beiden Vorsitzenden der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne vor Ort die Möglichkeit ihre Sicht der Dinge darzustellen. Das scheint ja auch gelungen zu sein, was bei Lage der Dinge und einer vorurteilslosen Herangehensweise ja auch nicht anders zu erwarten war.}
NW 7./8. Juli 2007
Wiederholung bringt keine Wahrheit - {Ein Leserbrief - Herr Marco Rinne schreibt sehr richtig: „Nur durch das Wiederholen der falschen Argumente werden sie leider auch nicht wahr." In diesem wie auch in seinem Leserbrief vom 5. März 2007 versucht er den Eindruck zu erwecken, im Koalitionsvertrag SPD/GRÜNE (hier die Koalitionsvereinbarung NRW 2000!) stände etwas von der Nordumgehung. Das ist falsch! Es geht um den Lückenschluss (siehe S.63), den Lückenschluss den Menschen mit Verstand schon gefordert haben, als der Stadtrat von Bad Oeynhausen noch dafür gekämpft hat, dass die A30 im Kurpark enden soll.}
Seltsame Ansichten - {Ein Leserbrief - Frau Susanne Vogt geht auf den Leserbrief von Herrn Friedhelm Rüter ein. Sie sieht die Lautstärke der Demonstration eher als Warnung denn als Störung und sagt ganz richtig: „Seltsame Ansichten von einigen Mitbürgern."}
NW 6. Juli 2007
Nordumgehung: TV-Häppchen für Holland - {Der Titel ist falsch, hier geht es um das Chaos in der Stadt. Die Ursachen sind bekannt, der Rat der Stadt hat mit Macht versucht die Autobahn im Kurpark enden zu lassen. Das war von Erfolg gekrönt und mit den Folgen müssen wir nun seit Jahrzehnten leben. Warum sollten Niederländer über diesen Wahnsinn einen anderen Eindruck erhalten als alle anderen die damit leben müssen? Wer viel Zeit hat, kann sich das Video bei nova anschauen.}
NW 4. Juli 2007
Die andere Sicht der Dinge - {Ein Leserbrief - Herr Friedhelm Rüter und seine verschrobenen Gedanken zu Sinn und Unsinn von Demonstrationen. Wenn denn die Nordumgehung steht, wird ihn der „Krach" einer Demonstration bestimmt nicht mehr stören, dann ist diese Lautstärke für viele an der Trasse der alltägliche Wahnsinn.}
NW 2. Juli 2007
Bärbel Höhn macht Hoffnung - {2.000 Menschen aus Bad Oeynhausen und Löhne, die auch nach dem Planfeststellungsbeschluss, die Hoffnung nicht aufgeben, dass die Nordumgehung zum Wohle aller Bürger, auch des Herrn Klaus Mueller-Zahlmann, noch verhindert werden kann. Eine Demonstration des Bürgerwillens, wie es ihn wohl selten in Bad Oeynhausen gegeben hat. Der Bürgermeister und viele Politiker aus der ebenfalls betroffenen Stadt Löhne kamen zur Unterstützung der Nordzerschneidungsgegner, doch kein Politiker von SPD, CDU oder FDP aus Bad Oeynhausen kam in seiner offiziellen Funktion. Der Rat unterstützt in seiner Mehrheit weiterhin die Wahnsinnslösung.}
Meinungen von Bürgerinnen und Bürgern - {5 Bürgerinnen und Bürger äußern sich zum Tunnel, ob die Politiker die Ängste wohl nachvollziehen können und auch die Wut über ihr Schweigen?}
NW 30. Juni/1. Juli 2007
300 Euro Belohnung von der Notgemeinschaft - {Viele Hinweisschilder und Plakate der Notgemeinschaft wurden in der Vergangenheit zerstört oder entwendet. Dies deutet auf tief verwurzelte demokratische Strukturen bei den Tätern hin. Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, hat ein örtlicher Unternehmer eine Belohnung in Höhe von 300 Euro zur Verfügung gestellt.}
NW 29. Juni 2007
Breite Unterstützung für Demonstranten - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne kann bei ihrer Demonstration auf eine breite Unterstützung aus Parteien, Vereinen und Verbänden hoffen. Dabei sind u.a. der BUND Kreis Herford, FDP Löhne, SPD Löhne, Bunte Liste Löhne, Löhner Bürgerallianz, SPD Kreisverband Herford, Kirchengemeinde Siemshof, Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Minden-Lübbecke, Bündnis 90/Die Grünen Bad Oeynhausen, Bürgerforum Bad Oeynhausen, Wählerinnengemeinschaft Soziale Zukunft Mühlenkreis, Jagdgenossenschaft Werste, Jagdgenossenschaft Eidinghausen, Landwirtschaftlicher Ortsverband Eidinghausen/Wöhren, Landwirtschaftlicher Ortsverband Werste. Viel interessanter ist aber wer nicht kommt. Warten wir mal ab welche Gruppierungen und Politiker aus Bad Oeynhausen sich melden!}
NW 29. Juni 2007
Demo der Befürworter fällt am Sonntag aus - {Die für Sonntag, 1. Juli, angekündigte Großdemonstration des Vereins Pro Nordumgehung an der Mindener Straße im Bereich des Werre-Parks für den Bau der Nordzerschneidung fällt mangels Masse aus. Viele Aktive seinen zurzeit nicht erreichbar teilet der Vorsitzende, Herr Dieter Dunker mit. Kein weiterer Kommentar!}
NW 27. Juni 2007
Radtour zur Demo - {Von der Ostraße in Ostscheid an der Blutwiese ist eine Protestfahrt mit Fahrrad zum Demonstrationsort Schloß Ovelgönne geplant. Treffpunkt ist an der Blutwiese um 11.30 Uhr. (siehe auch Großdemonstration mit Bärbel Höhn(23.6.2007)}.
NW 26. Juni 2007
Warten auf Eilentscheidung - {Mit der Entscheidung über einen Eilantrag auf aufschiebende Wirkung rechnet der Leiter des Landesbetriebs „Straßen NRW", Herr Ulrich Windhager spätestens in vier bis fünf Monaten (siehe auch Ein Fall für Karlsruhe (20.06.2007).)}
NW 26. Juni 2007
Warten auf juristischen Fingerzeig - {„Der wirtschaftliche Erfolg unserer Region hängt entscheidend von einer intakten Verkehrsinfrastruktur ab“, sagte Fritz Drabert, Geschäftsführer des Modehauses Hagemeyer und IHK-Vize-Präsident. Damit hat er bestimmt recht. Und wenn dann die Verkehrsinfrastruktur in Form der Nordumgehung steht, dann können wir ja die Menschen abschaffen! Die werden ja zum wirtschaftlichen Erfolg nicht gebraucht? Oder soll man zynisch fragen, wen unterstützten dann die kranken Menschen an der Trasse? Auch durch die hier publizierten Zahlen wird der Wahnsinn deutlich, 500.000 Kubikmeter Boden werden bewegt, pro Tag 100 Lastwagen, geplant ist eine Bauzeit von fünfeinhalb Jahren.}
NW 25. Juni 2007
Pro Nordumgehung plant Großdemonstration - {Der Verein Pro Nordumgehung plant am Sonntag, dem 1. Juli 2007, eine Großdemonstration, die zugleich eine Gegenveranstaltung zu den geplanten Aktivitäten der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne ist. Es sind kompetente Redner zu dieser Veranstaltung geladen.}
NW 23./24. Juni 2007
Großdemonstration mit Bärbel Höhn - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne ruft zu einer Großdemonstration am Sonntag, 1. Juli ab 12.30 Uhr vor dem Schloss Ovelgönne in Eidinghausen auf. Hauptrednerin ist die ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn. Es ist eine Fahrrad-Sternfahrt und ein Trecker-Zug geplant. Die genauen Termine und Abfahrtpunkte im Artikel.}
NW 21. Juni 2007
Teilnahme an Demo verdient Anerkennung - {Ein Leserbrief - Frau Stefanie Krüger zollt den Teilnehmer der Demonstration gegen die Nordumgehung Anerkennung. Die Befürworter der Nordumgehung scheinen nicht so einen Leidendruck zu haben, sonst würden sie bestimmt auch demonstrieren!}
NW 21. Juni 2007
Notgemeinschaft: IHK für Tunnel begeistern - {Das wird wohl nicht gelingen! Herr Fritz Drabert hat die "besseren" Argumente!}
NW 20. Juni 2007
Ein Fall für Karlsruhe - {Die Frage, ob das Fernstraßen-Gesetz verfassungswidrig ist, könnte die Nordumgehung weiter verzögern. Da im Rahmen des Verfahrens zur Nordumgehung vor dem Bundesverfassungsgericht auch die Klärung der Frage der Verfassungsmäßigkeit des Bundesfernstraßen-Beschleunigungsgesetz zu klären sein wird, kann sich die Entscheidung noch weiter verzögern.
NW 19. Juni 2007
„Nur der Tunnel macht Sinn“ - {Dr. Anton Hofreiter, der verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen war in Bad Oeynhausen, um sich über das geplante Chaos zu informieren. Auch er bemängelte, dass mit der Nordumgehung eine Jahrzehnte alte Planung durchgedrückt werden solle, die den modernen Anforderungen an Menschen- , Klima- und Umweltschutz nicht mehr entspräche. Seine Aussage: „Der Tunnel im Bereich der Stadtdurchfahrung macht da mehr Sinn. Er wird allen Ansprüchen gerecht.".}
NW 19. Juni 2007
IHK-Vizepräsident besucht Nordumgehung - {"Wichtige Verkehrsprojekte" heißt die Sommerbereisung der IHK. Die Nordumgehung ist bestimmt wichtig, ändert sie doch das Gesamtbild im unteren Werretal. Aber das ist mit einer Autobahn die mitten durch eine Stadt führt auch gewollt.}
NW 15. Juni 2007
In diesem Sommer rollen noch keine Bagger - {Der Leiter Landesbetrieb „Straßen NRW", Herr Ulrich Windhager, hat sich zu den ersten Schritten nach einer Eilentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig geäußert. Baubeginn wäre demnach am Schloss Ovelgönne (weit außerhalb der Stadt, da ja Nordumgehung). Zur Zeit wird an einem Modell gearbeitet, das kurz nach den Sommerferien präsentiert werden könne, wenn denn die Bürgermeister dazu einladen. Der Rat hat einen 15-Punkte-Katalog (Notliste?) verabschiedet, dessen „Forderungen gingen deutlich über den Planfeststellungsbeschluss vom Januar hinaus.". „Wir fordern diese Punkte ein. Und wir fordern auch die Mittel dafür ein", sagt auch Herr Nagel. Wir hoffen mit Ihnen Herr Nagel, dass das Geld genehmigt wird, wenn die Nordzerschneidung kommt. Aber hilft hoffen?}
NW 12. Juni 2007
Trommeln gegen die Nordumgehung - {Rund 180 Demonstranten waren bei der 25. Demonstration der Bürger gegen die Nordzerschneidung dabei.}
NW 9./10. Juni 2007
Zum 25. Mal auf die Straße - {Am 11. Juni 2007 werden die Bürger zum 25. Male für die Interessen der Nordumgehungsgegner und - befürworter (ich hoffe sie müssen das nie wirklich erleben) auf die Strasse gehen.}
NW 7./8. Juni 2007
Warten auf den positiven Bescheid - {Die Mitglieder des Vereins Pro Nordumgehung hoffen auf einen positiven Bescheid. Herr Marco Rinne hält die Argumente der Gegner der Nordzerschneidung für „reine Augenwischerei", „Es ist längst alles zum Thema gesagt.". Ich hoffe er wird sich nicht die Tränen wegwischen müssen, wenn das Monstrum gebaut ist und unser Kurort eine neue schöne Autobahn mitten in der Stadt hat. Wenn alles schon zum Thema gesagt ist, dann kann er mir bestimmt auch meine noch offnen Fragen beantworten, oder hat er Probleme das Thema in seiner Gesamtheit zu verstehen. Ich werde hier zeitnah zu seinen Antworten an mich berichten!}
NW 31.Mai 2007
Nordumgehung ist der Grund - {Ein Leserbrief - Herr Herbert Strasdat zieht einen eindeutigen Schluss zwischen seiner Wahlenthaltung bei der Landratswahl und dem ignoranten Verhalten vieler Politiker in Bad Oeynhausen in Bezug auf die Nordumgehung. Hallo Politiker, schon einmal etwas von Vorbildfunktion gehört?}
NW 26./27. Mai 2007
Fünf vor zwölf - {DA WAR NOCH WAS - Herr Paul Pröter sollte einmal auf die Uhr schauen, es ist wohl eher fünf nach zwölf, wenn nicht noch das Bundesverwaltungsgericht den Wahnsinn stoppt. Unser Bürgermeister, Herr Klaus Mueller-Zahlmann wird sein Geschäft wie in der Vergangenheit auch weiter betreiben. Er hat aus seiner Sicht doch alles richtig gemacht, die Nordumgehung kann kommen und auf seinen Elan mit Nachdruck etwas einzufordern bin ich nicht gespannt.}
NW 26./27. Mai 2007
Land und Bund zur Kasse bitten - {Nachdem also dafür gesorgt ist, dass das Chaos eine offizielle Genehmigung (Planfeststellungsbeschluss) bekommt, geht man daran, „zumindest die Folgen für die Menschen im Norden abzumildern". Es sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die mehr als notwendig sind und keine wirkliche Änderung bringen, aber auch für diese Minimalaktionen fehlt der Stadt das Geld, und es ist „deren Finanzierung durch Landes- und Bundesregierung mit Nachdruck einzufordern". Und wenn der Bund nicht zahlt, dann hat der bestimmt Schuld!!!!}
NW 24.Mai 2007
Umgehung Thema seit 1930 - {Sehr interessant dieser Brief an die Mitglieder des Westfälischen Provinziallandtages. Haben doch die Schreiber vor 77 Jahren mehr Weitblick und Fürsorge für die Stadt bewiesen hat als unser Stadtrat in den letzten Jahrzehnten. Damals sollte eine Umgehungsstraße gebaut werden, heute holt man die Autobahn erst mitten in die Stadt um sie dann etwas nach Norden zu verschieben, damit noch mehr Menschen in den fraglichen Genus der Autobahn kommen. Die Probleme sind die gleichen geblieben, nur dass sie durch das Handeln / Nichthandeln von Rat und Stadt Bad Oeynhausen im Laufe der Jahre für alle massiv verschlimmert haben.}
Traurig und wütend gestimmt - {Ein Leserbrief - Herr Hans-Jürgen Schleemann bringt den Kenntnisstand den unser Bürgermeister präsentiert auf den Punkt. Leider setzt sich unser Bürgermeister nicht mit den Argumenten auseinander. Leider sind noch nicht einmal seine Aussagen auf Dauer haltbar, wie die Prophezeiung des Rückbaus der Mindener-/Kanalstraße zu einer innerstädtischen 2-spurigen Allee. Aber "Was schert mich mein Geschwätz von gestern" (Zitat Konrad Adenauer).}
Notgemeinschaft will weiter demonstrieren - {Es war Jahreshauptversammlung der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne. Es wird weiter gegen die Nordumgehung demonstriert, am 21. Mai war die 23. Demonstration. Die Aussage von Klaus Rasche: „Zur 25. gibt es ein größeres Rahmenprogramm".}
NW 23.Mai 2007
Tempolimit auf der Nordumgehung - {Der Forderungskatalog der Stadt an den Landesbetrieb „Straßen NRW". 10 Forderungen die der Ausschuss für Stadtentwicklung am 24. Mai diskutieren wird. Abgesehen davon, dass diese Forderungen nur marginale Verbesserungen bringen können, stellt sich die Frage, ob die Stadt nicht lieber die Einhaltung bestimmter Grenzwerte und Standards fordern soll, die technische Lösung ist doch Aufgabe des Landesbetrieb „Straßen NRW". Sollten diese Forderungen so erhoben werden, so wird unser Bürgermeister sie so gegenüber dem Landesbetrieb „Straßen NRW" vertreten, wie wir ihn kennen. Er wird meine Erwartungen nicht enttäuschen.}
NW 22.Mai 2007
"Wir haben nichts anderes erwartet" - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne sieht einen Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und Handeln oder Nichthandeln der Politiker vor Ort zum Thema Nordumgehung. Diese Argument ist leider nicht von der Hand zu weisen, und wir werden erleben, wie die Ursachen und die Schuld wieder beim politischen Gegner, nur nicht bei sich selbst gesucht wird, oder hat der Bürger gar recht und der Landrat ist überflüssig?}
NW 21.Mai 2007
Berlin gibt Trog keine Chance - {Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Grünen zur Nordumgehung liegt vor. Schon die Antwort auf die erste Frage sagt viel über die gesamte Antwort: "In den mehrstufigen Planungsprozess einer Straßenplanung werden im Rahmen von Voruntersuchungen sämtliche in Frage kommenden oder sich aufdrängen Varianten gegenübergestellt und bewertet." Diese Aussage ist schlicht und einfach falsch (was sagt man dazu?)! Ich habe bis heute keine wissenschaftlich fundierte Gegenüberstellung der möglichen Alternativen für einen notwendigen Lückenschluss A2-A30 gesehen, obwohl ich diese u.a. schon mit meiner Einwendung vom 27. Juli 2005 gefordert habe. Ich möchte schon wissen, auf welche Basis die Bundesregierung ihr "nein" zum Einsatz von modernen Techniken für eine Troglösung stützt!. Wie Herr Großmann zu der Einschätzung kommt, dass es sich bei den Gebäuden an der Kanalstraße um "punktuelle Eingriffe" und "bei einer Kanalisation um ein schmales bandähnliches Hindernis, die hydrogeologisch anders zu bewerten sind" handelt, weiß bestimmt auch nur er. Und zum Schluss die Aussagen „Eine Bundesstraße B 61 n ist im aktuellen Bedarfsplan für Bundesfernstraße nicht ausgewiesen.“ Was soll das heißen? Die B61n ist in der Planung (siehe Artikel aus der NW vom 9.Januar 2007). Soll sie nun nicht mehr gebaut werden? Das sollte man dem Landesbetrieb „Straßen NRW" dann aber schnell sagen, damit der seine Arbeit an der Planung einstellt. Aus meiner Sicht ist diese Antwort keine Antwort auf die Anfrage. Der Fragesteller sollte doch noch einmal nachfragen, vielleicht bekommt er ja doch noch Antworten und keine hohlen Phrasen!}
NW 8.Mai 2007
Beim Klimaschutz mitreden - {Ein Leserbrief - Frau Marion Schröder fragt nach dem Verständnis des Herrn Bürgermeister für den Klimaschutz und stellt einen direkten Zusammenhang zur Nordumgehung her. Unser Bürgermeister ist bestimmt dankbar dafür, dass bei der Ausstellung im Werre-Park eben kein Bezug zur direkten Umwelt in unserer Stadt geschaffen wurde. Umweltschutz ist immer nur weit weg nötig, und dann will Herr Klaus Mueller-Zahlmann ja auch für einen sauberen Tunnel sorgen, aber eben nur bei der Nordumgehung.}
NW 26.April 2007
Anfrage spricht aus dem Herzen - {Ein Leserbrief - Britta und Manfred Rudolf unterstützten die Anfrage der Grünen im Bundestag. Sie hoffen auf vernünftige Antworten, dazu müssen die Fragen aber erst einmal gelesen und verstanden werden. Auch der Tipp für den Bürgermeister ist gut aber wahrscheinlich sinnlos.}
Nordumgehung nicht bauen - {Ein Leserbrief - Herr Dirk Bekemeier sagt das, was viele denken. Viele Informationen zu Alternativen sind bekannt aber (bewusst?!) nicht genutzt.}
NW 20.April 2007
Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag - {Die Bundestagsfraktion der Grünen wird eine Anfrage zur geplanten Nordumgehung, der Verbindung zwischen A2 und A30, in den Bundestag einbringen. Es wird werden die Kosten und die nicht betrachteten Alternativen zur Nordumgehung hinterfragt. Es wird interessant sein, ob die Antworten die bekannten inhaltslosen Allgemeinplätze enthalten oder wirkliche Antworten sind. Einen Artikel dazu mit den entsprechenden Fragen kann man im Westfalenblatt in der Ausgabe von 3.April 2007 nachlesen.}
NW 16.April 2007
"Viele Märchenerzähler" - {Ein Leserbrief - Herr Siegfried Köster stellt in seinem Leserbrief an Hand nachvollziehbarer Zahlen sehr anschaulich dar, welcher Wahnsinn es ist, die Nordumgehung zu bauen. Er berücksichtigt sehr informativ die ökonomischen und ökologischen Aspekte dieses Wahnsinn. Der Menschenschutz ist ihm im Gegensatz zu anderen sehr wichtig.}
NW 11.April 2007
Die nächste Inszenierung - {Ein Leserbrief - Herr Friedrich Backs fragt nach dem Grund, warum die Stadt einen Rechtsanwalt prüfen lässt, ob sie gegen einen Planfeststellungsbeschluss klagen kann, der so von der Ratsmehrheit massive Unterstützung erfahren hat, und daher auch in dieser Form herbeigeführt wurde.}
NW 3.April 2007
Nordumgehung Thema im Bundestag - {Die Bundestagsfraktion der Grünen wird nach der Osterpause eine Anfrage zur geplanten Nordumgehung, der Verbindung zwischen A2 und A30, in den Bundestag einbringen. Die entsprechenden Fragen kann man im Westfalenblatt in der Ausgabe von 3.April 2007 nachlesen. Der NW scheinen diese Fragen nicht so wichtig zu sein, aber auch unser Rat könnte ja erstmals sich selbst diese Fragen stellen und auch die ein oder andere auch beantworten.}
Weniger Fahrzeuge in Dehme und Rehme - {Die Ortsverbände der SPD aus Dehme, Eidinghausen, Volmerdingsen und Wulferdingsen ließen sich den Planfeststellungsbeschluss von Peter Tielscher und Jean-Martin Müller erläutern.}
NW 2. April 2007
Pro Nordumgehung tagt am Dienstag - {Der Verein Pro Nordumgehung hat am Dienstag seine Monatsversammlung. Eine Information für Interessierte!}
NW 31. März/1.April 2007
Flagge zeigen - { DA WAR NOCH WAS - Herr Paul Pröter empfiehlt dem Rat Flagge zu zeigen, zu diskutieren und auch eigene Ideen einzubringen. Das setzt aber ein neues Politikverständnis unseres Rates voraus. Wollen wir für Bad Oeynhausen hoffen, dass sich etwas ändert}
NW 30. März 2007
Ein fader Nachgeschmack - {Ein Leserbrief - Frau Marion Schröder beschreibt hier sehr schön die Kompetenz unseres Bürgermeisters im Gegensatz zu ihren Erfahrungen in Löhne. Ein Beispiel für Herrn Klaus Mueller-Zahlmann?}
Autobahnbau gefährdet Buhrs - {Die Firma Buhrs hat Probleme mit der Trassenführung der Nordumgehung. Sie haben in 2001 keine Einwendungen gemacht und bemerken nun die kommenden Problem. Aber alle wollen ihnen helfen!}
NW 29. März 2007
Blick zurück – auch im Zorn - {Heidi Froreich schreibt, dass "hypothetische Fragen" gestellt wurden, "die der Bürgermeister bereits unzählige Male gehört und auch beantwortet hat". Ich weiß nicht was in diesem Zusammenhang "hypothetische Fragen" sind. Das diesen Fragen dem Bürgermeister schon unzählige Male gestellt wurden ist richtig, ob er sie gehört hat, das weiß ich nicht (ich habe da so einige Zweifel), dass er sie beantwortet hat ist
falsch, wenn denn bei einer Antwort unterstellt wird, dass sie sich mit der Frage auseinandersetzt.}
Der Graben bleibt - { KOMMENTAR - Was will Herr Peter Steinert uns mit diesem Kommentar sagen? Hat Herr Barg Schuld an den "tiefen Gräben" beim Thema Lückenschluss? Hören Sie sich einmal um, dann können sie auch erfahren, wer hier die Gräben aushebet!}
Für politische Zwecke missbraucht - {Ein Leserbrief - Herr Andreas Korff sieht Kinder für politische Zwecke missbraucht.}
NW 28. März 2007
„Wie zerstöre ich meine Stadt“ - {Ein Leserbrief - Herr Matthias Niemeyer vermutet das Motto "Wie zerstöre ich meine Stadt". Das unsere Ratsmitglieder das bewusst machen, so weit möchte ich nicht gehen, schade ist nur, wenn sie zur Einsicht kommen ist es zu spät, dann steht diese Autobahn mitten in unserer Stadt.}
Das Ende der Besuchszeit - {Das Modell der geplanten Nordumgehung ist nur noch bis morgen im Löhner Rathaus zu sehen. Es wurde reichlich genutzt und so manchen ist der ganze Wahnsinn erst am Modell deutlich geworden. Das war ja auch der Grund, warum dieses Modell nicht in Bad Oeynhausen stehen sollte!}
NW 27. März 2007
Tunnel als elegante Lösung - {Ein Leserbrief - Henrich und Manuela Stühmeyer und Karl Heinrich und Ute Ottensmeier empfehlen den Tunnel als elegante Lösung der Verkehrsprobleme, aber unser Stadtrat will lieber eine offene und längere Autobahn mitten durch die Stadt.}
NW 24./25. März 2007
Notgemeinschaft informiert in Dehme - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne informiert am Sonntag, 25. März, von 10.30 bis 12.30 Uhr, an der Ecke Alter Postweg/Ackerstraße.}
NW 21. März 2007
Nordumgehung wird wieder im Rathaus diskutiert - {Die nächste Ratssitzung ist am Mittwoch, 28. März, 17 Uhr im Rathaus, Thema unter anderem der Planfeststellungsbeschluss.}
Nachbesserungen gefordert - {Untertitel "CDU-, SPD- und FDP-Ratsfraktion für mehr Sachlichkeit in Sachen Nordumgehung" - Wieso fällt ihnen das erst jetzt ein. Wer hat sich den über Monate jeder Diskussion verweigert. Aber wir sollten ja nach vorn schauen. Also sollten wir uns auf die sachliche Arbeit konzentrieren!}
Realistische Sicht der Dinge gefordert - {Ein Leserbrief - Herr Frank Besser, die realistische Sicht der Dinge sieht doch so aus, dass vor 15 Jahren die Beschlusslage im Stadtrat Bad Oeynhausen für eine Troglösung war und zwar von 1987 bis 1993. Im Übrigen halte ich es für völlig egal wer wann wo gebaut hat, es ist nicht tragbar eine Autobahn durch ein Wohngebiet zu bauen, wenn es Alternativen dazu gibt. Leider wurden die bis heute nicht fundieret untersucht, sondern auf Grund von indifferenten Aussagen verworfen. Nachdem der rat über Jahre zum Schaden der Stadt die Nordumgehung unterstützt hat, ist sie nur noch durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu stoppen. Was die Stadt auf dem Klageweg ereichen kann und will, das haben wir doch nun erlebt!}
Ein Mann, ein Wort: Nordumgehung - {Ich weiß nicht wo Herr Frick lebt, aber vielleicht hätten ihm seine Parteikollegen von der FDP auch schon einmal vor Jahren sagen können, dass der Nordteil von Bad Oeynhausen auch zur Stadt gehört und die Nordumgehung immer noch mitten durch die Stadt geht. Wenn er die Autobahn aus der Stadt heraus haben möchte, dann muss er sich schon für die Südumgehung stark machen, das wäre doch eine Aufgabe für Herrn Ober-Sundermeyer Herrn Frick das zu erklären.}
NW 16. März 2007
Argumente statt Taktiererei - {Ein Leserbrief - Herr Jochen Bursian schreibt einen guten Leserbrief. Er möchte eine offene Diskussion, er fragt warum bei der Vorstellung des Planfeststellungsbeschlusses durch die Planungsbehörde in der öffentlicher Ratssitzung im Rehmer Bürgerhaus über eine Stunde keine Frage von Mitgliedern der Mehrheitsfraktionen gestellt wurden? Er fragt weiter: Desinteresse, Ahnungslosigkeit, Gleichgültigkeit oder Fraktionszwänge? Ich frage mich, seit dem ich das für mich seltsame Verhalten der Ratsmitglieder wahrgenommen habe, wie eine Entscheidung wie die zur Nordumgehung scharf an den Grenzen der politischen Parteien entlanggehen kann, das ist für mich unglaubwürdig.}
Schöne Märchenstunde - {Ein Leserbrief - Herr Wolfgang Hechler, nicht nur ortsfremde Menschen glauben, dass der Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen zum Schaden der Stadt und gegen den Willen eines großen Teils der Bürger der Verlagerung der Autobahn innerhalb der Stadt das Wort redet und soweit ihm möglich unterstützt und unterstützt hat. Das diese Entscheidung demokratisch legitimiert ist ändert nichts an den Tatsachen oder den fehlenden Grundlagen für diese Entscheidung.}
NW 15. März 2007
Notgemeinschaft lässt nicht locker - {Auch die nächste Ratssitzung soll im Rathaussaal und nicht im Bürgerhaus Rehme stattfinden. Das stößt bei den Grünen-Bürgerforum auf Unverständnis.}
NW 14. März 2007
Entscheidung fällt erst 2008 - {3 Klagen sind beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingegangen. Die Frist zur Klagebegründung beträgt sechs Wochen, ebenso wie danach die Frist zur Stellungnahme der Gegenseite. Nach Aussage der Sprecher in des Bundesverwaltungsgericht ist nicht vor Frühjahr 2008 mit einer Entscheidung zu rechnen.}
Die Gegner haben die Fristen eingehalten - {Die Klagen der Gegner der Nordumgehung sind fristgerecht beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingegangen.}
NW 13. März 2007
Stimmung nicht weiter anheizen - {Ein Leserbrief - Herr Dieter Kraul, wer behauptet, dass es eine konfliktfreie Lösung für das Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße gibt? Muss man aber deswegen die konflikträchtigste nehmen? Muss ich mich mit einem nicht nachvollziehbaren demokratischen Beschluss abfinden, der Beschluss zur Lückenschluss lautetet auch schon mal anders und wurde dann aus nicht nachvollziehbaren Gründen demokratisch wieder gekippt! Verantwortungslos handelt der, der die auf uns zukommenden Probleme wider besseres Wissen ignoriert!}
Kritik zum Verstummen bringen - {Ein Leserbrief - Frau Waltraud Witte schreibt wie so viele mittlerweile über das unterschiedliche Verständnis mit den Bürgern umzugehen, wie es in Bad Oeynhausen und Löhne praktiziert wird. Dass die Fragen der Gegner der Nordumgehung für die Mehrheit des Rates unangenehm sind ist nachvollziehbar, haben sie doch keine wirklichen Antworten auf die Fragen. Daher ja auch die lange Periode des "Stummen Rates" (bisher kannte ich nur einen "Stummen Diener"). }
Bohrende Fragen an den Untergrund - {Und wieder wird fleißig gebohrt, diesmal im Bereich Löhne.}
NW 12. März 2007
Menschen im Norden ignoriert - {Ein Leserbrief - Herr Matthias Köhler schreibt einiges Interessante über die die geplante Sitzung vom 5. März. Die Frage, warum unser Bürgermeister die Ratssitzung unbedingt im zu kleinen Rathaussaal durchführen wollte bedarf eigentlich einer Antwort!}
Frieden wieder herstellen - {Ein Leserbrief - Frau Anna Hahne äußert sich zu dem Verhalten des Bürgermeisters die Sitzung Sondersitzung vom 5. März im Rathaus abzuhalten und die ganz andere und bürgernahe Vorgehensweise in Löhne. So sind eben die Ansichten darüber ob eine Beteiligung der Bürger na Politik erwünscht ist.}
NW 10./11. März 2007
Ratsmitglieder machen Platz für Bürger - {"Ich hoffe, dass die demokratischen Spielregeln wieder eingehalten werden", sagt Herr Klaus Mueller-Zahlmann. Nun dann kann er ja mal anfangen und dafür sorgen, wie es seine Pflicht ist, dass genügend Raum für die Öffentlichkeit bei den Ratssitzungen gegeben ist. Wenn er von Druck spricht, und davon auf die Bürger Rücksicht zu nehmen, wenn er auf sie eingeht, zeigt, wie er sich in Bezug zu denen sieht, die ihn gewählt haben, für die er zu arbeiten hat und von denen er bezahlt wird. Darüber sollte er einmal nachdenken.}
Mehr Bürgernähe in Löhne - {Ein Leserbrief - Frau Kerstin Schleemann und Herr Jörg Prätorius schreiben von ihren Erfahrungen bei Ratssitzungen in Bad Oeynhausen und in Löhne. Wir sollten unsere Ratsmitglieder mal zum Nachhilfeunterricht nach Löhne schicken, wenn die Löhner denn so nett wären.}
NW 9. März 2007
Nur Achselzucken wahrgenommen - {Ein Leserbrief - Herr Manfred Braun hat leider recht. Es wird nur Verlierer gebe, da ganz Bad Oeynhausen durch die Nordumgehung - A30 verliert. Aber wenn die Befürworter dieser Katastrophe das merken ist es leider zu spät. Zu den Gründen, warum die Südumgehung nie wirklich untersucht wurde gibt es nur Gerüchte, aber auf diese Antwort warte ich auch schon sehr lange.}
Es gibt keine Sondersitzung - {Der Bürgermeister möchte keine Sondersitzung zum Thema Nordumgehung (Basta!) und für die Ratsmitglieder reicht der Rathaussaal allemal. Wo die Öffentlichkeit Platz hat ist ihm egal, sollen doch einfach nicht so viele kommen, die stören eh nur.}
NW 8. März 2007
Nordumgehung könnte Haushalt kippen - {Die Überschrift verstehe ich nicht, macht sich aber bestimmt gut! Falls der rat am 28. März den Haushalt nicht beschließt, hat die Stadt im ersten Halbjahr 2007 ? keinen gültigen Haushalt!}
NW 7. März 2007
Lokales: Schade für die Anlieger der Nordumgehung - {Der Rat hatte keine Lust auf diese Sondersitzung, sie wurde auf Grund "unüberbrückbarer Hindernisse" auf Wunsch einer Minderheit beendet.}
Nach dem Eklat weiter im Terminplan - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne macht in ihrem Terminplan weiter, die Montagsdemos finden weiter statt. Noch ist der Kampf für Bad Oeynhausen und Löhne nicht verloren.}
Besserer Lärmschutz - {Die Vorschläge sind an sich nicht schlecht, nur hätte man mit einer Troglösung diese Dinge in letzter Konsequenz, weil der Tunnel ein nahezu geschlossenes System ist und bei einer Südumgehung wären sie nicht in dem Maße notwendig. Doch bei diesen Vorschlägen fehlt nur noch der Finanzierungsvorschlag der Verwaltung}
Stadt hat kein eignes Klagerecht - {Nichts neues zum Thema Klagerecht von der Stadt. Und dass die Stadt Klagen unterstützt ist ja auch nicht zu erwarten.}
Das Ende der Demokratie - {Ein Leserbrief - Marten Varlemann schreibt sehr richtig darüber wie die Arroganz des Rates beim Bürger ankommt, ich denke zwar nicht, dass das das Ende der Demokratie ist, aber einige unserer Ratsherren arbeiten sehr effizient und mit sehr viel Einsatz daran.}
Mehr Mitsprache für die Basis - {Herr Ober-Sundermeyer ist nun nicht mehr für einen "10-Punkte-Nachforderungskatalog für mehr Umwelt- und Lärmschutz" weil die Gegner der Nordumgehung seine Ruhe in der Ratssitzung gestört haben. So bestraft die FDP die ihre Kreise stören. Wenn es nicht so traurig wäre, man müsste lachen. Dass der Herr Kai Abruszat sich den Beifall zur Nordumgehung schon ins Redenmanuskript schreiben muss ist doch bezeichnend.}
Ein Zipfel Blutwiese ebnet den Rechtsweg - {Der Bund für Natur und Umwelt (BNU) ist Besitzer einer Parzelle in Bereich der Blutwiese und damit klageberechtigt gegen die Nordumgehung. Aus Gründen des Naturschutzes will der BNU diese Recht auch wahrnehmen.}
Naturschützer klagen die Nordumgehung - {Der Bund für Natur und Umwelt (BNU) will gegen die Nordumgehung klagen.}
NW 6. März 2007
Einzige Entscheidung: Abbruch - {Was hatte der Bürgermeister erwartet, dass die Gegner der Nordumgehung nur zu zweit kommen. Er sollte die Situation eigentlich kennen. Bei einer öffentlichen Sitzung hat er dafür Sorge zu tragen, dass die Vorraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Sitzung gegeben sind. Das hat er hier nicht gemacht, Ignoranz oder Absicht?}
Lauter Verlierer - { KOMMENTAR - Herr Peter Steinert kommentiert den Abbruch der Ratssitzung. Natürlich verlieren alle bei diesem Verhalten der Verantwortlichen. Wie kann ich eine Sitzung in einen Raum legen, von dem ich sicher weiß, dass er für den Andrang zu klein ist, Ignoranz oder Absicht?}
NW 5. März 2007
Interessen der Stadt neu vertreten - {Äußerungen wie sie von Herrn Winkelmann genauso zu erwarten waren.}
Lückenschluss im Koalitionsvertrag - {Ein Leserbrief - Herr Marco Rinne hat Neuigkeiten für uns, den Lückenschluss im Koalitionsvertrag! Wer es nachlesen will (hier die Koalitionsvereinbarung NRW 2000!). Diesen Lückenschluss haben Menschen mit Verstand schon gefordert, als der Stadtrat von Bad Oeynhausen noch dafür gekämpft hat, dass die A30 im Kurpark enden soll. Übrigens ist die Nordumgehung in der geplanten Variante der dümmste und schädlichste Lückenschluss der machbar ist.}
NW 3./4. März 2007
Jurist rät der Stadt von einer Klage ab - {Nun hat die Stadt es schriftlich von ihrem Rechtanwalt. Wünsche kann man äußern, aber wenn sie nicht erfüllt werden (wie leider von vielen erwartet und befürchtet) dann hat man Pech gehabt. Nur haben in diesem Fall alle Bürger und auch noch die Nachkommen in mehreren Generationen das Pech, dass sie unter den Fehlentscheidungen leiden müssen. Die einzelne Bürger bei Klagen gegen die Nordumgehung zu unterstützen wird einen großen Umdenkungsprozess bei vielen Ratsmitgliedern voraussetzen, hoffen wir für alle dass dies gelingt.}
Naturschützer wollen klagen - {Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) wird wahrscheinlich gegen die Nordumgehung klagen. Das Problem sind zur Zeit noch die Kosten, doch da hofft man auf die Unterstützung durch die Stadt Löhne. Das wäre ja auch etwas für die Stadt Bad Oeynhausen (siehe vorheriger Artikel).}
NW 2. März 2007
Nordumgehung wird den Bundestag beschäftigen - {Die Grünen wollen im Bundestag eine Anfrage zur Nordumgehung einbringen. Ob sie damit mehr Erfolg haben als zu den Zeiten wo sie in der Regierung waren? .}
Löhne will Kläger unterstützen - {In Löhne fand die Vorstellung der Planung mit einer Bürgerbeteiligung statt, hier durften die Bad Oeynhausener mitreden, was ihnen ihr eignere Stadtrat verwehrt hatte. Genau wie die Wünsche der Stadt Bad Oeynhausen, wurden auch die Wünsche von Löhne nur marginal berücksichtigt. Die Planung hat sich auf die gesetzlichen Minimalvorgaben gestützt, so weltfremd etwas anderes zu erwarten, kann eigentlich niemand sein. Wer hat nun die besseren Informationen über die Kosten Herr Meyer (der damalige Planungsleiter von „Straßen NRW"), der die Kosten für Nordumgehung und Trog etwa auf gleichem Niveau sieht, oder doch Herr NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (oder sind seine eher Wunschzahlen)?}
Meinungen von Bürgern bei der Ratssitzung zur Nordumgehung der Stadt Löhne - {Schön dass sich hier sogar Bürger aus Bad Oeynhausen äußern durften, das ist Demokratie mit dem Bürger und nicht gegen ihn. Eine Lehrstück für den Rat von Bad Oeynhausen.}
NW 28. Februar 2007
Stadt schaltet Rechtsanwalt ein - {Die Stadt hat nun einen Rechtanwalt eingeschaltet, der prüfen soll, wie auf die Nichterfüllung der Wünsche der Stadt Bad Oeynhausen bzgl. des Planfeststellungsbeschlusses reagiert werden soll. Am 5. März 2007 gibt es dazu eine Sonderratssitzung.}
Zeit für den ersten Spatenstich - {Ein Leserbrief - Ich kenne Herrn Klaus Wißner nicht, daher bin ich nicht sicher, ob dieser Leserbrief eine Satire ist oder nur von einem uninformierten oder ignoranten Menschen stammt. Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne betreibt keine Verzögerungstaktik, sondern macht seit Jahren konkrete und konstruktive Vorschläge, die jedoch durch den Rat der Stadt Bad Oeynhausen (im Gegensatz zu Löhne) und dem Landesbetrieb „Straßen NRW" ignoriert werden. Einen Handlungsbedarf hat die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne schon gesehen, bevor es den Verein Pro Nordumgehung überhaupt gab. Warum gibt es immer noch keinen generellen Baustopp entlang der Mindener-/Kanalstraße, wenn das Bauen dort so schädlich für die Quellen ist? Herr Wißner schauen Sie sich bitte einmal die Pläne für eine Troglösung an, bevor sie Mutmaßungen anstellen und spekulieren. Mir ist zur Zeit keine Kostenabschätzung zu den Alternativlösungen bekannt, die auf einer belastbaren Studie beruht. Ich fordere seit Jahren, dass der Landesbetrieb „Straßen NRW" seiner Pflicht nachkommt, für alle Alternativen eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung durchzuführen und eine Gegenüberstellung aller relevanten Aspekte zu erstellen. Warum dies bisher nicht geschehen ist, hat bestimmt seinen Grund! Das sollte Herrn Wißner eigentlich genug zu denken geben, so er denn gewillt ist zu denken.}
NW 23. Februar 2007
Nordumgehung kritisiert - {Schade, dass sich nicht mehr SPD-Ortsvereine vorher schon gegen die Nordumgehung ausgesprochen haben. Es hätte ja möglicherweise eventuell vielleicht Auswirkungen auf das Abstimmungsverhalten der Stadträte, auch desjenigen aus Volmerdingsen haben können.}
Knickstraße: Behörde muss nachsitzen - {Es ist nicht weiter verwunderlich, das sich die Planungswerte für die "Südumgehung light" geändert haben. Wird die Nordumgehung gebaut, so verteilt sich der Verkehr logischerweise auf beide Umgehungsstraßen. Die Aussage von Herrn auf dem Hövel heißt doch im Klartext, veraltete Planung, geringerer Straßenquerschnitt und vor allen Dingen weniger Lärmschutz für die Anwohner. Die Gedanken über eine veraltete Planung (Herr auf dem Hövel spricht von 2004!) hätte sich der Landesbetrieb „Straßen NRW" auch mal bei der Planung der Nordumgehung machen sollen. Insgesamt ist es interessant, dass der Eindruck entsteht, dass zwar das Geld für eine Nordumgehung und eine "Südumgehung light" vorhanden ist, aber anderseits für den Schutz der Bevölkerung bei beiden Straßen nur die Minimalanforderungen erfüllt werden sollen. Mein Vorschlag an „Straßen NRW", plant eine vernünftige Südumgehung mit optimalem Schutz der Bevölkerung, das ist mit Sicherheit billiger als die Nordumgehung.}
NW 23. Februar 2007
Neue Planung für die Knickstraße - {Die Planung für die "Südumgehung light" läuft nicht so wie vom Landesbetrieb „Straßen NRW" gedacht. Sogar die Bezirksregierung fordert Nachbesserungen, aber hier geht ja auch um keine Autobahn.}
NW 19. Februar 2007
Ausschuss soll Bau der Nordumgehung begleiten - {Die FDP macht Schlagzeilen (siehe auch Artikel vom 12.Februar 2007). Natürlich macht es Sinn den Bau dieses Monstrums zu begleiten, wenn es denn gebaut wird. Doch niemand soll meinen es könnten dann noch grundlegende Verbesserungen erreicht werden, für mehr als Alibi und Kosmetik wird es nicht reichen.}
Der Protest lässt sich nicht ignorieren - { KOMMENTAR - Herr Jürgen Nierste beschreibt die Demonstration in Ostscheid und wer nicht da war, es sind die gleichen wie auch in Bad Oeynhausen, die auch lange den breiten Protest der Bürger in ihrer Arroganz ignoriert haben.}
"Nicht weiter zerstören" - {Dem Aufruf zur Demonstration gegen die Nordumgehung in Ostscheid folgten rund 300 Teilnehmer, auch der Widerstand in Löhne gegen diesen Wahnsinn ist ungebrochen. Im Gegensatz zu Bad Oeynhausen gibt es hier keine etwas seltsame Blockbildung der Ratsparteien. Das zeigt schon einmal ein intaktes Demokratieverständnis. Auch Herr Nesenhöhner verwies auf die Aussage des NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke, dass der Tunnel aus finanziellen Gründen abgelehnt worden sei.}
Meinungen Löhner Bürger gegen die Nordumgehung - {Ich kann mich diesen Menschen nur anschließen, sie wissen worum es geht.}
NW 17./18. Februar 2007
Gegner markieren die Trasse - {Am Sonntag findet eine Informationsveranstaltungen entlang der geplanten Trasse der Nordumgehung statt (siehe auch Artikel vom 12.Februar 2007).}
Demo gegen den Autobahnbau - {In Löhne findet am 17. Februar um 11 Uhr ab der Oststraße eine Demonstration gegen die Nordumgehung statt. Organisiert hat diese Demonstration der frühere stellvertretende Landrat Walter Nesenhöhner zusammen mit weiteren Ostscheider Bürgern. Im Gegensatz zu Bad Oeynhausen haben ihre Beteiligung Ratsmitglieder zugesagt, die nicht zu den Grünen gehören. Dort scheint die Blockbildung noch nicht so gut zu funktionieren.}
NW 15. Februar 2007
NRW-Verkehrsminister verteidigt die Nordumgehung - {NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke war in Bad Oeynhausen und äußerte sich wie erwartet zur Nordumgehung.}
Zu wenig Geld für den Trog - {NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke spricht eindeutig davon, dass aus seiner Sicht die Nordumgehung günstiger zu bauen sei als andere Varianten, er spricht nicht von der Nichtbaubarkeit eines Troges. Es gibt zwar keine gesicherten Zahlen, sondern nur grobe Schätzungen zu den Kosten (eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung der Alternativen einschließlich der Kosten durch den Landesbetrieb „Straßen NRW" fehlt immer noch; laut Aussage der "Bau GmbH" kostet die Südumgehung ca. 77 Millionen €) aber dass der Trog viel teurer als die Nordumgehung sein soll darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten müssten hierbei auch betrachtet werden. Wären in den vergangen Jahrzehnten nicht so manche Wohnhäuser abgerissen sondern weitergenutzt worden, hätten nicht riesige Flächen über Jahrzehnte brachgelegen, so hätte eine erklägliche Summe gespart werden können. Unter der Beachtung des Kostenaspekts wird die Planung dann als Minimallösung umgesetzt, freiwillig wird auch NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke kein zusätzliches Geld bewilligen. Übrigens: dass die Situation an der Mindener-/Kanalstraße nicht erst jetzt, sondern schon seit langem unhaltbar ist und einer dringenden Lösung bedarf, darauf weißt die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne schon seit Jahren hin, dafür muss kein Minister nach Bad Oeynhausen kommen.}
Klein-Texas in den Werreauen - {In den Werreauen in Löhne wird einmal mehr eine Baugrunderkundung für die Nordumgehung durchgeführt. Ich bin gespannt wann die ersten Bohrungen im Bereich der alten Deponie Breitensiek in Dehme durchgeführt und vorher auch in der Presse angekündigt werden.)
NW 13. Februar 2007
Jetzt das Ruder herumreißen - {Ein Leserbrief - Herr Manfred Schäffer schreibt zum Klimawandel, auch in Bad Oeynhausen. Er weißt darauf hin, dass bei einem Trog durch die Stadt die Abgase der Fahrzeuge in idealer Weise gefiltert werden können. Aber ist das denn nötig Herr Schäffer, wir sind doch gar kein Luftkurort und bei uns gibt es doch gar keinen Mief, auch in der Stadtverwaltung und im Rat nicht, nein nie?}
Schlechte Aussichten - {Ich glaube nicht, dass Herr Schneider "bald gern auf sein Hörgerät verzichtet". Die Geschichte ist ein typisches Beispiel dafür, wie mit den Menschen beim Bau der Nordumgehung umgegangen werden wird. Niemand soll glauben, dass noch Rücksicht genommen wird, wenn der Planfeststellungsbeschluss denn vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig nicht gestoppt wird.}
NW 12. Februar 2007
FDP will Kompromisse aushandeln - {Unsere "Liberalen" hoffen auf Entgegenkommen durch den Landesbetrieb „Straßen NRW". Woher die wohl Geld für Nettigkeiten bekommen sollen. Über den Begleitausschuss zum Bau der Nordumgebung könnte ich ja noch schmunzeln, aber hier geht es nicht um politische Spielereien sondern um die Gesundheit und die Zukunft von Menschen.}
"Leuten die Augen öffnen" - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne führt Informationsveranstaltungen entlang der geplanten Trasse durch. Die Trasse soll im Gelände markiert werden, damit die Bürger einen Eindruck bekommen. Am 11.02., 18.02., 25.02. und 4.03 sollen jeweils Aktionen im Bereich der Trasse durchgeführt werden. Nähere Angaben dazu auf der Webseite der die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne. Interessierte Gegner und Befürworter der Nordumgehung sind herzlich willkommen.}
NW 10./11. Februar 2007
Weitere Rats-Sondersitzung beschlossene Sache - {Eine weitere Rats-Sondersitzung am 5. März 2007. Bis dahin prüfen die Fachkräfte der Stadtverwaltung, ob die Einwendungen der Stadt erfüllt wurden. Und was passiert, wenn nicht. Dann schimpfen wir alle die Planungsbehörde, die sich auf die gesetzlichen Mindeststandards zurückziehen wird, ganz dolle aus und gehen zur Tagesordnung über.}
Dran bleiben - { DA WAR NOCH WAS - Herr Stefan Schelp hätte diese Fragen auch schon einmal eher stellen können. Abhilfe für das Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße fordert die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne schon lange. Dass eine Nordzerschneidung weniger schlimm sein könnte als die vorliegende Planung ist jedem bewusst, nur ist das doch nicht wirklich etwas neues. Aber welchen Druck die Stadt aufbauen aufrechterhalten soll ist mir noch nicht ganz einsichtig. Die Planung soll nicht verzögert werden, die Nordumgehung soll "auf Teufel komm raus" gebaut werden, wo ist das der Druck. Ich lasse mich aber gern positiv überraschen.}
Fragestunde zur Nordumgehung - {Auch in unserer Nachbargemeinde findet eine Rats-Sondersitzung statt. Als Termin ist der 1. März 2007 geplant. Im Gegensatz zu Bad Oeynhausen, dass bestimmt nur am Rande betroffen ist, steht in Löhne zur Information der Bürger das Modell der Nordumgehung; die Löhner Bürger können auch in der Rats-Sondersitzung Fragen stellen. Auch Löhner Wünsche im Rahmen der Planung zur Nordumgehung wurden nicht berücksichtigt.}
NW 9. Februar 2007
Ein Sieg der keine Freude macht - {Die Familie Nolting hat einen "Sieg" errungen. Die Nordumgehung geht nun nicht mehr durch ihr Haus, sonder n knapp daneben her. Herr Nolting bekommt eine 9 (in Worten NEUN) m hohe Lärmschutzanlage (Wall 6m, Mauer 3m) in den Garten. Und er ist nicht der einzige. Das zeigt den ganzen Wahnsinn. Er beschreibt auch das Verhalten und die Informationspolitik der planer in den vergangenen Jahren. Die Aussage, man sei nicht verpflichtet die Betroffenen ..... zu informieren, sagt viel über die Bürgernähe und das Selbstverständnis des Landesbetriebes „Straßen NRW" aus.}
Stadtrat entscheidet über Klage - {Was hat unser Stadtrat erwartet. Es war doch klar, dass sich der der Landesbetriebes „Straßen NRW" an die gesetzlich vorgegebene Minimallösung hält. Die wichtigen und auch teuren Wünsche wurden nicht realisiert. Jetzt wird beraten und getagt, ich warte auf das Ergebnis. Kurt Nagel: "Die Frage ist doch, ob wir als Stadt selbst auch klagen." (siehe Artikel vom 17. Januar 2007). Jetzt können Herr Brandt und Herr Winkelmann auch zeigen, wie sie die die LKW aus Dehme wieder rausbekommen (Artikel vom 1.11.2005, Schwere Last für Dehme).}
"Triumphgehabe stößt mir sauer auf" - {Ein Leserbrief - Herr Paul Schulz über die die Befürworter und Gegner der Nordumgehung. Ich respektiere selbstverständlich einen demokratisch zustande gekommenen Beschluss. Es ist jedoch normal, dass ein Beschluss in Frage gestellt werden darf und auch revidiert werden kann. Nur ist es in einer Demokratie auch üblich (sollte es zumindest sein), dass man sich mit den Argumenten der Meinungsgegner auseinandersetzt. Ansonsten muss ich Ihnen leider zustimmen.}
Verbissenes Ringen um die A30 - {Ein Artikel mit Zahlen und Fakten zur Nordumgehung. Herr Schelp schreibt, dass "Die Lärmschutzwälle und -wände 2,50 bis 5,50m hoch" sind. Er sollte sich seinen Artikel von heute Ein Sieg der keine Freude macht einmal durchlesen. Dort schreibt er von 9,00m hohem "Lärmschutz", und leider ist das richtig.}
NW 8. Februar 2007
Nur Kosmetik an der Trasse - {Ein Bericht über die Ratssondersitzung im Bürgerhaus in Rehme. Herr Tobias Fischer vom Landesbetrieb „Straßen NRW" hat eine gute Präsentation gehalten. Scheinbar war das sehr wichtig. Die Forderungen und Wünsche der Stadt wurden wie erwartet nicht sonderlich gewürdigt, sogar die Planer sprechen von Kosmetik an der Trasse. Das sagt doch wohl genug!.}
Nur Verlierer - { KOMMENTAR - Herr Stefan Schelp erwartet nur Verlierer, leider muss ich ihm da recht geben. Wir alle werden verlieren wenn der Moloch Nordzerschneidung kommt und die Stadt noch einmal in der Länge durchtrennt, aus noch intakten Wohnarealen verlärmte und verpestete Gebiete macht. Dies wird dem Ruf einer Kurstadt bestimmt nicht förderlich sein. Aber dafür sind die Betriebe längs der Autobahn ja dann gut zu erreichen, das ist doch auch etwas. Nicht unbedingt das, was die Bürger sich erhofft haben, aber was soll es, es ist dann nicht mehr zu ändern.}
149 Millionen Euro für elf Kilometer Straße - {Noch einmal Zahlen und Fakten zur Nordumgehung. Hier aus der NW vom 8. Februar 2003 nähere Informationen, wie sich die Summe zusammensetzt. Viel Geld von dieser Summe wäre zu sparen, wenn die Planung der Südumgehung (Sparvariante, siehe Artikel vom 28. Oktober 2006, Artikel vom 9.Januar 2007) konsequent als Lückenschluss umgesetzt würde. Hier wird die "nicht realisierbare" Südumgehung als kleine Variante geplant und wohl auch gebaut. Zum Vergleich die Alternativen. Es ist vom Landesbetrieb „Straßen NRW" geplant, erst die Kosten für eine Südumgehung (B61 neu) und dann die Kosten für die Nordumgehung zu verplanen und auch auszugeben.}
Meinungen zur Ratssondersitzung - {5 Bürgerinnen und Bürger äußern sich zur Ratssondersitzung.}
Erkundungen an der Werre-Querung - {Es wird heftig gebohrt um den Untergrund für die 30 Brückenbauwerke für die Nordumgehung zu untersuchen.}
NW 7. Februar 2007
Da hilft kein Klagen - {Herr Manfred Kreylos vom Verein Pro Nordumgehung glaubt, "Es gibt nichts, was eine Klage rechtfertigt". Das sehe ich naturgemäß anders. Ob die Klage erfolgreich sein wird, steht auf einem ganz anderen Blatt, notwendig für das Wohl der Stadt ist sie allemal. Wie Herr Kreylos auf eine Zahl von 30.000 Menschen im Einzugsbereich der Mindener-/Kanalstraße (400m-Bereich?) kommt kann er mir ja einmal mitteilen. Ich bin sehr gespannt. Die 30.000 Fahrzeuge auf der Mindener-/Kanalstraße, die Dort auch nach dem Bau der Nordumgehung weiterfahren sind scheinen nicht weiter schlimm zu sein. Ich befürchte, wenn die Schaufeln des Vereins Pro Nordumgehung zum Einsatz kommen, dann wohl eher für ein "Grab" für den Norden der Stadt. Dass Herrn Rinne das dann erfreut, kann ich nicht glauben.}
Bereit für die Ratssitzung - {Das Rehmer Bürgerhaus, ein wichtiger Ort für Informationen zur Nordumgehung.}
NW 6. Februar 2007
Antworten, die niemand hören will - {Die Antworten der Nordumgehungsgegner will unser Bürgermeister bestimmt nicht hören. Nur im Gegensatz zu ihm, setzten wir uns mit seinen Argumenten auseinander und entkräften sie, nur das will er dann auch nicht mehr hören. Dass der Verkehr immer mehr wird ist nichts neues, nur dass der Transitverkehr rausfällt ist schlicht falsch. Dieser Verkehr fährt auf einer längeren Strecke schneller durch die Stadt! Die vorgeschlagenen Alternativen führen ihn um die Stadt herum oder bieten die Möglichkeit die Abgase zu filtern und den Lärm massiv zu dämmen. Aber diese Antworten will Herr Klaus Mueller-Zahlmann ja nicht hören!}
"Letzter Satz total überzogen" - {Ein Leserbrief - Herr Werner Fiedler äußert sich zum Leserbrief von Frau Dräger vom 3. Februar 2007. Herr Fiedler stellt schlicht fest: "Auch der SPD-Bürgermeister hält es nicht für nötig, auf sachliche Bürgereingaben zu antworten."}
"Zeit, dass endlich ein Zeichen gesetzt wird" - {Ein Leserbrief - Herr Klaus Wißner hätte sich seinen Leserbrief noch einmal durchlesen sollen, bevor er ihn abgeschickt hat. Dass die Lebensqualität der Anwohner im Bereich der Mindener-/Kanalstraße inakzeptabel ist, werden alle Gegner der Nordumgehung unterschreiben. Die Autobahn in die Stadt geholt haben aber nicht die Gegner der Nordumgehung sondern der Stadtrat der Stadt Bad Oeynhausen. Gegner der Nordumgehung, die Alternativen und Lösungsmöglichkeiten für das durch die Stadt zu verantwortende Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße bieten, als Egoisten zu diffamieren halte ich schlicht für unverschämt. Jemand der ohne Rücksicht auf andere die Lösung seiner Probleme verlangt ist der wirkliche Egoist.}
NW 3./4. Februar 2007
Netzanschluss schadet der Gesundheit - {In diesem Artikel wird eine Studie des Atemluftexperten W. James Gaudermann aus der Fachzeitschrift The Lancet zitiert. Im Rahmen dieser Studie wurde nachgewiesen, dass Kinder die im Bereich von 500 links und rechts einer Autobahn wohnen große Defizite bei der Entwicklung der Atmungsorgane haben. In einem 400 m-Bereich der geplanten Nordumgehung wohnen ca. 10.000 Menschen. Wie viele sind davon Kinder? Bestimmt ist das unerheblich, da Bad Oeynhausen ja eine Kurstadt ist, und daher diese Effekte nicht auftreten können.}
Ist das Ergebnis schwer zu ertragen? - {Ein Leserbrief - Herr Rainer Siekmann zweifelt die Gründe an, die zur Zurücknahme der Abstimmung auf der Seite der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne geführt haben. Das ist sein gutes Recht. Meine Meinung dazu siehe 1. Februar und 31. Januar 2007.}
Kämpfen mit allen Mitteln - {Ein Leserbrief - Frau Elke Dräger äußert sich auch zur Internetabstimmung. Frau Dräger, wenn es sie wirklich interessiert, kann ich Ihnen gern erklären, wie es zur Verweigerung der Abstimmung an dem besagten Tag kam, eigentlich sollte dieser Mechanismus Doppelabstimmungen verhindern, so meine Vermutung. Herr Köhler kann Ihnen das bestimmt genau erklären.}
NW 2. Februar 2007
Ratssitzung zur Nordumgehung - {Wie sieht die Kenntnisnahme des Planfeststellungsbeschlusses zur Nordumgehung durch die Ratsmitglieder wohl aus? Dürfen die Ratsmitglieder wohl Fragen stellen im Gegensatz zu den Bürgern? Wie lange der Rat wohl braucht, um sich zu den nicht erfüllten Forderungen zu äußern? Herrn Nagels Aussagen zu den etwaigen Konsequenzen kennen wir ja. Termin der Ratssitzung: 7. Februar 2007, um 17 Uhr Im Bürgerhaus Rehme.}
NW 1. Februar 2007
Gegner sperren Umfrage zur Nordumgehung - {Eine Befragung wie diese lädt leider zur Manipulation ein, ob durch Befürworter oder Gegner und repräsentativ kann sie allemal nicht sein. Das war keine gute Idee!}
"Viele Unwahrheiten" - {Ein Leserbrief - Herr Siegfried Köster äußert sich zu den Artikel vom 24. Januar 2007 und vom 22. Januar 2007. Wer auf Grund des Modells eine exakte Ortsbestimmung machen kann, der hat meine Bewunderung. Sehr wohl kann ich aber feststellen, dass eine Strasse über die Schwerlastverkehr führt sehr nah an einem Haus vorbeiführt.}
Zweifel an Demokratie-Verständnis - {Ein Leserbrief - Herr Stefan Ibold und das Demokratie-Verständnis! Hier zum Einlesen für Herrn Ibold, die Definition von Demokratie im Wikipedia. Grundsätzlich sollte man sich mit den Meinungen und Vorschlägen der Andersdenkenden auseinandersetzten, das zeichnet eine Demokratie aus. Doch hieran mangelt es sehr, bis zum totalen Stimmverlust eines Großteil unserer Ratsmitglieder! Herr Ibold, es hindert sie niemand eine Demonstration pro Nordumgehung zu organisieren, zu der nach Ihrer Logik dann ja ca. 49.750 Einwohner kommen. Sie haben bestimmt recht, dass Politikverdrossenheit daraus resultiert, dass über 40 Jahre keine Entscheidung gefallen ist, das kritisieren auch die Gegner der Nordumgehung schon lange. Ich finde auch, das die Anwohner an der Mindener- /Kanalstraße das Recht auf Entlastung haben und wenn es hilft, würde ich eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht unterstützen. Richtige Argumente werden nicht richtiger, wenn sie wiederholt werden, aber sie werden dadurch auch nicht falsch, sondern sie bleiben richtig. Und die Frage, wer die Polizei bei einer genehmigten Demonstration bezahlt, sollten sie sich als Fachmann in Sachen Demokratie aber nun auch verkneifen. Wenn Sie sich also, wie es demokratische Gepflogenheit ist, mit den Argumenten, dem Für und Wider auseinandergesetzt hätten, dann hätten Sie ihren Leserbrief bestimmt nie geschrieben.}
NW 31. Januar 2007
Die Nordumgehung nach vorn geklickt - {Ein dummer Fehlschuss durch die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne. Eine Befragung wie diese lädt leider zur Manipulation ein, ob durch Befürworter oder Gegner und repräsentativ kann sie allemal nicht sein. Was mich viel mehr erschreckt sind die doch sehr lückenhaften Kenntnisse in Prozentrechnung bei Herrn Kreylos. Wenn ich die Zahlen richtig lese so sind 48,3 % für die Nordumgehung, und 51,7 % (42,6+7,7+1,6) für eine andere Lösung als die Nordumgehung, mithin also Gegner der Nordumgehung. Und das 48,3% eine Mehrheit (auch evtl. schweigend) ist, das wäre mir dann doch neu. Also Herr Kreylos wenn das jetzt für sie zu schnell war, melden Sie sich, ich werde es Ihnen dann ganz langsam erklären.}
NW 30. Januar 2007
Das lange Warten an der Nordumgehung - {Ein erster Bericht über die Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses zur Nordumgehung und ein Hinweis auf den Termin der öffentlichen Sondersitzung des Stadtrates zum Thema Planfeststellungsbeschluss am Mittwoch den 07. Februar 2007 um 17.00 Uhr im Bürgerhaus Rehme. Rainer Barg: "Keine der städtischen Forderungen ist erfüllt worden." Kurt Nagel: "Die Frage ist doch, ob wir als Stadt selbst auch klagen." (siehe Artikel vom 17. Januar 2007). Warten wir einmal wie sich Herr Kurt Nagel jetzt äußert! }
Wer Straßen sät, erntet Verkehr - {Ein Leserbrief - Herr Siegfried Hus zum Lärmschutz. Wer hat erwartet, dass der Landesbetriebes „Straßen NRW" Lärmschutzmaßnahmen einplant, die auch nur ansatzweise über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen? Alle darüber hinaus gehenden Maßnahmen dürfen die Stadt Bad Oeynhausen bzw. Löhne aus der eigenen Kasse bezahlen. Denn ob Herr Kurt Nagel klagen will oder nicht, keine Richter wird dafür sorgen können, dass mehr als die gesetzlichen Mindeststandards umgesetzt werden. Auch das Thema "Südumgehung light" spricht Herr Hus an (siehe Artikel vom 09. Januar 2007), doch dazu hört man auch nichts mehr.}
NW 27./28. Januar 2007
A-30-Gegner wollen Klagen - {Natürlich klagen die Gegner der Nordumgehung. Es ist die einzige Möglichkeit die Befürworter dieses Ungetüms vor sich selbst zu schützen.}
Der Bundespräsident soll helfen - {Dieses schöne Beispiel von Bürgernähe, wie es der Rat der Stadt Bad Oeynhausen seit Jahren aufführt, sollte als Lehrbeispiel genutzt werden. Daher ist es sicher sinnvoll, es dem Bundespräsidenten nahe zu bringen. Wie in der Vergangenheit mit den Interessen und Eingaben von Bürgern durch Rat und Verwaltung umgegangen wurde ist mehr als abschreckend. Die Spitzte war dann die lange der absoluten Verweigerung des Rates.
Bezüglich der Nicht-Realisierbarkeit der Troglösung, da auf Grund des Quellenschutzes keine Eingriffe unterhalb des Niveaus der B61 möglich sind, frage ich mich schon seit langen, wo ist das absolute Bauverbot in diesem Bereich durch die Stadt?}
Nordumgehung in Aktenordnern - {Der Planfeststellungsbeschluss liegt im Rathaus vom 29. Januar bis zum 12. Februar 2007 öffentlich aus. Die Zeiten in dem folgenden Artikel aus der NW.}
"Wer nichts tut, hat verloren" - {Herr Walter Nesenhöner ruft zum Widerstand gegen die Nordumgehung auf. Seine Argumente sind schlüssig und nachvollziehbar. Wichtig ist, dass wir zeigen, auch dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass hier Entscheidungen getroffen wurden, die gegen die Interessen der Bürger sind und bei denen die möglichen Alternativen nicht berücksichtigt wurden.}
NW 24. Januar 2007
Tief bohren für die Nordumgehung - {Es wird wieder gebohrt, der Untergrund muss für die geplante Nordumgehung untersucht werden. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Bohrungen auf der alten Mülldeponie!}
Nordumgehung führt nicht durch den Garten - {Frau Rasche kann jetzt wieder Ruhig schlafen. Der Zubringer führt nicht durch ihren Garten sondern knapp vorbei, die Umweltverschmutzung und der Lärm der Nordumgehung werden sie daher nicht erreichen. In einem muss ich Herrn Fischer aber recht geben, da noch nicht einmal die Bodenuntersuchungen abgeschlossen sind, kann es immer noch Änderungen geben. Aber geht es hier um die Exaktheit der Darstellung bis ins Letzte?. Macht es einen Unterschied ob die Autobahn durch meinen Garten führt oder 10 Meter weiter weg ist? Ich denke nein, denn dann ist sie jemand anderem 10 m näher!}
NW 22. Januar 2007
Die Nordumgehung im Garten - {Ein Beispiel für die Informationspolitik, Menschen die durch die Nordumgehung geschädigt werden, müssen sich schon selber informieren. Politik und Verwaltung haben hier kein Interesse an einem informierten Bürger.}
NW 18. Januar 2007
Mindener Straße wird nicht zurückgebaut - {Eine eindeutige Aussage des Landesbetriebes „Straßen NRW": Die Mindener- / Kanalstraße wird nicht zurückgebaut, es wird mit bis zu 30.000 Fahrzeugen pro Tag auf dieser Straße gerechnet. Es wird also nichts mit einer schönen ruhigen Allee! Der Autobahnanschluss zum Kurpark bleibt uns erhalten! Aber um die Ampelanlage kümmert man sich, vielleicht sollte man das jetzt schon mal tun um den Verkehr flüssiger zu machen, aber will man das? Eines lässt aber noch Schlimmes befürchten, die Stadt will sich der Mindener Straße annehmen, sie soll gar in das Planungskonzept "nördliche Innenstadt" eingebunden werden.}
NW 17. Januar 2007
Nordumgehung kommt näher - {Vom 29. Januar bis 12. Februar 2007 kann jeder Einsicht in den Planfeststellungsbeschluss zur Nordumgehung nehmen. Am 7. Februar ist eine Sondersitzung des Rates im Rehmer Bürgerhaus. Dort wird der Planfeststellungsbeschluss vorgestellt. Nun denken die Parteien darüber nach, wie notwendiger, zusätzlicher (d.h. nicht durch gesetzliche Minimalstandards geforderter) Lärmschutz finanziert werden soll. Die Meinungen dazu reichen von prüfen! und politische bewerten bis "gar nix" ausgeben, dabei wird es wohl leider enden. Kurt Nagel: "Die Frage ist doch, ob wir als Stadt selbst auch klagen", je nachdem wie die Bezirksregierung mit den Einwendungen der Stadt umgegangen ist. Man könnte schmunzeln, wenn es nicht um unsere Gesundheit ginge.}
"Nordumgehung: Ein Bau-Monstrum" - {Dass es auch anders geht, zusammen mit den Bürgern für eine umweltfreundliche Lösung, zeigt uns unsere Nachbargemeinde Löhne. Dort bezieht die SPD klar Stellung gegen das Chaos Nordumgehung. Ich habe den Eindruck, dort beschäftigen sich die Repräsentanten mit dem Thema und setzten sich mit den Argumenten auseinander. Das fehlt mir in Bad Oeynhausen völlig.}
NW 16. Januar 2007
100 Prozent Zuschuss für Lärmschutz - {"Die Kosten für den Lärmschutz werden zu 100 Prozent übernommen", sagt Herr Fischer vom Landesbetrieb „Straßen NRW". Zu 100 Prozent für den gesetzlichen Mindeststandard - alles weitere muss die Stadt oder jeder Betroffene persönlich zahlen.}
NW 15. Januar 2007
"Geben uns nicht geschlagen" - {Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren. Der Kampf gegen die unsinnige Nordumgehung muss weitergehen. Vielen Mitbürgern ist immer noch nicht klar was auf sie zukommt. Um das klarzumachen, hat die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne am Werre-Radweg ein großes Schild aufgestellt. Wer sich informieren will, dem empfehle ich, sich das Modell der Katastrophe Nordumgehung anzuschauen. Auch Ratsmitglieder sind willkommen, für die sollte der Besuch und die Diskussion Pflicht sein. Termine und Ort hier}
NW 13./14. Januar 2007
Baubeginn noch in diesem Jahr - {Die Bezirksregierung verkündet den Planfeststellungsbeschluss für die Nordumgehung und alle, voran unsere Regierungspräsidentin, sind froh über diese Entscheidung. Es sollen 150 Mio. € für 9,5 km Autobahn ausgegeben werden, obwohl es günstigere Alternativen gibt. Es sollen 10.000 Menschen in ihrer Gesundheit massiv belastet werden, obwohl es umweltverträglichere Alternativen gibt. Wer diesen Moloch befürwortet, hat sich entweder nicht über die Folgen informiert oder er geht bewusst die Konsequenzen ein (allerdings dann vorwiegend für andere, nicht für sich selbst).}
Gräben nicht vertiefen - { ZUR SACHE - "Und kann man es sich leisten, ein paar Härtefälle mehr mit Spezialfestern und Lüftern auszustatten?", schreibt Herr Schelp. Das ist bestimmt der Traum eines jeden Bad Oeynhauseners, Spezialfester und Lüfter nutzen zu dürfen, weil es auf Grund der Umweltbelastung an der Nordumgehung nicht mehr möglich ist die Fenster aufzumachen. }
■ Planfestungsbeschluss zur Nordumgehung ■
Geplanter Trassenverlauf der Nordumgehung - {Sehr gut ist zu sehen, dass es ein unhaltbarer Zustand ist, eine Autobahn durch eine Kurstadt zu führen, egal ob durch die Mitte wo zu viele Menschen betroffen sind oder durch den Norden, wo es noch weitaus mehr treffen würde.}
Der lange Weg zur Nordumgehung - {Die Geschichte der Nordumgehung ist auch in Geschichte der A30 gut nachzulesen. Meiner Meinung nach begann das Chaos mit dem vom damaligen Stadtrat forcierten Beschluss, die Autobahn im Kurpark enden zu lassen, damit alle schnell dort hin kommen. Aus dieser vom Wahn genährten Entscheidung hat unser heutiger Stadtrat noch nichts gelernt. Er verschiebt die Trasse der Autobahn innerhalb der Stadt etwas nach Norden, damit die Fahrzeuge eine längere Strecke in Bad Oeynhausen verbleiben.}
Die erste und die letzte Instanz - {Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet über eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss. Grundlage ist das Bundesfernstraßen-Beschleunigungsgesetz. Falls die Klage dort abschlägig bescheiden wird, besteht nur noch die Möglichkeit bei einer Verletzung der Grundrecht durch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes das Bundesverfassungsgericht anzurufen.}
Haus an der Ellernstrasse verschwindet - {Nur ein weiters Haus in der Reihe. Dieser Artikel vom 18. Januar 2006 zeigt an welchen Stellen Häuser abgerissen wurden, doch diese Liste ist längst nicht vollständig. Eine schöne Aufgabe für unsere unabhängige Presse einmal aufzuzeigen, wie viel Häuser im Vorfeld der Planung ohne endgültigen Beschluss schon mutwillig zerstört wurden. Sie wird es nicht tun!}
Die eigene Mission ist erfüllt - {Herr Dieter Dunker vom Verein Pro Nordumgehung freut sich über seine Erfolg. Ich wusste bisher nicht, dass es ein Erfolg ist, wenn man anderen Mitbürgern Umweltbelastungen in den Garten plant.}
Der Beschluss ist ein Ansporn - {Herr Klaus Rasche von Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne gibt nicht auf, er kämpft weiter für eine verträgliche Lösung für alle Bad Oeynhausener Bürger, auch für die Gegner der Nordumgehung und die Anlieger an der Mindener- /Kanalstraße.}
Froh oder gefrustet? - {Sechs Bürgerinnen und Bürger äußern sich zum Planfeststellungsbeschluss. Die Aussagen zeigen mir, dass es notwendig ist, dass weiter über die Auswirkungen der Nordumgehung und die Alternativen dazu informiert wird. Leider haben viele die Bedrohung für die Stadt durch die Nordumgehung immer noch nicht verstanden. Ich empfehle jedem sich das Modell dieser Katastrophe anzuschauen. Termine und Ort hier}
NW 9. Januar 2007
Kein Platz für Nordumgehung - {Ein Leserbrief - Frau Anna Hahne sieht es so, die meisten die sich mit dem Thema beschäftigen sehen, dass der Moloch Nordumgehung mitten durch dicht besiedelte Gebiete führt, und von der Entlastung der Stadt keine Rede sein kann.}
Großbrücke oder Doppelkreisel - {Ein sehr interessanter Artikel über den Bau der B61 neu. Diese Strasse ist nichts anderes als eine abgespeckte Variante der "nicht baubaren" Südumgehung. also eine "Südumgehung light". Leider wird über dieses Bauvorhaben in unserer Presse viel zu wenig berichtet. Zum Vergleich die Alternativen. Es ist vom Landesbetrieb „Straßen NRW" geplant, erst die Kosten für eine Südumgehung (B61 neu) und dann die Kosten für die Nordumgehung zu verplanen und auch auszugeben.}
- 2006 -
NW 31. Dezember 2006
Gedanken über die Zukunft - {Ein Grußwort - Herr Klaus Mueller-Zahlmann unser aller Bürgermeister schreibt zum Jahreswechsel auch etwas zum Moloch Nordumgehung. Leider erkenne ich auch hier wieder, dass Herr Klaus Mueller-Zahlmann noch immer nicht begriffen hat, was das Anliegen der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne ist. Auch deren Mitglieder sind Bürger, "die den Lückenschluss zwischen Rehme und Löhne lieber heute als morgen wollen." Unser Bürgermeister hat das immer noch nicht verstanden. Herr Klaus Mueller-Zahlmann möchte die Belastung nur ein Stück nach Norden verschieben, dorthin wo noch mehr Menschen betroffen sind als an der Mindener-/Kanalstraße. Es gibt Lösungsalternativen, die die Anwohner der Mindener-/Kanalstraße massiv entlasten und die Anwohner im Nordteil der Stadt nicht belasten. Falls unser Bürgermeister Interesse hat, so werde ich gern versuchen, ihm diese zu erklären.}
NW 29. Dezember 2006
Öffentlichkeit Bärendienst erwiesen - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert schreibt zum Leserbrief von Herrn Jürgen Meyer (Westfalen Blatt, 21.12.2006). Ich finde, jeder sollte sich den Leserbrief von Herrn Jürgen Meyer durchlesen, wobei ich davon ausgehe, dass nicht mal die Befürworter der Nordumgehung ihn bei seiner "Argumentation" unterstützen. Wir sollten Herrn Jürgen Meyer verzeihen und den Mantel des mitfühlenden Vergessens über den Leserbrief legen. Mehr kann man für Herrn Jürgen Meyer wirklich nicht mehr tun.}
Spinnennetz aus Autobahnen? - {Ein Leserbrief - Frau Margot Schweppe beschreibt wie schon viele vor ihr die Nordumgehung als das was sie ist, eine Zerschneidung des nördlichen Siedlungsgebietes der Stadt. Der Rat will sich die zwingend notwendige Entlastung der Anwohner der Mindener-/Kanalstraße durch die Belastung einer noch größeren Zahl von Mitbürgern im Bereich der Nordumgehung erkaufen.}
NW 27. Dezember 2006
Man schaue die Rehmer Kirche an - {Ein Leserbrief - Frau Marlis Beinke weist eindrücklich auf die Konsequenzen für Bad Oeynhausen hin, die Herr Mueller Zahlmann und die Mehrheit im Rat nicht zur Kenntnis nehmen will. Warum das so ist, könnte mir bislang noch niemand erklären, ich warte immer noch!}
NW 23. Dezember 2006
Zeit für eine Denkpause - { DA WAR NOCH WAS - Herr Stefan Schelp wirft einiges Durcheinander. Das Verhindern der Nordumgehung ist ein persönliches Anliegen, eigentlich sollte er das mittlerweile verstanden haben. Auch glaube ich nicht, wie er, dass das Rathaus der falsche Adressat für die Montagsdemonstration ist. Wenn denn unser Rat in seiner unerfindlichen Weisheit nach den Feiertragen doch zu der Einsicht käme, die Katastrophe Nordumgehung für die Bürger nicht herbeiwünschen zu müssen, so hätte das bestimmt in einem anstehenden Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht Einfluss auf die Entscheidung der Richter. Auch das Ziel "den Baubeginn vor dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zu verhindern" ist nicht neu, sonder leider akuter den je, auch das sollte Herr Schelp wissen. Zum Schluss schließe ich mich seinen Wünschen an, das über die Festtage "die tiefen Gräben, die zwischen Gegnern und Befürwortern der Nordumgehung klaffen" überwunden werden, hoffen und wünschen muss man auch für die anderen und sich selbst.}
NW 21. Dezember 2006
Nächste Montagsdemo am 8. Januar - {Nachdem bei der letzten Montagsdemonstration gegen die Nordumgehung über 400 Menschen mitgemacht haben, findet die nächste Demonstration am 8. Januar 2007 statt. Die Menschen, ob Betroffene oder vermeintlich Verschonte, Verursacher oder Ignoranten, können die Feiertage nutzen, um in sich zu gehen und für die Opfer der Autobahn mitten durch die Stadt wie auch für die bewusst eingeplanten Opfer der Autobahn durch den Norden der Stadt, so etwas wie Mitgefühl und Verständnis zu entwickeln.}
Politiker zu schnell verunsichert - {Ein Leserbrief - Herr Hartmut Nolting fragt, wie der Bürgermeister sein Versprechen wahrmachen will, alles zu tun, um für die Anlieger der Nordumgehung die Lärmschutzmaßnahmen zu optimieren. Die Baubehörde wird nur die unbedingt notwendigen gesetzlichen Standards finanzieren. Welche Quellen will der Bürgermeister erschließen? Was versteht unser Bürgermeister unter optimieren? Ich schlage eine einfache Lösung vor, die Autobahn endlich raus aus der Stadt, damit erledigt sich ein großer Teil dieser Problematik und da die Südumgehung auch noch kostengünstiger ist, können diese Mittel in Maßnahmen zum Umweltschutz (auch der Menschen) gesteckt werden.}
Klimawandel bald auch hier?- {Ein Leserbrief - Frau Stefanie Krüger stellt die berechtigte Frage nach Klimaveränderungen in Bad Oeynhausen durch den bau der Nordumgehung. Die Firma Spacetec aus Freiburg hat im Auftrag der Städte Bad Oeynhausen und Löhne ein Klimagutachten erstellt. Laut diesem Gutachten wird der Luftaustausch durch die Nordumgehung erheblich behindert. Dadurch reichert sich die Luft mit Schadstoffen an und bei entsprechender Wetterlage wird der Luftaustausch nahezu völlig unterbunden. Nun kann man den Luftaustausch durch eine Aufständerung der Trasse erleichtern, leider führt das jedoch zu einer massiven Erhöhung der Lärmbelastung!}
Aus einer Mücke Elefant gemacht - {Ein Leserbrief - Herr Friedrich Backs äußert sich zum Kommentar von Herrn Peter Steinert vom 13. Dezember 2006. Dem möchte ich nichts weiter hinzufügen, siehe auch der Artikel weiter unten.}
NW 20. Dezember 2006
"Endlich wahres Gesicht gezeigt" - {Ein Leserbrief - Herr Rainer Böcke schrieb einen Leserbrief. Ich stimme Herrn Böcke in der Verurteilung der Verunstaltung der Tannenbäume zu, ich bin Gegner der Nordumgehung, welches wahre Gesicht hat Herr Böcke von mir gesehen? Bevor Herr Böcke pauschal Menschen verurteilt, sollte er doch bitte erste einmal nachdenken! Was den Einsatz der Mittel der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne angeht, ich halte deren Einsatz zur Zeit für sehr wohltätig. Es ist eine wichtige und gute Tat zum Wohle der gesamten Stadt die Nordumgehung zu verhindern mithin ein wohltätiger Zweck! Herr Böcke schauen sie sich einmal das Modell der Nordumgehung an, dann wird Ihnen hoffentlich manches klarer.}
Südumgehung als fairste Lösung - {Ein Leserbrief - Frau Roswitha Heitkamp-Kozma und Herr Markus Kozma weisen einmal mehr auf die unterschiedlichen Belastungspotentiale der Nordumgehung und Südumgehung hin. Ein Argument; größeres Konfliktpotential; was eigentlich gegen die Nordumgehung spricht, wird gegen die Südumgehung in Feld geführt. Aber auf eine wissenschaftlich fundierte Gegenüberstellung der Lösungsalternativen für das Verkehrschaos in Bad Oeynhausen warte ich noch immer. Hier die Umweltverträglichkeitsstudie "Nordumgehung" zum Thema "Südvariante" die einige nicht weiter begründete Aussagen zur Südumgehung enthält.}
Mehr als 1.000 am Umgehungs-Modell - {Das Modell der Nordumgehung steht im Löhner Rathaus, in Bad Oeynhausen war ja kein Platz. Jeder sollte sich von dem was da auf die Stadt zu kommt mit eigenen Augen ein Bild machen. Bisher haben über 1.000 Menschen sich an Hand des Modells informiert.}
NW 16./17. Dezember 2006
Fingerzeig zur Nordumgehung - {Unser Bürgermeister war unterwegs auf der künftigen Trasse der Nordumgehung. Er war auch bei Dirk Goldbecker. Seine Aussage: "Aber dass wir bald sooo nah dran sind..." ist leider immer noch typisch. Viele Bürger wissen immer noch nicht, was auf sie zukommt und sind überrascht, dass es auch sie treffen wird, wenn das Monster gebaut werden sollte. Informieren kann sich jeder. Es kostet nichts, aber die Erkenntnis kann eventuell etwas weh tun. Das Modell der Nordumgehung ist im Rathaus Löhne (nicht in Bad Oeynhausen) regelmäßig zu besichtigen. Auch Gegner der Nordumgehung dürfen es sich anschauen und mit diskutieren. Unser Bürgermeister sagt aber auch: "Doch richtig ist auch: Der Norden der Stadt wird durch den Lückenschluss mehr belastet als jetzt." Er möchte die Belastung durch Verbesserung des passiven (geschlossene Fenster mit Ventilator zur Zwangslüftung) und aktiven (mehr als 12 Meter hohe Wälle) Lärmschutzes mindern. Die aktuelle Belastung könnte sogar noch weniger werden, wenn er denn seine Hausaufgaben gemacht hätte und sich für eine Südumfahrung einsetzen würde. Doch aus für mich unerfindlichen Gründen ist das bisher nicht geschehen. }
NW 15. Dezember 2006
Dient nur zur Einschüchterung - {Ein Leserbrief - Frau Frauke Kespohl ruft die Mitbürger auf sich zu informieren und eine eigene Meinung bezüglich der Belastung der Bürger durch bestehende und geplante Straßen zu bilden. Denn nur wer informiert ist, kann weiß was auf die Stadt zukommt. Eine gute Gelegenheit dazu ist das Modell der Nordumgehung im Rathaus Löhne (nicht in Bad Oeynhausen). Auch Gegner der Nordumgehung dürfen es sich anschauen und mit diskutieren.}
Geschichte wiederholt sich - {Ein Leserbrief - Frau Waltraud Witte merkt an, dass vor 40 Jahren mit viel Einsatz die Autobahn A30 direkt in die Stadt geholt wurde. Nun hat man (der Rat, die Bürger, die Verwaltung) gemerkt, dass es nicht so toll ist, wenn die vielen Autos mitten durch die Stadt fahren. Da man sich jedoch nicht ganz von den Autos trennen möchte, wird die Autobahn etwas nach Norden verschoben, damit die Bürger dort auch mal in den Genuss der Umweltbelastung kommen. Statt das Problem grundsätzlich zu lösen, soll ein Monster mit einigen Schönheitsflecken das Problem lösen. Der Rat hat aus den Fehler seiner Vorgänger nichts aber auch gar nichts gelernt!}
"Schaut auf diese Stadt" - {Ein Leserbrief - Herr Manfred Althoff beschreibt die optimale Verkehrsanbindung Bad Oeynhausens. Er plädiert für eine ehrliche Lösung und beschreibt die Nordumgehung als das was sie ist, eine Nordzerschneidung. Unsere Kinder sollen später sagen können: "Schaut auf unsere Stadt." So wird es sein, entweder wird man später Bad Oeynhausen bedauern, wegen eines Monsters Nordumgehung, das in großen Teilen der Stadt die Lebensqualität zerstört hat, oder man wird Bad Oeynhausen loben, wegen der weitsichtigen Planung und Rücksichtnahme auf die Menschen. Das erste haben wir schon einmal erlebt, wir müssen nur auf die Mindener-/Kanalstraße schauen!}
NW 13. Dezember 2006
Protest am Tannenbaum - {Was haben diese Menschen gedacht? Vermutlich nichts oder gar nichts! Die mit viel, viel Mühe und Enthusiasmus von den den Kindern der Kindergärten an der Triftenstraße und in Dehme geschmückten Bäume wurden verunstaltet. So haben sich die Kinder ihre Weihnachtsbäume bestimmt nicht vorgestellt. Falls damit jemand die Gegner der Nordumgehung unterstützen wollte, das war keine gute Idee. Er hat meine Zustimmung jedenfalls nicht. Falls diese Menschen doch noch zu einer Einsicht fähig sind, so wäre eine Entschuldigung gegenüber den Kindern bestimmt angebracht.}
Erst denken, dann handeln - { DA WAR NOCH WAS - Was hat Her Steinert sich dabei gedacht? Über die Rücksichtslosigkeit, die Weihnachtsbäume der Kinder zu verschandeln, brauchen wir aus meiner Sicht nicht zu streiten. Das gehört sich nicht und eine Entschuldigung bei den Kindern sollte selbstverständlich sein. "...Andersdenkende...verteufelt, Von wegen friedliche Weihnacht..., Und manch' einer fragt sich bang, was den Nordumgehungs-Gegnern danach noch alles einfällt." Zitate aus seinem Kommentar! Unsere unabhängige und überparteiliche Zeitung versucht das eindeutige Fehlverhalten einer, einiger Person(en) allen Gegner der Nordumgehung anzulasten. Das ist bestimmt kein guter journalistischer Stil, oder sollte das ganze eine Satire sein?}
NW 7. Dezember 2006
IHK macht sich für Nordumgehung stark - {Der Verein Pro Nordumgehung rief und Herr Karl-Ernst Hunting kam. "Es ist dringend erforderlich, dass die unhaltbare Verkehrssituation in Bad Oeynhausen abgestellt wird.", so seine Aussage, da hat er recht. Doch im nächsten Satz will er die unhaltbare Situation nur etwas nach Norden verschieben, bestimmt damit noch mehr Menschen etwas davon haben. Wo er im Bundesfernstraßen-Beschleunigungsgesetz den "Lückenschluss" gefunden hat, bleibt sein Geheimnis. Aber dass eine massive Entlastung der Innenstadt für weniger als 149,2 Millionen Euro zu haben ist, ist mittlerweile allgemein bekannt.}
NW 5. Dezember 2006
Dehmer Grund für Nordumgehung fest genug - {Zur Vorbereitung der 29 (in Worten: neunundzwanzig) Brücken und des Tunnels wird kräftig gebohrt und der Boden untersucht. Was dabei zerstört wird ist anscheinend nebensächlich, darüber regt sich niemand mehr auf. Herr Steinert spricht hier von einer Orts-Umgehung, ich dachte immer eine Orts-Umgehung umgeht einen Ort und geht nicht hindurch, aber vielleicht gehören Dehme und Eidinghausen ja nicht zum Ort?}
NW 4. Dezember 2006
Katastrophale Fehlentscheidung - {Ein Leserbrief - Herr Eckhard Grummert stellt fest, dass unser Stadtrat mit 29 zu 14 Stimmen sich entscheiden hat, den Moloch Autobahn mitten in unserer Stadt zu halten. Das reicht aber noch nicht; um noch mehr Bürger in den zweifelhaften Genuss der Abgase und des Lärms zu bringen, möchte der Stadtrat die Streckenlänge der Durchfahrung noch massiv vergrößern. Leistung soll sich ja lohnen! Ich fordere schon seit langem eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung einer Trasse der Südumfahrung, alle bisherigen Äußerungen der Landesbetrieb „Straßen NRW" dazu sind ohne wirkliche Grundlage.}
NW 30. November 2006
Ist Herr Nagel Abrissunternehmer? - {Ein Leserbrief - Herr Siegfried Köster fragt, warum Herr Nagel Falschinformationen verbreitet, äußert sich zur Beratungsresistenz des Stadtrates und weist darauf hin, dass unser Stadtrat den Fehler der 60er unbedingt wiederholen möchte, eine Autobahn mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet zu bauen. Übrigens, beim zweiten Mal klappt's nicht immer besser.}
Menschenunwürdige Variante - {Ein Leserbrief - Herr Friedrich Backs schreibt, dass das Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße durch die "Katastrophe Nordumgehung" ersetzt werden soll. Beides sind menschenunwürdige Lösungen, die erst der alte Stadtrat initiiert hat und nun der neue übertreffen möchte. Dass nennt man dann: "Den Teufel mit dem Belzebub austreiben!".}
"Bürgermeister spaltet die Stadt" - {Ein Leserbrief - Herr Marco Nominat zeigt an eineigen Beispielen auf, wie Herr Klaus Mueller-Zahlmann sein Amt versteht, bestimmt nicht als Meister aller Bürger. Er ist nicht in der Lage ausgleichend und vermittelnd zu wirken, aber ich habe den Eindruck das will er auch nicht, zumindest nicht beim Thema Nordumgehung.}
NW 22. November 2006
Mahnwache wird wiederholt - {Am 27. November 2006 um 18 Uhr ist wieder eine Mahnwache am Nordbahnhof. Die Befürworter einer schnellen, umweltfreundlichen und menschenwürdigen Lösung des Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße wollen auf die Folgen der aktuellen und er geplanten Lösung hinweisen.}
Mit der Troglösung alte Fehler korrigieren - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne reagiert auf das Schreiben der CDU. Leider ist es traurig, dass die CDU sich mit Argumenten die gegen die "Katastrophe Nordumgehung" sprechen, einfach nicht auseinandersetzt. Der Hinweis, "dass der Trog den Norden der Stadt verkehrlich zu wenig entlaste", führt dann dazu, dass die Autobahn durch den Norden der Stadt gebaut wird, damit dann dort genug Fahrzeuge sind, mit allen negativen Folgen, damit sich eine verkehrliche Entlastung lohnt. Muss ich das verstehen? }
NW 15. November 2006
Mahnmarsch zum Rathaus - {Die Befürworter einer schnellen, umweltfreundlichen und menschenwürdigen Lösung des Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße haben eindrucksvoll gezeigt, was sie von der vom Rat favorisierten Lösung halten.}
NW 11./12. November 2006
Weder Trog noch Tunnel - {Diese Stellungnahme ist typisch und damit auch wichtig zu lesen. Es ist ein schönes Beispiel wie entlarvend Sprache sein kann. "Der Rat hat das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsstudien zum Netzschluss der A 30/A 2 und die Fraktions- und Bürgeranträge zum Autobahnnetzschluss zur Kenntnis genommen ......", der Rat hat die Argumente und Anträge nicht betrachtet, berücksichtigt, diskutiert, besprochen, beraten, nein er hat sie zur Kenntnis genommen. Im normalen Sprachgebrauch heißt das doch nichts anderes, "Du hast mir etwas gesagt, ich hab es gehört, aber es interessieret mich nicht, Ende". Und genauso verfährt unser Rat seit dem 2. März 1993 mit Argumenten, die den Ratsbeschluss ins Wanken bringen könnten. "Danke für diese deutlichen Worte, Herr Nagel", da wird jedem Bürger sein Stellenwert gegenüber dem Rat klar.}
Aufgeheizte Atmosphäre - { DA WAR NOCH WAS - Frau Nicole Bliesener, ein Punkt stört mich an Ihrem Kommentar doch sehr. Sie schreiben, "Das Argument, dass die Menschen, die in der Nähe der Mindener Straße, in Rehme und Oberbecksen wohnen, schon seit Jahren mit der Autobahn bzw. der massiven Verkehrsbelastung leben, dringt, ob ihrer Angst vor der Nordumgehung nicht zu ihnen (den Gegnern der Nordumgehung) vor". Dies ist gelinde gesagt eine böswillige Unterstellung. Gerade weil wir um das Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße wissen, fordern wir seit Jahren eine zügige Lösung der Situation. Nur, die Lösung kann nicht darin bestehen, noch mehr Menschen als jetzt schon (nur andere) dieser unzumutbaren Situation auszusetzen.}
Bund bewilligt Geld für Lückenschluss - {Der Bund hat 137,6 Millionen Euro für den Lückenschluss A30 A2 eingeplant. Schön wäre es doch, wenn der Lückenschluss durch die Südumfahrung realisiert würde, und der Bund gar nicht so viel Geld wie eingeplant ausgeben müsste.}
NW 10. November 2006
Nordumgehung ist richtig - {Ein Leserbrief - Herr Rainer Böcke setzt sich sehr sachlich und intelligent mit den Argumenten gegen die Nordumgehung auseinander. Er wägt das für und wider der Troglösung und der Südumgehung ernsthaft und präzise ab und kommt dann zum Schluss, das Beste ist einige Mitglieder der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne zu diffamieren.}
Bürger kann sich Klage nicht leisten - {Ein Leserbrief - Herr Friedrich Backs beschreibt, dass die Nordumgehung eigentlich keine Umgehung ist, da sie den Norden der Stadt nicht umgeht, sondern mitten durch den Norden verläuft und damit sind ca. 10.000 Bürger in Bad Oeynhausen und Löhne von der "Katastrophe Nordumgehung" direkt betroffen. Er geht darauf ein, dass die Klage gegen dieses Monstrum für den einzelnen finanziell nicht tragbar ist. Daher auch von meiner Seite die Bitte, unterstützen Sie die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne nicht nur mit ihren Aktivitäten sondern auch mit Geld, damit die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne unsere Landschaft vor der "Katastrophe Nordumgehung" retten kann, auch für die Nachkommen der Herren Kreylos, Böcke, Dunker, Mueller-Zahlmann und wie sie alle heißen mögen.}
NW 8. November 2006
Bohren oder zahlen - {Ein Bericht über Friedrich Kemena, der die Bohrungen auf seinem Grundstück erst nach Androhung eines Zwangsgeldes zulässt. Diese Bohrungen haben massiven Einfluss auf sein Grundstück, unser Bürgermeister aber hat Bohrungen ohne Folgen auf Grundstücken die allen Bürgern gehören selbstherrlich abgelehnt.}
Recht und Gesetzt - { KOMMENTAR - Herr Stefan Schelp kommentiert die Bohrungen auf dem Grundstück der Familie Kemena.}
Südumgehung besser - {Ein Leserbrief - Frau Irene Röhrmann versucht Herrn Kreylos zu erreichen. Ich befürchte es wird ihr nicht gelingen. Herr Kreylos will sich mit Argumenten, die zu einer allgemeinverträglichen Lösung des Chaos auf der Mindener-/Kanalstraße führen nicht auseinandersetzten.}
NW 7. November 2006
Südanschluss ist bessere Lösung - {Ein Leserbrief - Herr Günther Knobloch tritt mit sinnvollen und für die meisten nachvollziehbaren Argumenten für die Südumgehung ein. Er stellt die Frage nach dem Selbstverständnis unserer gewählten Vertreter, die sich anscheinend vom Thema Nordumgehung nahezu vollständig verabschiedet haben. Arroganz, Angst, Ahnungslosigkeit, Apathie was auch immer es ist, das Bild, das sie als Demokraten bieten ist verheerend.}
Brauchen endlich einen Abschluss - {Ein Leserbrief - Herr Gerhard Nolting scheint einiges nicht richtig verstanden zu haben. Die Mitglieder der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne plädieren seit langem dafür, dass die Situation an der Mindener-/Kanalstraße zwingend gelöst werden muss, jedoch nicht im Tausch mit einer "Katastrophe Nordumgehung". Ziel ist eine für alle verträgliche Lösung. Im Gegensatz dazu hat der Verein Pro Nordumgehung als einzigen Programmpunkt (etwas vereinfacht) den Bau der Nordumgehung, ohne sich um bessere Alternativen zu kümmern. Für Herrn Gerhard Nolting zur Erklärung: Gesammelte Abluft aus einem Tunnel kann gefiltert werden. Dies alles kann er aber im Detail erklärt bekommen (und jeder andere auch), wenn er sich an die an die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne wendet oder den Termin zur Besichtigung des Modells der Nordumgehung im Rathaus Löhne wahrnimmt und dort mit Mitgliedern spricht.}
Noch keine Quellspalte entdeckt - {Ein Leserbrief - Herr Ulrich Pieschnik stellt Fragen, die zu beantworten sind, will man ernsthaft über Ressourcenverbrauch und Menschenschutz diskutieren. Ob Herr Kreylos dazu etwas zu sagen hat? }
NW 6. November 2006
Eiche und Nordumgehung im Stadtrat - {Am Mittwoch, dem 8.Novmber um 17.00 Uhr sollten wieder alle Gegner des aktuellen und z.Zt. geplanten Verkehrschaos in Bad Oeynhausen zur Ratssitzung gehen. Thema: Die Eiche, die Nordumgehung und die Demokratie (oder was Volksvertreter dafür halten) in Bad Oeynhausen.}
NW 28./29. Oktober 2006
137,6 Millionen Euro für die Nordumgehung - {Eine Summe von 137,6 Millionen € sind für die Nordumgehung in den "Investitionsrahmenplan 2006-2010 für die Verkehrsinfrastruktur" des Bundesverkehrsministeriums für die "Katastrophe Nordumgehung" eingestellt. Hier noch einmal aus der NW vom 8.9. Februar 2003 nähere Informationen, wie sich die Summe zusammensetzt . Schön ist, dass sich die Kosten trotz zusätzlicher Anforderungen (Lärmschutz, Umweltschutz, Tunnelverlängerung) in den letzten 2 1/2 Jahren um ca. 7,4 Millionen € verringert haben. Wer glaubt wohl, dass es bei dieser Summe bleibt. Zur Erinnerung: Die Südumgehung soll nach Aussagen der Bau GmbH ca. 77 Millionen € kosten.
In einem anderen Artikel der NW von heute wird der "2-streifuge Neubau von Vlotho / Exter nach Löhne / Wittel auf einer Länge von 5,2 Kilometer" als Bestandteil des "Investitionsrahmenplan 2006-2010 für die Verkehrsinfrastruktur" genannt. Damit wird die "nicht realisierbare" Südumgehung als kleine Variante geplant. Die Kosten dieser Strasse könnten bei einer Südumgehung ebenfalls gespart werden. Die Gesamtersparnis würde somit im Bereich von über 100 Millionen € liegen.}
Kampf um die Quellen - {Es ist schon interessant wenn die Presse in Bad Oeynhausen (sch) von einem Glaubenskrieg spricht. Ich sehe da eher ein Informationsdefizit bei den Ratsmitgliedern und auch bei großen Teilen der Bürger. Hier hat die Presse doch eine Aufgabe. Themen wären zum Beispiel Informationen zu den unterschiedlichen Umweltbelastungen für Menschen bei den möglichen Alternativen, die unterschiedlichen Kosten, wie viel Menschen wohnen jeweils im Bereich der Trasse und sind wie stark betroffen. Damit könnte die Diskussion wieder mit Argumenten geführt werden, denn zumindest das einseitige Nichtsagen unseres Rates spricht jedem Demokratieverständnis Hohn.}
Neuer Schub für die A33 - {Ein Artikel über den "Investitionsrahmenplan 2006-2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundesverkehrsministeriums}
NW 27. Oktober 2006
"Das Monster im Vorgarten" - {Jeder sollte sich das Modell der "Katastrophe Nordumgehung" anschauen, dann kann niemand mehr dieses Monstrum als beste der möglichen Lösungen bezeichnen, es sei denn, er ist "blind"! (Termine hier )}
NW 25. Oktober 2006
Macht hat Argumente ersetzt - {Ein Leserbrief - Frau Heike Barg weist auf die Ignoranz der Ratsmitglieder gegenüber ihren Wählern hin. Die Argumente gegen jede andere "Lösung" als die "Katastrophe Nordumgehung" sind beliebig und werden nach Stimmungslage getauscht, die Landschaft zu hügelig, die Planungszeit zu lang, der Trog ist zu teuer. Diese Aussagen sind unbewiesen und nicht mit Fakten hinterlegt. }
Dubioses Meinungsbild - {Ein Leserbrief - Herr Frank Maune weißt auf die massiven Eingriffe in den Untergrund durch die Bebauung im Bereich Mindener- / Kanalstraße hin. Diese Bebauung hätte doch auf Grund der Erkenntnisse der Stadt, wenn sie diese Erkenntnisse den selber ernst nimmt, verhindert werden müssen. Hat sie das getan? }
Unendlich hohe Kosten - {Ein Leserbrief - Frau Margot Schweppe spricht ein Problem an, das in Bad Oeynhausen lieber totgeschwiegen und schon gar nicht in Zusammenhang mit der "Katastrophe Nordumgehung" gebracht werden soll, die alte Mülldeponie (Breitensiek) in Dehme und die Gefahren die davon ausgehen. Die Kosten eine notwendigen Sanierung sind nicht abzusehen. }
Recht auf Antworten - {Ein Leserbrief - Frau Stefanie Krüger besteht zu Recht auf Antworten des Bürgermeisters. Er wurde nicht gewählt, damit er bei Themen, die er nicht bewältigen kann, schweigt, und die Bürger die ihn gewählt haben und deren Interessen er zu vertreten hat (nicht seine eigenen) einfach stehen lässt.}
Pegel im Bohrloch hat sich nicht verändert - {Der Pegel im Bohrloch "P3" ist also seit 1989 unverändert!. Was bedeutet das für die Baubarkeit eines Troglösung? Wenn ich mich mir die Bebauung im Kreuzungsbereich anschaue, kann das nicht viel bedeuten. Um eine fachlich fundierte Aussage zur Baubarkeit zu bekommen, soll das Planungsbüro Wittke, dass 1985/86 ein Gutachten zur Machbarkeit eines Trogbauwerkes erstellt hat, dem Rat die technischen Möglichkeiten zur Realisierung erläutern. Zu der Zeit war die Beschlusslage von Straßenbauamt und Stadtrat so, dass die Lösung des Chaos Durchgangsstraße in einem Trog gesehen wurde. Auch hier zeigt sich wieder wie argumentiert wird. Auf Grund fehlender Gesamtbetrachtungen werden einzelne Punkte herangezogen um einen einmal gefassten Beschluss nicht revidieren zu müssen }
NW 20. Oktober 2006
Der Druck soll noch größer werden - {Auf der Bürgerversammlung am 1710.2006 im Schloss Ovelgönne konnten sich alle über das weitere Vorgehen der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne informieren. Einen kurzen Abriss bringt dieser Artikel. Wichtig ist, dass sich alle Betroffenen informieren und klar werden, was sie erwartet wenn die "Katastrophe Nordumgehung" gebaut ist.}
NW 19. Oktober 2006
Kein Schnatgang in Eidinghausen - {Ich kann nachvollziehen, dass unser Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann keinen Schnatgang in Eidinghausen entlang der geplanten Trasse der "Katastrophe Nordumgehung" machen will. Mit vier oder sechs Mitgliedern der Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne ist auch einfacher zu reden, als mit vielen Betroffenen, denen man erklären will, was man nicht erklären kann. Kurzum, unser Bürgermeister kneift, es ist ja nicht das erste mal.}
NW 17. Oktober 2006
Mit allen Mitteln zur Wehr setzen - {Ein Leserbrief - Frau Müller stellt die gleichen Fragen, auf die ich auch bisher keine Antworten bekommen habe. Warum haben Stadtrat und Verwaltung kein Interesse daran, Alternativlösungen zur "Katastrophe Nordumgehung" zu betrachten? Warum gibt es keine wissenschaftlich fundierten vergleichenden Untersuchungen zu den Lösungsalternativen gegen das Verkehrschaos in Bad Oeynhausen? Jeder der sich mit den Unterlagen auch nur oberflächlich beschäftigt, wird das Fehlen feststellen, nur unser Rat und unsere Verwaltung merken es nicht? Zum Schluss ruft Frau Müller zum Widerstand auf. Es ist wichtig, sich zu wehren, wenn die Strasse gebaut ist, ist es zu spät. Unterstützen Sie die die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne, und damit alle Bürger aus Bad Oeynhausen und Löhne (auch die Menschen des Vereins Pro Nordumgehung) damit wir das Chos noch verhindern können.}
NW 14./15. Oktober 2006
Sand im System - { DA WAR NOCH WAS - Am 14. April 2006 stand das Thema Bohrung auf dem Hockeyplatz in der NW (hier), seit dem lesen wir immer wieder darüber. Einige kennen aber die Position von "P3"! Aber wie sagt Herr Steinert so schön: "Sand im System."}
NW 13. Oktober 2006
Notgemeinschaft lädt zum Gespräch - {Die Notgemeinschaft Bad Oeynhausen/Löhne lädt ein. Herr Klaus Mueller-Zahlmann und Herr Dieter Dunker vom Verein Pro Nordumgehung sollen ihre Argumente für den Bau der "Katastrophe Nordumgehung" den Bürgern näherbringen. Mal sehen was daraus wird, ich habe wenig Hoffnung.}
NW 12. Oktober 2006
Bohrloch gefunden - {Das Bohrloch ist gefunden! Was machen wir nun, auf Grund dieses einen Bohrlochs war es nicht möglich den Trog zu bauen? "An dieser Stelle war 1989 der aktuelle Wasserstand ermittelt und damit eine Troglösung anstelle der Nordumgehung verworfen worden."}
NW 11. Oktober 2006
Ratssitzung hat Gräben vertieft - {Ein Leserbrief - Herr Grummert beschreibt die Stimmung zwischen den durch die Bürger gewählten Rat und eben großen Teil der Wähler. Es herrscht Sprachlosigkeit auf Seiten des Rates, der Rat hat keine Lust mehr mit seinen Wählern zu reden. Hier brechen nur die Grünen/Bürgerforum und Herr Ober-Sundermeyer von der FDP aus. Herr Ober-Sundermeyer findet die Nordumgehung ja auch schlimm, er kennt keine Alternative "Katastrophe Nordumgehung". Das liegt aber bestimmt daran, dass er noch nie richtig zugehört hat, wenn ihm jemand die Alternativen erklärt.}
NW 10. Oktober 2006
Es bleiben bohrende Zweifel - {Die Aussage unseres Bürgermeisters, er sehe keine Veranlassung vorgelegte Fachgutachten in Frage zu stellen, ist der Schlüssel. Er muss den Gegnern der aber erlauben, ihm nicht blind zu folgen, und die Fachgutachten in Frage zu stellen, zumal sich bei einigem Nachdenken doch massive Zweifel an der Schlüssigkeit einstellen. Die Konsequenz ist doch relativ einfach, was hat der Bürgermeister zu verlieren, wenn die Angaben im Gutachten zur Bohrung richtig sind? Nichts!! Also stellt sich die Frage, warum verhindert Herr Klaus Mueller-Zahlmann mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ein auch nur ansatzweises Nachprüfen der damals angegebenen Werte? Die Antwort ist relativ einfach, er traut seinen eigenen Aussagen nicht.}
NW 7./8. Oktober 2006
Ausreichend Platz für den Trog - {Immer neue Informationen zum Kreuzungsbereich Eidinghauser Straße / Steinstrasse. Unser verehrter Bürgermeister will sie nicht hören, die meisten Ratsmitglieder wollen sie nicht lesen, und der Landesbetrieb „Straßen NRW" hat sie bestimmt in allen Gutachten, die nicht geschrieben wurden, berücksichtigt. Die Zusammenhänge bedürfen eigentlich einer gründlichen und kritischen Untersuchung, aber dafür haben wir ja keine Zeit mehr, 30 Jahre und mehr sind eben zu kurz. Die Nordumgehung kommt für den Bürgermeister wohl plötzlich und unerwartet! Der letzte Satz ist wichtig:" Wenn man etwas nicht nachprüfen darf, muss man misstrauisch werden." Und misstrauisch bin ich bei dem Thema Nordumgehung gegenüber unseren Politikern schon lange.}